Kann ich beim Finanzamt eine Fünftelregelung bei Einmalauszahlung meiner Pensionskasse beantragen?

4 Antworten

Hallo hoernim,

du hast alle Antworten zur Ursprungsfrage gelesen. 

Zielführender wäre es, wenn du deine spezielle Frage formulieren würdest.

Gruß ! 

Wie sieht es aus mit ( BFH, Urteil vom 23.10.2013, IX R 3/12, DStR 2013, 2614, Streitjahr 2009) ? Zwar geht es hier um 22 Nr. 1EstG und nicht um Nr.5, aber sind die erläuterten Voraussetzungen zur Anwendung 34 EstG (außerordentliche Einkünfte = atypische Zusammenballung von Einkünften) nicht auch für Nr.5 anwendbar?

Hallo,

bereits vor 2 Monaten haben wir festgestellt, dass die Sache unklar und widersprüchlich ist.

Ohne weitere Informationen, idealerweise Unterlagen zum Abschluss, gibt es keine neuen Erkenntnisse.

Ich vermute, dass es sich um eine durch Gehaltsumwandlung finanzierte Direktzusage handelt. Wenn Du das mit einem Stück Papier des Arbeitgebers oder der LV belegen kannst, werden FA und StBerater das vielleicht einsehen.

Viel Glück

Barmer

Auf Nachfrage bei der Versicherung, wurde mir mitgeteilt, dass es sich um eine Gehaltsumwandlung handelt, die nicht pauschal versteuert wurde. Der Bescheinigung kann man entnehmen, dass es sich um eine Pensionskasse handelt. Finanziert wurde das Ganze nur vom Arbeitnehmer.

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@Rujen

ja, die Pensionskasse hat das Geld angelegt. Wenn das aber unversteuert dort landet, ist das nicht die übliche Anlage über eine Pensionskasse und das Fünftelverbot dürfte hier nicht greifen. Aber dafür braucht man das Zauberwort "Direktzusage" oder "Pensionszusage" in Unterlagen des Arbeitgebers.

Was sagt denn der Arbeitgeber dazu ?

Viel Glück

Barmer

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Quellensteueranrechnung bei Rentenversicherungen?

Hallo,

seit einiger Zeit denke ich über die steuerliche Situation von Altersvorsorgeprodukten nach. Bei Investmentfonds, die in einem Bankdepot gehalten werden, werden ja Quellensteuern, die im Ausland gezahlt wurden, auf die deutsche Abgeltungsteuer angerechnet (je nach DBA). Wie ist es bei Rentenversicherungen (z.B. ungeföderte Rente, Riester-Rentenversicherung, Riester-Fondssparplan...)?

Ich weiß, dieser Steuer-Aspekt sollte bei der Altersvorsorge nur eine untergeordnete Rolle spielen. Dennoch finde ich ihn interessant. Daher mal zwei Beispiele:

  1. Riester-Rentenversicherung bei der Debeka: Ich vermute, dass die Debeka auch Wertpapiere aus dem Ausland im Portfolio hält. Wenn im Ausland die Zinsen gezahlt werden, dann fallen an der Quelle eben Steuern an. Nutzt der Versicherer einen Weg, um diese ausländischen Steuern zu umgehen? (z.B. Einen Tag vor der Zinszahlung verkaufen, um dann später zurückzukaufen. Oder: Sind diese Steuern vielleicht für den Versicherer anrechenbar, sodass sich die Anrechnung positiv auf die Gebühren auswirkt? Oder zahlen Versicherer im Ausland keine Quellensteuer?)

  2. Riester-Fondssparplan: Die hierin enthaltenen Investmentfonds weisen im Bundesanzeiger eine anrechenbare Quellensteuer aus, die man beim Bankdepot anrechnen könnte. Bei Riester stelle ich mir das durch die nachgelagerte Besteuerung schwierig vor. Werden die Quellensteuern in irgendeiner Form berücksichtigt?

Ganz unerheblich scheint mir diese Betrachtung allerdings nicht zu sein. Bei 4% Brutto-Zins und einer anrechenbaren (nicht rückforderbaren) Quellensteuer von 15% bleiben jährlich 0,45% im Ausland, d.h. aus 4 % werden 3,55% Zinsen, die dann in Deutschland (nach etlichen Jahren) versteuert werden müssen. Diesem Nachteil steht natürlich ein Steuerstundungseffekt gegenüber (durch die nachgelagerte Besteuerung), bei der Privaten Rente der Ertragsanteil...

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