Fristgerecht gekündigt. Jetzt kann ich früher aus dem Vertrag, habe aber nur eine Bestätigung bekommen, keinen Aufhebungsvertrag. Ist das rechtens?

5 Antworten

Hallo!

Die Kündigung eines Arbeitsvertrages ist eine einseitig empfangsbedürftige Willenserklärung.

Das heißt Du drückst schriftlich deinen Willen zu kündigen aus und dein Arbeitgeber nimmt Kenntnis davon. Das war es. Mehr muss nicht passieren. Du hast deinen Arbeitsvertrag wirksam zum 01.02.2021 gekündigt.

Dass dein Arbeitgeber deine Kündigung bestätigt hat ist nett von ihm, aber nicht erforderlich.

Du kannst jetzt nur noch mit deinem Arbeitgeber sprechen, ob ihr den Arbeitsvertrag nicht doch noch 2 Monate weiterlaufen lassen könnt. Dem kann dein Arbeitgeber zustimmen, er muss es aber nicht.

Schöne Grüße

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung

Normalerweise hätte ich bis zum 01.04 beschäftigt werden müssen. Nur hat mein jetziger Arbeitgeber jetzt jemand neuen schon früher gefunden. Diese Person hat jetzt schon ein Vertrag unterschrieben für den 01.02.. Mir hat der Arbeitgeber jetzt darauf eine Bestätigung geschickt das ich zum 01.02 gehe. Also müsste mein jetziger Arbeitgeber mir noch Beschäftigung bis zum 01.04 geben. Da ich nichts unterschrieben habe, das ich einverstanden bis früher zu gehen.

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Wie lange hast du denn kündigungsfrist laut deinem Arbeitsvertrag. Sollte da ein Monat stehen, hat dein noch Arbeitgeber alles richtig gemacht.

Solltest du eine vierteljährige Kündigungsfrist haben, sollte er dich weiter beschäftigen bis zum vertragsende.

Meine Kündigungsfrist muss bis zum Quartalsende abgeben werden und dann drei Monate. Also ich habe im Dezember die Kündigung abgeben und dann wäre ich zum 31.03 raus aus dem Vertrag.

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Du hättest beim Empfang der Kündigungsbestätigung schon Wderspruch einlegen müssen, denn der Arbeitgeber hat Dir eine kürzere Kündigungsfrist bestätigt als vertraglich vereinbart. Da Du nicht widersprochen hast ist dies letztlich als Zustimmung zu der kürzeren Kündigungsfrist zu werten.

Auch wenn ich nichts unterschrieben habe?

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Entscheidend dürfte sein was in deiner Kündigung stand.

Wenn du zum 31.3. Gekündigt hast, kann der AG das nicht einseitig nach vorne ziehen.

Hast du zum 1.2. Gekündigt, kann er das natürlich akzeptieren auch wenn es der Kündigungsfrist widerspricht.

Schlicht und einfach, Dein bisherigerAG hätte Dir icht einmal den Zugang der Kündigung bzw. das Ende Deines Arbeitsvertrages bestätigen müssen.

Du hast mit Datum 31. Januar d.J. gekündigt ( einseitig empfangsbedüftige Willenserklärung ) - und das genügt.

Hätten Kündigungsfrist noch bis zum 31.03 beschäftigt werden müssen. Jetzt möchte mein j.A. Das ich zum 01.02 gehe. Habe aber dafür nichts unterschrieben.

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@VerenaT93

Und Du hast den Wunsch geäußert Dein Arbeitsverhältnis vor Ablauf der Kündigungsfrist beenden zu können ...? Und .... dem hat der AG entsprochen.

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@wilees

Ja das hatte ich. Nur jetzt müsste ich doch bis zu 01.04 beim jetzigen Arbeitgeber bleiben. Also habe ich doch Anspruch darauf. Da ich nie was unterschrieben habe, das ich damit einverstanden bin das ich früher gehen kann.

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@VerenaT93

Du hast einseitig Deinen Willen erklärt - Du bittest um vorzeitige Entlassung aus dem Vertrag .... und der AG hat dem entsprochen und die Beendigung Deines Arbeitsverhältnisses zum 31.1. erklärt / bestätigt.

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@wilees

Ja bestätigt hat mein j.A. Die Kündigung bis zu 01.02. jetzt müsste ich doch wie in der Kündigung steht bis zum 01.04 beschäftigt werden.
stehe ich jetzt im Recht? Oder mein Arbeitgeber?

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