Freiwillige Krankenversicherung -wie teuer, wenn Mann in Schweiz arbeitet

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3 Antworten

Nun, das dürfte wohl auf 327 Euro im Monat hinauslaufen. Vgl § 240 SGB V Absatz 5.

Nun. Freiwillig Versicherte Personen zahlen:

(1) Bezugsgröße nach § 18 SGV IV: aktuell 2550 € (2) Berechnung nach § 240 SGB V - Normalfall

2550 € x 1/30 x30 = 2550 €, darauf dann 14,9 Prozent (ohne Krankengeld) bzw 15,5 Prozent (mit Krankengeld) plus 1,95 Prozent Pflegepflichtversicherung. Sind dann etwa die erwähnten 327 €

(3) Berechnung Mangelfall - Untergrenze 2550€ x1/90 x 30 = 850 € darauf dann wie oben die Prozentsätze. Dürften so um die 150 € pro Monat sein.

(4) Berechnung wenn Mann in der PKV - vgl § 240 SGB V Absatz 5 als Berechnungsgrundlage wird das halbe Gehalt des Mannes angenommen, mindestens jedoch die halbe Beitragsbemessungsgrenze. Läuft im Ergebnis auf Fall 2 hinaus.

(5) Existenzgründer mit Anspruch auf Gründungszuschuss nach § 93 SGB III - im ersten Jahr bis zur Vorlage der Steuererklärung. 2550 € x 1/40 x 30 = knapp 2000 €. Dann die Prozentsätze aus 1.

Das gilt wenn man freiwillig in der GKV versichert ist. Sollten Sie jedoch einen Job annehmen, der über 401 € liegt, sind Sie pflichtversichert und zahlen auf ihr reales Einkommen GKV Beiträge, nach § 257 SGB V wird die Hälfte vom AG gezahlt.

Sollte ihr Mann Grenzgänger sein und sowohl in der GKV als auch in der Schweiz versichert sein, so sind sie - falls Sie kein Einkommen haben - kostenfrei in der Familienversicherung nach § 10 SGB V versichert sein.

Lassen Sie sich umfassend von der GKV beraten.

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Wenn Dein Mann gesetzlich versichert ist, bist Du über die Familienversicherung mitversichert. Wenn er privat versichert ist brauchst tatsächlich eine eigene KV. Du musst dann bei der Krankenversicherung Deiner Wahl anrufen und nach dem Mindestversicherungsbeitrag fragen. Wenn Du den KV-Beitrag nicht selbst aufbringen kannst muss Dein Mann es bezahlen.

hallo der Mann lebt in der Schweiz - in der Schweiz läuft das System anders als in D.

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Naja, frage doch einfach mal bei der AOK nach, die wissen es am besten.

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