Fristlose Kündigung bei Schimmel in der Wohnung?

3 Antworten

Die Frage, ob Du zahlen mußt, läßt den Schluss zu, dass Du die Kauton schon verrechnet hast. Also muss der Vermieter klagen und nciht Du auf Rückzahlung. Das bringt Dich in eine gute Position. # Also laß Dich ruhig verklage. wenn Du die Beweise für den Schimmel gesichert hast, wird es dem Vermieter schwer fallen, nachzuweisen, dass Du falsch gelüftet hättest.

Seit 3 Monaten haben wir den gefährlichen Schwarzen Schimmel an der oberen Ecke des Kinderzimmers entdeckt. Einen Monat nachdem wir eingezogen sind sahen wir es. Auch in der Küche unter dem Fensterbrett, an den Seiten im Schlafzimmer der Fenster läuft es den Wänden herunter. Am Morgen sind bei allen Fenstern die Scheibe voll mit Kondenswasser, tropft bis unter den Fensterbrettern, der Putz löst sich ab und es stinkt. Mein Kind fing an zu husten. Wir haben eine total feuchte Raumluft Den ganzen Winter lang hatten wir sogar Eis in den Fenstern und Schimmelbelag. Den Vermieter interessiert das allerdings nicht. Dann kommen die Vermieter immer mit der Ausrede wir würden falsch lüften und heizen! Wir haben schon 40% die Miete gemindert aber trotzdem mahnen sie uns wegen der Restforderung an. Die Vormieter hatten uns auch gesagt dass sie Schimmel in der Wohnung gehabt haben. Die Vermieter haben den Schimmel einfach überstrichen. Wir werden jetzt Anwaltlich gegen die Vermieter vorgehen, denn wir hatten die ganze Zeit Heizkostenverluste, gesudheitliche Probleme. Wir werden sie wegen Schadensersatz anklagen und ab 1. April 2010 fristlos kündigen.

Wegen des Schimmels kannst du eine "Gesundheitsgefahren in der Wohnung" nach "§ 543 BGB" nachweisen und fristlos kündigen. Dazu sollte jedoch die Beweislast eindeutig und nachweisbar sein.

Mieter verursacht Schaden und haut ab?

Ein Eigentümer vermietet seine Wohnung möbliert an eine berufstätige Person auf Zeit (5 Mon). Nur drei Wochen nach dem Einzug meldet der Mieter über die Schimmelbildung im oberen Bereich der Wände aufgrund der Baumängel in der Wohnung. Der Vermieter schickt einen Handwerker (keinen Sachverständiger) zum Überprüfen hin, der keinen Baumangel feststellt, aber viel Feuchtigkeit in der Innenwände. Dabei wird auch klar, dass die Whg überbelegt ist und anstatt einer Person, eine Familie (4 P) in der Whg eingezogen sind. Der Vermieter beschuldigt den Mieter aufgrund der Überbelegung, viel Kochen, nicht lüften und die Wäsche in der Wohnung trocknen die Schaden verursacht zu haben und erhöht  schriftlich die Miete um 15 % aufgrund der Überbelegung. Er fordert den Mieter an, die Schaden zu beheben. Der Mieter reagiert nicht und zahlt keine Miete mehr. Der Vermieter schickt für fällige Miete eine Mahnung. Aber eine Woche später erhält er einen Briefe vom Anwalt des Mieters, der den MV mit sofortiger Wirkung wegen schwerer gesundheitsgefährdender Mängel der Mietsache kündigt. Er schreibt auch, dass der Mieter bereits ausgezogen ist und wo soll den Schlüssel übergeben.

Also der Mieter verursacht durch Abnutzung die Schimmelbildung und haut ab!

Frage: Darf der Vermieter die fristlose Kündigung ablehnen? Bringt es noch den teuren Sachverständiger zu beauftragen? Darf der Vermieter die Kaution beibehalten und für die Reparaturen und die letzte Miete davon abziehen? Und wenn die Kaution die Reparaturkosten nicht abgedeckt? Kann der Vermieter - ohne die sofortige Kündigung zuzustimmen – die Rückgabe vom Schlüssel zustimmen um die Whg betreten zu können und die Reparaturen veranlassen? Muss der Mieter auf eine Wohnungsübergabe bestehen, oder darf er ohnehin die Kosten der beschädigten Inventar von der Kaution abziehen?

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