Fristloser Kündigungsgrund, wenn während der Arbeit Bier getrunken wird?

4 Antworten

Alkohol am Abeitsplatz ist gefährlich, für ihn und für die Kollegen, die ich auf ihn verlassen.

Wenn er fliegt, wird er vor dem Arbeitsgericht keine Chance haben.

Was in anderen Betrieben los ist, ist für den Arbeitskollegen Deiner Freundin (überhaupt) kein Entschuldigungsgrund. Ob seine Leistungsfähigkeit eingeschränkt ist, kann Deine Freundin bezüglich seiner Arbeit sicherlich nicht beurteilen.

Der AG muss sich schon wegen seiner eigenen Haftung gegen den Alkoholkonsum seines Mitarbeiters schützen, abmahnen und dann kündigen.

Dem Arbeitskollegen kann ich dazu nur sagen und raten, sich schnellstens fachliche Hilfe bei seinem Verhalten bzw. seiner Krankheit zu suchen. Damit allein kann er eine fristlose Kündigung beim nächsten Mal abwehren. Aber eines dürfte sicher sein, er wird nicht unbefristet übernommen.

Soweit ich informiert bin ist Bier in Bayern ein Grundnahrungsmittel und das wird sogar in den großen Automobilkonzernen vom AG zu Verfügung gestellt. Ich habe dies mehrfach gesehen (in Bayern) sogar bei der Bundeswehr gelten diesbezüglich in Bayern andere Gesetzte als in der Rest BRD in allen anderen Bundesländern ist Alkohol (auch Bier) tabu und kann zur fristlosen Kündigung führen. Gruß Marcus

Generell bin ich zwar auch für ein absolutes Alkoholverbot am Arbeitsplatz. Aber es wird wohl auch darauf ankommen, was für eine Arbeit ausgeführt wird. Einem Maurer in Bayern kann eine Flasche Bier zur Brotzeit sicher nicht angelastet oder zum Verhängnis werden, wenn es denn dabei bleibt. Aber ich denke, in deinem Fall gibt der Arbeitgeber die Richtung vor, was heißt, dass er nunmal bei seinen Angestellten keine Alkoholzusichnahme während der Arbeit duldet. Er wird wissen warum. Also die Abmahnung unbedingt beachten.

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