Fünftel-Regelung?

3 Antworten

Bist Du denn sicher, dass Du den Steuerbescheid richtig gelesen hast? Normalerweise werden doch die Steuern im Bescheid festgesetzt, und auf der ersten Seite werden die festgesetzten Steuern mit den bereits geleisteten Steuern (vorausgeleistete Lohnsteuer) verrechnet. Es würde also nicht “nochmals abgeführt“ werden.

Hallo, liebe Andri123. In dem erhaltenen Steuerbescheid wird bei den " Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit / Bruttoarbeitslohn " von einem Betrag ausgegangen, der meine volle Abfindung beinhaltet. Meiner Meinung nach dürften bei der Fünftel-Regelung aber doch nur 20 % der Abfindung zum normalen, von der Firma erhaltenen Lohn plus meinen Lohnersatzleistungen hinzugezählt werden. Demnach wären die festgesetzten Steuern zu hoch, von denen richtigerweise meine Steuerabzüge vom Lohn und meine Vorauszahlungen abgezogen wurden. Vielen Dank für deine Antwort.

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@Ronni63

Ich habe zwar noch nie einen Steuerbescheid gesehen, in dem die Fünftelregelung angewandt wurde, aber offenbar wird der steuerbegünstigte Betrag nicht gesondert ausgewiesen. Man erkenne es an Sätzen wie "In dem zvE enthalten sind Beträge, die nach § 34 steuerbegünstigt sind" laut steuertipps. https://www.steuertipps.de/steuererklaerung-finanzamt/themen/so-pruefen-sie-ihren-steuerbescheid-teil-4

Es wird natürlich die gesamte Abfindung mit versteuert. Ein weiterer Anhaltspunkt wäre für mich, das zvE in der passenden Steuertabelle nachzusehen. Wenn die dort angegebene Steuer höher ist als die für Dich festgesetzte, wurde wohl ein Teil ermäßigt besteuert.

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Die Frage lässt sich so hier nicht beantworten, weil man dazu die Zahlen kennen müsste. Vielleicht hilft ein Blick auf https://www.abfindunginfo.de/abfindung-und-zusammenballung-von-einkunften.html. Im Beispiel 2 mit dem Kommentar darunter ist so ein Fall kurz dargestellt.

Um die Frage genau zu beantworten, müsste man einfach mal nachrechnen.

Danke dir, werde ich sobald wie möglich tun.

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Hallo Ernsterwin und auch Andri123 / correct
Habe endlich in der " abfindunginfo.de " geblättert.
War `n guter Tipp, denn erst  jetzt hab` ich geschnallt, 
dass der Bescheid wohl doch richtig gewesen sein muss.
Die Vorauszahlungen beinhalten ja die vierteljährlichen 
Zahlungen wie auch den Steuerabzug der Abfindung / Lohn,
welche dann mit der festzusetzenden Steuer verrechnet werden.
Habe nun meinen Einspruch auf die Bitte des F.A. hin zurück-
gezogen.   Euch allen vielen Dank, bis bald !  
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Nein - lies hierzu selbst bei Wikipedia nach.

Gewährleistung bei Fensterwartung

Wir sind eine WEG in einem 2012 fertig gestellten Haus. Mit der Firma, die die Fenster eingebaut hat, haben wir einen Wartungsvertrag gegen Festpreis. Die Fensterwartung wurde durchgeführt, das Ergebnis war niederschmetternd. Der Warter hechelte in 2 Tagen durch die knapp 30 Wohnungen, dann musste er noch einmal wieder kommen um seine Verschlimmbesserungen zu beseitigen. Bei mir ist alles OK, aber ich weiss von zwei Nachbar, bei denen es immer noch zieht.

Die Firma hat jetzt eine Rechnung über 6.000 EUR geschickt, weil sie ihren Ansicht nach die Wartung vertragsgemäß durchgeführt hat.

Es gäbe die Möglichkeit, eine günstigere Firma mit der Wartung zu beauftragen, jedoch würden wir dann nach Auskunft der Hausverwaltung den Gewährleistungsanspruch verlieren. Das erinnert mich an ein analoges Problem bei Autobesitzern, die genötigt wurden, die Inspektion bei der teuren Vertragswerkstatt durchführen zu lassen. Zumindest diese Angelegenheit wurde inzwischen zugunsten der Autobesitzer entschieden.

Kennt jemand eine analoge Regelung für Neubauten? Oder gar ein Gerichtsurteil?

Wie ist es mit der Höhe der Rechnung? Wenn die Firma ihren Auftrag in zwei Tagen (ordnungsgemäß) erfüllt und wir 6.000 EUR für ordnungsgemäße Ausführung vereinbart haben, mag das formal korrekt sein. Aber ich fühle mich trotzdem vera*, weil wir wegen der Gewährleistung gar keine Möglichkeit haben, einen günstigeren Anbieter zu wählen und wir jeden Preis der Firma zahlen müssten. Gibt es eine Möglichkeit, zumindest für zukünftige Wartungen einen angemessenen Preis auszuhandeln? Wer garantiert mir, dass sie nicht im nächsten Jahr 10.000 EUR verlangen?

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Abfindung in 2011 / Rückzahlung - Nachzahlung?

Guten Abend,

ich bin leider sehr spät dran mit meiner Steuererklärung für 2011.

Nun habe ich vorab eine Frage:

Ich wurde zum 30.08.2011 betriebsbedingt gekündigt. Die Bruttobezüge beliefen sich für das Jahr 2011 auf 23.358,10 €, Lohnsteuer (Klasse 1) davon 3.613,00 und Soidaritätszuschlag in Höhe von 198,67 €.

Von der Abfindung in Höhe von 12.157,85 € wurde eine Lohnsteuerbetrag in Höhe von 3.330,00 € und ein Solidaritätszuschlag von 183,15 € einbehalten.

Ab 01.09.11 erhielt ich - bei monatlich 30 Tagen - 1.110,30 € Arbeitslosengeld gem. § 117 SGB III. Während dieser Zeit der Bezüge habe ich eine Fortbildung gemacht, so dass auch hierfür Werbungskosten (Bücher, tägliche Fahrt von 10 km etc) angefallen sind.

So wie ich das verstehe, wurde durch den Abzug der LST von der Abfindung, die Fünftelregelung angewendet. Ist das so richtig interpretiert von mir? Ich habe mich jetzt schon mehrere Stunden durch google gesucht, um die Auswirkung der Abfindungszahlung auf meinen Steuererklärung einschätzen zu können. Ich habe eigentlich nur herausgefunden, dass der Effekt der Fünftelregelung am intensivsten ist, je weniger sonstige Einkünfte in diesem Jahr vorhanden sind.

Nun meine Frage: Sicherlich ist mir bewußt, dass Versicherungen, Werbungskosten etc. die Steuererklärung beeinflussen, allerdings hoffe ich, dass vielleicht einige Experten hier vielleicht "auf einen Blick" sehen, ob ich mit einer saftigen Rückzahlung an das FA rechnen muss. :(

Vielen Dank für die Hilfe.

Beste Grüße Lena

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Wie berechne ich die Fünftelregelung für meine Abfindung, die ich 2016 bekomme?

Hallo Leute,

ich habe auf dieser Seite ein Rechenbeispiel zur Abfindungs-kalkulation gesehen:

http://www.vlh.de/arbeiten-pendeln/beruf/sind-fuer-eine-abfindung-steuern-faellig.html

Ich wollte das auch für mich ausrechnen und bin mir nicht sicher ob ich das richtig gemacht habe.

Ich werde die Abfindung annehmen und in die USA gehen. Das 2016 erhaltene Gehalt in den USA werde ich durch das Doppelbesteuerungsabkommen nur in USA versteuern. Die deutsche Abfindung und die Mieteinnahmen für meine Wohnung natürlich nur in Deutschland.

Bei mir sieht es 2016 folgendermaßen aus:

Mieteinnahmen in DE 2016 (erwartet): 14520 Euro Abfindung Januar 2016: 51000 Euro Deutsches Gehalt 2016 (für AG in DE): 0 Euro

Punkt 1.) Jahreseinkommen: 14520 Euro 1/5 Abfindung: 10200 Euro zu verst. Einkommen: 24720 Euro Steuerbetrag (ohne Kirche, Steuerklasse 1): 2775 Euro

Punkt 2.) Jahreseinkommen ohne Abf: 14520 Steuerbetrag: 424 Euro

Punkt 3.) Differenz aus 1 und 2: 2775 Euro - 424 Euro = 2351 Euro zu versteuern für Abfindung: 2351 Euro x 5 = 11755 Euro

Gesamt zu versteuern für 2016: 11755 + 424 Euro = 12179 Euro

Falls ich die Fünftelregelung nicht anwende, komme ich auf folgenden Steuersatz:

Jahreseinkommen: 14520 Euro Abfindung Januar 2016: 51000 Euro gesamt zu versteuern: 65520 Euro Steueranteil (Klasse 1, ohne Kirche): 16205 Euro

Ersparnis Fünftelregelung zu Nicht-Fünftelregelung:

16205 Euro - 12179 Euro = 4026 Euro

Fragen:

1.) Habe ich das richtig gerechnet?

2.) Wo muss ich hier die Steuerklasse 6 anwenden? In meiner Rechnung von oben taucht sie nicht auf.

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