Freiwillige oder Pflichtversicherung bei der VBL für Wissenschaftler?

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Für erste Informationen : www.vbl.de

Für mich bleibt die vbl ein Reizthema - Sie hat vor Jahren sog. Startgutschriften erstellt, die immer noch rechtlich umkämpft sind.

Letzlich hat sie ihre defizitären Kassen, auf die Kosten der zukünftigen Rentner saniert, nachdem sie vorher von den damaligen Staatsbetrieben der Bahn und der Post ausgeplündert wurde.

Man kann vermuten, dass bei Bedarf die vbl wieder ihr Rentenmodell verändern wird. Die Pflichtversicherten müssen das ausbaden.

Da die Arbeitgeber einen großen Teil des vbl Beitrages nachwievor leisten müssen, ist die Pflichtversicherung immer dann sinnvoll, wenn man lange Zeit im öffentlichen Dienst bleibt.

Für zukünftige Wissenschaftler stellt sich also die Frage, wer bezahlt in den kommenden 20 Jahren mein Gehalt - danach sollte man entscheiden,

unverfallbare Anwartschaft

Ich habe beginnend 2001 bis 2011 insgesamt 56 Beitragsmonate bei der VBL gehabt (zwischendurch z.B. im Ausland gewesen). Laut dem letzten Versicherungsnachweis habe ich "die Wartezeit von 60 Umlage-/Beitragsmonaten noch nicht erfuellt".

Daher habe ich einen Antrag gestellt, mir die Arbeitnehmerbeitraege auszahlen zu lassen. Dies wurde abgelehnt mit Begruendung auf das BetrAVG § 1b. Diesen Paragraphen verstehe ich leider nicht 100%. Ein Sachbearbeiter der VBL sagte mir jedoch, dass in meinem Fall nicht die 60 Beitragsmonate-Regelung greifen wuerde, sondern 5 Kalenderjahre.

Mich wundert, warum in der Satzung der VBL in ihren Paragraphen immer nur auftaucht, dass nur die Monate zaehlen, in denen Umlagen/Beitraege geflossen sind.

Wurde mir der BetrAVG § 1b richtig erklaert, dass 5 Kalenderjahre reichen, egal ob man gezahlt/pflichtversichert/abgemeldet hat oder war?

Ich waere dankbar ueber jede Art von Hinweis!

Danke!

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