Freundin will Heirat, Zukünftiger ist finanziell schlecht gestellt, sollte sie Ehevertrag machen?

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Je nach den Unterschieden in der wirtschaftlichen Situation ist ein Ehevertrag zu empfehlen, allerdings es sollten schon größere Vermögenswerte vorhanden sein.

Auf jeden Fall ist dazu eine gründliche anwaltliche Beratung erforderlich.

"drum prüfe, wer sich ewig bindet"

Wozu ein Ehevertrag? Wenn sie schon Vermögen hat, dann wird es dem Anfangsbestand zugerechnet. Sollte sie etwas Erben, fällte es auch dem Anfangsbetand zu. ....Zweifel hätte ich nur, wenn sie sehr Gebildet ist und wahrscheinlich Karriere macht, währenddessen er ungebildet ist und kaum einen qualifizierten Job finden wird. ....ich aber glaube kaum, daß so etwas zusammenfinden wird oder zusammen bleiben wird. Das werden die reichen Eltern schon zu verhindern wissen. ...auch nur ein lieber, ehrlicher, treuer Mann mit Durchschnittseinkommen ohne Titel und Uni ist manchen Neureichen nicht genug für die Tochter. Habe auch schon, vor 20 Jahren, die Erfahrung machen müssen, daß ein einfacher Bankkaufmann einfach nicht genug ist um in diese Kreise verkehren zu dürfen. Es ist halt nur eine Affäre und ein Freund der Familie, aber auch nicht mehr! Wer hat schon Lust so leben zu wollen?

Was ist mit Liebe?

Liebe vergeht, Hektar besteht.

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Mit der Unterzeichnung eines Ehevertrages kann der Zukünftige beweisen, dass die Ehe nicht auf Grund des Vermögens erfolgt. Vereinbart werden kann, Gütertrennung, Unterhaltsverzicht und der Ausschluß des Versorgungsausgleichs. Sollte ein Ehegatte nach der Trennung aber in "Armut" leben müssen, können Teile des Ehevertrages vom Gericht für sittenwidrig erklärt werden.

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