Für eine Umwidmung muss ich die Unterschriften der Nachbarn haben wie am besten vorgehen?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Muss ich alles mit der Post schicken udn Einschreiben???

JA selbstverständlich! Inbesondere unterstreicht das die Seriösität Deines Anliegens. Versetze Dich in die Lage der Besitzer/Eigentümer, wenn die mal eben angespamt werden, wegen ner "lapidaten" Unterschrift für die Umwidmung im Grundbuch. Wie würdest Du auf ein solche eMail reagieren? - Richtig = Löschen, weil klingt irgendwie ja doch nach Nigeria-Connection und so .... .

Post ist das Sicherste. Auch für Dich selbst. Das Einschreiben verifiziert die korrekten Adressen, das ist nicht unwichtig für Dich. Bist Du Hausverwalter im Nebenjob o. ä.?

Für die nicht korrekten Adressen gilt: Mit Ersuchen von Einwohnermeldeamtsdaten ist zu rechnen. Die Adressen müssen nicht mehr unbedingt aktuell sein. Die Daten aus dem Grundbuch dürften ausreichend sein, um die Behörde von Deinem Ersuchen zu überzeugen. Der Verwaltungsakt ist m. W. n. für jede einzelne Adresse kostenpflichtig. Es gilt jeweils das Einwohnermeldeamt des letzten bekannten Wohnsitzes.

Dort lebende Nachbarn einfach das Schreiben persönlich übergeben. Spart Zeit und Geld und die Aussichten auf Erfolg steigen durch den pers. Kontakt.

Spitze! Danke

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Als betroffener Nachbar, von dem Du ja etwas willst und nicht umgekehrt, würde ich wohl am ehesten auf ein Anschreiben mit vorgefertigter Rückantwort incl. Freiumschlag reagieren.

Die Einverständniserklärung muss ja sicher auch die genauen Daten enthalten ( Grundbuchbezeichnung Deines Grundstückes und das der Nachbarn) und sollte treffend formuliert sein.

Ich würde vorab auch beim Bauamt fragen, inwiefern die Nachbarn sich evtl. legitimieren müssten.

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