Fristlose Kündigung wegen Fenster?

3 Antworten

Ein Sonderkündigungsrecht hast Du nicht. Sind die Fenster nachweislich undicht, könntest Du eine Mietminderung von maximal 10% anbringen.

ich wohne im Haus schon 8 Jahre würde auch keine Renovierung gemacht seid 8 Jahre

Welche Renovierung soll denn der Vermieter in der Wohnung vornehmen. 

Dafür bist Du verantwortlich und der Vermieter muss sich um notwendige Reparaturen kümmern, die in der Wohnung anfallen, sofern nicht im Mietvertrag verankert ist, dass Kleinreparaturen bis xxx€ vom Mieter selbst durchzuführen sind.

Wäre auch noch nachzufragen, warum alleine in dieser Wohnung keine Fenster gewechselt wurden. Wenn ich spekuliere, wurde die Auswechslung der Fenster als Modernisierung auf die Kaltmiete umgelegt und die Wohnungseigentümerin hat dieser Maßnahme nicht zugestimmt - oder sie hat während des Zeitraums der Auswechslung keinen Zugang zur Wohnung ermöglicht.

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@Snooopy155

Das ist auch meine Vermutung, Snooopy155. Aber diese Seite der Medaille verrät uns Janina leider nicht. Fenster und Heizkosten sind vorgeschobene, nicht stichhaltige Gründe, denn die Heizsaison ist fast vorüber.

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Die Sache hat doch einen Hintergrund und den teilst Du uns nicht mit. Ich vermute mal, es bestehen schon seit längerer Zeit Meinungsverschiedenheiten zwischen Vermieter und Mieter, vielleicht sogar Streit. Nun zeigt Dir der Vermieter auf seine Art, wie er es Dir heimzahlen will. Sofern die Fenster nicht schadhaft sind, darf er das auch. Anspruch auf neue Fenster hast Du nämlich nicht. Ein Sonderkündigungsrecht gibt es nicht.

Hast Du seinerzeit, bei Abschluss des Mietvertrages, den Einbau neuer Fenster vereinbart?

Hast Du den Vermieter einmal gefragt, warum es bei Dir nicht gemacht wurde?

Ist Dir bekannt, ob die anderen Mieter nach dem Einbau eine höhere MIete zahlen?

Eine derartige Maßnahme muß der Vermieter rechtzeitig ankündigen; daher vermute ich, dass die Fragestellerin schon einen Einfluß auf die Durchführung der Maßnahme genommen hat und dies nun bei der Fragestellung unter den Tisch fallen läßt.

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@Snooopy155

Weil ich mich nicht auf Vermutungen einlassen wollte, habe ich nur 3 Fragen gestellt.

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Vermieter-freundlicher Mietvertrag? Einige ungewöhnliche und fragwürdige Klauseln!

Hallo zusammen,

ich bin auf der Suche nach eine Mietwohnung und habe vor einigen Tagen eine besichtigt. Glücklicherweise besteht Interesse seitens des Vermieters, weswegen er mir vorab den Mietvertrag zugesendet hat.

Aus meiner Sicht enthält der Mietvertrag jedoch ungewöhnliche und fragwürdige Klauseln, die mir bereits jetzt etwas Bauschmerzen bereiten. Nachfolgendes ist gemeint:

(1) (...) Eine Instandsetzungs-/-haltungspflicht des Vermieters für die genannten Elektrogeräte besteht nicht. --> Der Vermieter vermietet jedoch u.a. die Einbaukücke inkl. der Elektrogeräte. Im Falle eines Defekts muss er doch dann auch dafür sorgen, dass diese wieder funktionieren. Deshalb zahlt man doch einen Mietzins, oder?

(2) Hinsichtlich des Zustandes der Mietsache werden folgende Feststellungen getroffen: (...) Beanstandungen liegen nicht vor. --> Gibt es nicht hierzu ein Übergabeprotokoll?

(3) Die Schönheitsreparaturen und den Ersatz von Glasscheiben und Spiegeln übernimmt der Mieter. --> Grundsätzlich wäre ich einverstanden, wenn die Schäden durch eigenes Einwirken oder Dritte entstanden sind. Aber prinzipiell dies zu übernehmen, sehe ich nicht als Aufgabe des Mieters. Wie seht Ihr das?

(4) Soweit bei Beendigung des Mietverhältnisses die Renovierungsfristen (7 Jahre, aktuell in 5 Jahren wieder) seit Beginn des Mietverhältnisses oder seit der letzten Renovierung noch nicht vollständig abgelaufen sind, hat der Mieter eine zeitanteilige, nach vollen abgelaufenen Jahren gestaffelte Quote der Kosten einer fälligen Renovierung zu tragen. --> Grundsätzlich bin ich selbstverständlich dafür, Wohnungen in einem einwandfreien Zustand zu überlassen. Dass der Mieter jedoch dies übernimmt, halte ich für fragwürdig. Das gibt mir stark zu denken. Euch?

(5) Der Mieter trägt die Kosten für kleine Instandhaltungen, soweit die Kosten für die einzelne Reparatur 200,- Euro und der dem Mieter dadurch entstehende jährliche Aufwand 6 % der Jahresbruttokaltmiete nicht übersteigt. Die kleinen Instandhaltungen umfassen das Beheben kleiner Schäden an den Installationsgegenständen für Elektrizität und Wasser, den Heiz- und Kocheinrichtungen, am Kühlschrank und Geschirrspüler, den Fenster- und Türverschlüssen, Rollos und Lamellenvorhänge sowie den Verschlussvorrichtungen der Fenster. --> Grundsätzlich wäre ich einverstanden, wenn die Schäden durch eigenes Einwirken oder Dritte entstanden sind. Aber prinzipiell dies zu übernehmen, sehe ich auch hier nicht als Aufgabe des Mieters. Das geht mir zu weit.

(6) Will der Mieter Einrichtungen, mit denen er die Mieträume versehen hat, bei Beendigung des Mietverhältnisses wegnehmen, hat er sie zunächst dem Vermieter zur Übernahme anzubieten. --> Bitte was? Wie ist das zu verstehen? Dass ich die Einrichtung nach Beendigung des Mietverhältnisses angeboten wird, obliegt alleine dem Mieter.

Fotzsetzung weiter unten...

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