Führen die Banken eine Abtretung der Grundschuld an den neuen Darlehensgeber untereinander durch ?

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Wenn eine Finanzierung bei der Bank A, durch eine Anschlussfinanzierung bei der Bank B abgelöst wird, so werden die Banken das Zug um Zug machen, das heißt Bank B zahlt die Summe gegen herausgabe der Grundschuld an A udn Bank A sendet die Grundschuldurkunde an Bank B.

Die entsprechenden Unterlagen (Zweckerklärung) gibt der Darlehnsnehmer schon vorab an seine neue Bank.

Die Abtretung einer eingetragenen Grundschuld bedarf nicht der Beurkundung durch einen Notar.

Grundschuldablösung unter Vorbehalt möglich (Teilungsversteigerung)?

Im Rahmen einer Teilungsversteigerung wurde ein Zuschlagsbeschluss erteilt. Es ist damit zu rechnen, dass innerhalb der Rechtsbehelfsfrist die sofortige Beschwerde eingelegt wird und sich das Verfahren somit in die Länge zieht.

Mit der erfolgreichen Ersteigerung wurden auch die Eintragungen aus dem Grundbuch, u. a. eine Grundschuld (dingliche Zinsen 15%) und eine Hypothek (dingliche Zinsen 20%) erworben.

Ist es möglich, die Banken der ehemaligen Eigentümer zu zwingen, für die eingetragenen Rechte (d. h. die Grundschuld und die Hypothek) unter Vorbehalt eine Ausgleichszahlung der neuen Eigentümer anzunehmen? Hintergrund ist, dass die dinglichen Zinsen ab dem Tag des Zuschlagsbeschlusses anfallen. Da die Zinsen so hoch sind, möchten die neuen Eigentümer die Schulden so schnell wie möglich begleichen. Da nicht sicher ist, ob das Versteigerungsverfahren rückabgewickelt wird, sollte die Zahlung natürlich unter Vorbehalt getätigt werden.

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Notarkostenrechnung korrekt?

Sehr geehrtes Forum,

folgende Anfrage habe ich an euch: Im Rahmen eines Immobilienerwerbs habe ich eine neue Grundschuld bestellt.

In dem Formular der Bank werden standardmäßig Rückgewährsansprüche von Grundschulden im Vor- oder Gleichrang abgetreten.

Hierrauf berechnet der Notar neben den Kosten für die Grundschuldbestellung (1,0 Verfahrensgebühr – berechnet auf die neue Grundschuld) auch Kosten für eine Abtretung (0,5 Verfahrensgebühr – berechnet auf Finanzierungsgrundschuld des Verkäufers).

Hierzu meine Frage: a) Ist dies so korrekt? Es wurde schließlich keine komplette Grundschuld abgetreten sondern lediglich die Rückgewährsansprüche? b) Wenn diese Kosten berechnet werden – muss dafür nicht ggf. der Verkäufer aufkommen (gem. Kaufvertrag haftet er für die Kosten der Pfandfreimachung)? c) Welche Rechtsgrundlage greift hier?

Für alle, die es genau wissen möchten, hier noch der Passus aus der Grundschuldbestellungsurkunde im Wortlaut:

Sofern der in dieser Verhandlung bestellten Grundschuld jetzt oder künftig andere Grundschulden im Range vorgehen und gleichstehen, trete(n) ich/wir hiermit zusätzlich sicherungshalber folgende Ansprüche gegen die jeweiligen Grundschuldgläubiger an die Gläubigerin ab: a) den mit Wegfall des Grundes für die Bestellung oder Abtretung entstehenden Anspruch auf Rückübertragung, Aufhebung oder Verzicht dieser Grundschulden. b) für den Fall, dass bei der Verwertung vorgehender oder gleichstehender Grundschulden ein Betrag erzielt wird, der die durch die Grundschulden gesicherten Forderungen übersteigt, den Anspruch auf Auszahlung des Mehrerlöses. c) Sollten Rückgewährungsansprüche an vorrangigen oder gleichrangigen Grundschulden bereits an Dritte abgetreten sein, trete(n) ich/wir hiermit meine/unsere gegenwärtigen und künftigen Ansprüche auf Rückabtretung dieser Ansprüche an die Gläubigerin ab. d) Sollten durch Verzichte vor- oder gleichrangiger Grundschuldgläubiger Eigentümerrechte entstehen, tritt der Eigentümer hiermit bereits jetzt diese Rechte an die Gläubigerin ab.

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Hausfinanzierung mit Grundschuld der Schwiegereltern?

Wir wollen ein Haus kaufen und meine Schwiegereltern wollen uns mit einer 30.000€ Grundschuld auf ihr Haus zu besseren Zinsen verhelfen.

Klingt alles Recht spannend muss ich zugeben und in Bankgesprächen wirkte es auch so als ob es ne leichte Sache wäre, aber jetzt kommt der Knackpunkt. Mein Schwager ist auch interessiert eine Immobilie zu kaufen und meine Schwiegereltern bieten ihm das gleiche Angebot an. Nun Frage ich mich ob das zu Problemen führen kann. Wenn meine Schwiegereltern nun eine 30.000 Grundschuld eintragen für uns so will beispielsweise die Postbank diese als erstrangig eintragen (Haus ist voll abbezahlt und ohne Eintragung) wenn jetzt mein Schwager auch kauft wie läuft es dann ab... Eine weitere erstrangige Eintragung ist ja nicht möglich. Mach ich mir da einfach zu viele Gedanken oder geht es wirklich nicht zwei Kinder zu unterstützen auf diese Art ?

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Ablöse Immo-Darlehen / Ausstellung nötiger Unterlagen seitens der Bank

Hallo,

wahrscheinlich schon tausendmal gehört/gelesen... Es ist geschafft, das Immo-Darlehen bei der Bank ist getilgt und nun steht die Entscheidung an, was tun? a) Grundschuld stehen lassen für andere Projekte bestehen lassen b) Grundschuld löschen lassen

Wir wissen noch nicht so ganz, ob wir in drei bis vier Jahren wieder etwas bauen bzw. kaufen wollen. Es gibt ja auch unterschiedliche Meinungen darüber, ob man die Grundschuld löschen lassen sollte oder nicht. Das soll hier jedoch auch nicht Thema der Frage(n) sein. Vielmehr lauten diese: - Was muss die Bank alles zurückgeben(Grundschuldbrief, Originalurkunde zur Grundschuldbestellung)? - Mit einer Löschungsbewilligung kann der Eintrag im GB wirklich nur gelöscht werden, eine Abtretung würde wegfallen, richtig? - Mit einer Abtretung kann demgegenüber nicht gelöscht werden, oder? - Muss eine Bank auf Antrag hin, eine löschungsfähige Quittung ausstellen oder kann sie auf die Löschungsbewilligung/Abtretung beharren?

Ich habe mir nun schon einige Texte dazu angelesen, bin jedoch noch nicht so ganz weiter gekommen. Kann mir hier evtl. jemand, gerne auch Banker oder jemand der fit ist im Recht, weiterhelfen?

Lieben Dank schonmal dafür!

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