Früher in Rente

3 Antworten

Hallo,

eine kurze Rückfrage noch bitte zu dem hier geführten Sachverhalt. Verstehe ich das richtig? Wenn man (anhand dieses Beispiels) ca. 3,5 Jahre früher in Rente gehen möchte, dann fällt man (im Regelfall) in die Kategorie "Frührente" und muss mit fast 10 Prozent Abzügen leben?

Mir kommt das doch etwas arg viel vor ...

Wieso viel ?? Und wieso muß !!! Du kannst , wenn du willst !!! Und dann mit weniger !

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Fast richtig: Es sind 0,3% Abzug pro Monat, das macht pro Jahr 3,6% , bei 3 Jahren also schon 10,8% und bei 3,5Jahren entsprechend 12,6%.

Du KANNST und DARFST Frührente beantragen, aber man MUSS es nicht. Man SOLL - soweit möglich - eben bis zur Regelaltersgrenze bzw. mit 45 Beitragsjahren bis 65 arbeiten & einzahlen.

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@MadRampage

Alles klar. Habt vielen Dank für die Infos. Das man sowas nicht "muss" ist mir natürlich klar. Ich finde die Abwertung nur im Verhältnis zur gesamten (Regel-)Arbeitszeit relativ hoch.

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Es gab vor Kurzem hier eine Frage, bei der festgestellt wurde, dass der Abschlag von 0,3% pro Monat nur die Hälfte von dem ausmacht, was es eigentlich sein müsste.

Es hat sich also nicht eine böse Bundesregierung so ausgedacht, sondern es ist ein wohlmeinendes Angebot an die, die es noch wahrnehmen dürfen.

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Um Deine Frage zum jetzigen Zeitpunkt beantworten zu können, musst du uns mitteilen, ob eventuell eine Schwerbehinderung vorliegt und wieviel Beitragsjahre Du geleistet hast.

Wenn Du aber abwartest, bis die neuen Rentenregelungen entschieden sind - das kann im Juli diesen Jahres sein - können wir aktuelle Ratschläge geben.

Momentan sieht es so aus, dass bei mindestens 35 Versicherungsjahren und einer vorliegenden Schwerbehinderung von einem GdB 50 63 Jahre alt sein muss, um mit Abschlägen in Rente gehen zu können

Entschuldigung . Das steht auch bei mir in der Auskunft .

Bis auf die neuen Sachen . ;-)))

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Ja gibt es, zum gegenwärtigen Stand aber nur mit Abschlägen wie in den Vor-Antworten bereits erklärt. Die prognostizierten Veränderungen der Renten - Gesetzgebung im Sommer sind zunächst abzuwarten, bis jetzt sind es nicht mehr als Absichtserklärungen.

Beantragung Versorgungswerkrente:Rentenberater oder Rentenanwalt aufsuchen, erforderlich ?

Hallo, bin 63 Jahre , erwerbsloser Architekt und bei einem Versorgungswerk rentenversichert. Da ich beabsichtige in den nächsten Monaten Rente zu beantragen, bin ich unsicher, ob ich vorher einen Rentenberater oder Rentenanwalt aufsuchen sollte, oder erst, nachdem ich den Rentenbescheid erhalten habe. Oder sollte ich den Berechnungen des Versorgungswerkes einfach vertrauen ? Mein Lebenslauf weist mehrere Arbeitgeber sowie Unterbrechungen durch Arbeitslosigkeit auf. Ich kann jeden Monat mit den entsprechenden Abschlägen in Rente gehen. Die Renteninformationen des Versorgungswerks sind nicht so ausführlich wie die der DRV, es gibt auch keine örtlichen Beratungsstellen wie bei der DRV. Vielleicht erhält jemand von einem Versorgungwerk Rente und kann über seine Erfahrung berichten. Meine Frage also : ist es erforderlich und sinnvoll für meinen Rentenantrag zwecks Überprüfung einen Rentenberater oder einen Rentenanwalt aufzusuchen und wenn ja, das vor dem Rentenantrag zu tun oder nachdem ich den Rentenbescheid erhalten habe ?

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