Für Hausverkauf Gutachter beauftragen?

3 Antworten

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Ich kann den Sinn nicht erkennen!!

Ein Makler wird über Courtage bezahlt, folglich versucht er einen hohen Preis zu erzielen - andererseits wird er seine Objekte nur veräußern, wenn der Preis marktgerecht ist.

Überlege, wieviel ein kostspieliges Gutachten nützt, welches einen Gebäudewert von X EUR ausweist, wenn aufgrund der aktuellen Umstände aber X - Y oder möglicherweise sogar X + Y erzielt werden können.

Hallo Mig112.Wegen des Gutachtens dachte ich auch an den Bauzustand.Es handelt sich um ein altes Haus das in den 60er Jahren umgbaut wurde. Würden vom Käufer später Mängel festgestellt werden, könnte ich auf das Gutachten hinweisen.

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Die Frage ist doch, ob ein Verkaufspreis erzielt wird, mit dem alle leben koennen. Ist dies der fall, dann ist ein Gutachten kaum notwendig. Ein Gutachten macht dann Sinn, wenn der Kaeufer weit unter werrt das Objekt erwerben will und man Argumente braucht, die so etwas abwimmeln lassen.

Die Beauftragung eines Gutachters gibt einem Sicherheit bei der Kaufpreisermittlung.

Man darf aber auch die Nachteile nicht verkennen:

Ein Gutachter kostet Geld, mitunter sehr viel. Also unbedingt Preise vereinbaren und vergleichen. Den Auftrag präzise formulieren. Es geht um den Verkaufspreis und um nichts anderes.

Gerichtsgutachter zu sein ist leider kein Qualitätssiegel. Ich behaupte: Im Gegenteil. Nach den von mir gewonnenen Eindrücken tummeln sich gerade da viele Architekten und Bauingenieure, die es nötig haben, sich ein Zubrot zu verdienen und das sind nicht die besten ihrer Zunft!

Niemals irgendwem vorher etwas von der Begutachtung sagen. Ich kann mich eines Falles erinnern, wo man sich an diese goldene Regel nicht gehalten hat und der einzige vorhandene Kaufinteressent dann eine niederschmetternd schlechte Bewertung des Kaufobjekts in die Hand bekam und den Kaufpreis in den Keller handeln konnte. Immer erst abwarten, was das Gutachten bringt!

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