Fristlose Kündigung und gleichzeitig fristgerechte Kündigung! Frage dazu!

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4 Antworten

Der Arbeitgeber kann die Arbeitsleistung nicht nachverlangen, er hätte ja den Arbeitnehmer solange weiterbeschäftigen können. Auch ein Arbeitgeber lässt sich anwaltlich vertreten und erhält so eine Einschätzung über die Erfolgsaussichten der einen oder der anderen Kündigung.

Ergänzung: In der deutschen Grammatik existiert ein Satzzeichen namens "Fragezeichen". Damit macht man kenntlich, wenn der Satz eine Frage ausdrückt.

Da du sowas nicht verwendest, brauchst Du Dich nicht wundern, wenn Du nicht auf alle Fragen Antworten bekommst.

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Primus 16.06.2013, 17:09

Und dann noch so dann und wann einen Absatz einbauen, das schont die Augen des Lesers!

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wiesbadener 17.06.2013, 21:31

Danke für die Antwort und Gruß an den Herrn Oberlehrer, beim nächsten Mal werd ich seine grammatikalischen Ausführungen beachten!!!!

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Wenn das Gericht die fristlose verwirft steht die fristgerechte weiter im Raum für diese Zeit steht dem Arbeitnehmer auch Lohn zu.

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Er kann gegen beide Kündigungen Kündigungsschutzklage erheben. Bei den heutigen modernen zum größten Teil ahnungslosen Jungchefs ist das auch angebracht. Gehalt ist so lange zu zahlen, bis eine Kündigung durch ist. Du musst übrigens auf Wiedereinstellung klagen.

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Zitterbacke 16.06.2013, 23:09

Wichtig !! Wiedereinstellung !!!!

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So wie du das beschreibst, ist das ein Arbeitgeber, der sich nach allen Ecken absichern will.

Die fristlose Kündigung gibt es als juristischen Begriff nicht, es muss heißen außerordentliche Kündigung - die andere Art ist die ordentliche Kündigung.Der kündigende Arbeitgeber muss bestimmte formale Voraussetzungen beachten, unter anderem die Schriftform, damit die Kündigung wirksam wird

Wenn nun ein Arbeitgeber beide Formen der Kündigung gleichzeitig ausspricht, hat das zunächst für den Arbeitnehmer die Wirkung, dass die außerordentliche Kündigung gilt.Der Arbeitnehmer muss und darf dagegen innerhalb einer kurzen Frist Kündigungsschutzklage beim Arbeitsgericht erwirken. Es reicht aus, wenn dort ein Rechtspfleger die Klage aufnimmt.

Wie es weitergeht, kommt nun auf einige Faktoren, die du nicht beschrieben hast, wie Kündigungsgründe, wie lange das Arbeitsverhältnis bestand, wieviel Mitarbeiter in dem Betrieb beschäftigt sind usw.

Es findet dann ein sog. Gütetermin statt - ein Arbeitsrichter wird einen Vorschlag unterbreiten, den beide Seiten annehmen können, ansonsten kommt es zur mündlichen Verhandlung und zu einem Urteil.

Also - soviel zu den Formalien, zum Fall selbst kann ich dir nichts sagen, da keine Details bekannt sind und ich auch keine unzulässige Rechtsberatung hier ins Netz stellen möchte.

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