Kann ich beim Finanzamt eine Fünftelregelung bei Einmalauszahlung meiner Pensionskasse beantragen?

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7 Antworten

Wie sieht es aus mit ( BFH, Urteil vom 23.10.2013, IX R 3/12, DStR 2013, 2614, Streitjahr 2009) ? Zwar geht es hier um 22 Nr. 1EstG und nicht um Nr.5, aber sind die erläuterten Voraussetzungen zur Anwendung 34 EstG (außerordentliche Einkünfte = atypische Zusammenballung von Einkünften) nicht auch für Nr.5 anwendbar?

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Hallo Rujen, wenn Du meinst, Dein Steuerberater liegt falsch, kannst Du es natürlich beim Finanzamt mit einem Einspruch versuchen, es ist Dein gutes Rente eine Absage des Finanzamt mit diesem Rechtsmittel überprüfen zu lassen.

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Hallo,

direkt vom unversteuerten Einkommen abgezogen ? Dann greift nachgelagerte Besteuerung und dann war die Entscheidung zur Einmalzahlung nicht geschickt.

Wenn aus versteuertem Einkommen gezahlt, wäre nur der Ertrag steuerpflichtig. 12 Jahre nicht erreicht ?

Wann Fünftelregelung möglich ist, sollte der StB wissen. Ist der Steuerbescheid schon da ? Hatten wir den Fall nicht vor einigen Tagen schon ? Und es sind noch die gleichen Fragen offen.

Viel Glück

Barmer

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Kommentar von Rujen
25.02.2014, 11:35

12 jahre wurden nicht erreicht. Die Geschichte hatten wir tatsächlich. Nun steht schon mal fest, dass es sich um eine volle besteuerung handelt. Die Frage über Fünftelregelung bleibt jedoch:) Die Altersvorsorge ist schon eine ziemlich komplizierte geschichte. Da kennt sich nicht jeder FA- Mitarbeiter und Steuerberater damit aus, wenn sie nicht wirklich davon betroffen wurden. Deswegen erhoffe ich mir eine Antwort von jemandem, der sich tatsächlich damit beschäftigt hat.

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Hallo,

bereits vor 2 Monaten haben wir festgestellt, dass die Sache unklar und widersprüchlich ist.

Ohne weitere Informationen, idealerweise Unterlagen zum Abschluss, gibt es keine neuen Erkenntnisse.

Ich vermute, dass es sich um eine durch Gehaltsumwandlung finanzierte Direktzusage handelt. Wenn Du das mit einem Stück Papier des Arbeitgebers oder der LV belegen kannst, werden FA und StBerater das vielleicht einsehen.

Viel Glück

Barmer

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Kommentar von Rujen
25.04.2014, 13:24

Auf Nachfrage bei der Versicherung, wurde mir mitgeteilt, dass es sich um eine Gehaltsumwandlung handelt, die nicht pauschal versteuert wurde. Der Bescheinigung kann man entnehmen, dass es sich um eine Pensionskasse handelt. Finanziert wurde das Ganze nur vom Arbeitnehmer.

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Der Steuerberater lehnt das ab, weil hier nicht zulässig.

Womit er Recht hat.

Die Fünftelregel gibts nur für die einmalige Kapitalauszahlung aus einer Direktzusage oder Unterstützungskasse, nicht aber aus einer Direktversicherung, Pensionskasse oder einem Pensionsfonds (BMF-Schreiben vom 20.1.2009, BStBl. 2009 I S. 273 Rz. 269);

Kläre Du erstmal, wie die PK-Einzahlung bis 31.12.04 gelaufen ist. Bis zu dem Zeitpunkt muss nämlich eine Pauschalversteuerung vorgelegen haben und somit wären diese Beitragszahlungen,bzw, die auf diesen Zeitraum entfallenden Beträge gar nicht steuerpflichtig. Anschliessend wäre es nett zu wissen, ob zur steuerfreien Gehaltsumwandlung optiert wurde oder nicht. Ich nehme zwar ja an, aber ich weiss es natürlich auch nicht.

Besteht da eine Chance?

Weswegen? Nur weil Du vielleicht freundlich bittest, wird kein FA geltendes Recht für Dich ändern.

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Kommentar von Rujen
25.02.2014, 11:28

So wie die Frau von der Versicherung mir mitgeteilt hat, ist das eine Kapitalauszahlung. Es hat mit Riester nichts zu tun, wurde von AG nicht mitfinanziert und auch nicht pauschal besteuert ( Einzahlungen).

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Kommentar von Rujen
25.02.2014, 11:31

Eine Chance besteht, meiner Meinung nach, wenn die beim FA über geltendes Recht nicht so informiert sind. Habe mehrmals versucht beim FA nachzufragen wie die Besteuerung aussieht. Da wurde mir doch tatsächlich die Geschichte mit 50% steuerfrei erzählt. Manchmal frag ich mich ob manche Mitarbeiter überhaupt ausgebildet wurden.

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Hallo hoernim,

du hast alle Antworten zur Ursprungsfrage gelesen. 

Zielführender wäre es, wenn du deine spezielle Frage formulieren würdest.

Gruß ! 

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Was willst Du nochmals? Deine Frage ist abschliessend beantwortet.

Eine Chance besteht, meiner Meinung nach, wenn die beim FA über geltendes Recht nicht so informiert sind.

Das kannst Du nur als Scherz gemeint haben. Denkst Du, ein Azubi entscheidet über so einen Sachverhalt?

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Kommentar von Rujen
24.04.2014, 20:22

Ist die nicht. Eigentlich hoffe ich auf eine hilfreiche Antwort und nicht auf dumme Kommentare....danke.

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