freiwillig in der GKV. Wann und wie werden die Beiträge angepasst?

4 Antworten

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Die Beitragsbemessung für freiwillig GKV Versicherte richtet sich nach § 240 SGB V. Jährlich ist als Nachweis der Steuerbescheid bei der GKV einzureichen. Anhand dieses Dokumenrs kann es auch zu Nschzahlungen kommen. Bei Überzshlungen wird dieses auf künftige Beträge angerechnet - eine Erstattung erfolgt nicht. Die untere Beitragszahlung liegt bei etwa 350€ - auf Antrag und Nachweis geringerer Einkünfte ggfs auch weniger.

eine Erstattung erfolgt nicht

wie klug im Sinne der Liquidität der GKV!

Danke und dh!

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Man muss den Einkommensteuerbescheid einreichen und die Beiträge können auch nachträglich hochgesetzt werden.

Man sollte, wenn es besser läuft, ruhig rechtzeitig melden.

Hallo, das ist m.E. prinzipiell diesselbe Frage, deshalb auch diesselbe (zumindest teilweise) Antwort:

Zur Berechnung: Als Grundlage für die Beitragsberechnung werden alle Einnahmen, die Ihre wirtschaftliche Leistungsfähigkeit entsprechen, herangezogen. Beitragspflichtig sind zunächst die Einnahmen, die Sie aus Ihrer freiberuflichen Tätigkeit erzielen. Es wird dabei nicht der Bruttobetrag der Einnahmen, sondern der über den Einkommensteuerbescheid ermittelte Gewinn, herangezogen. Daneben zählen auch alle weiteren Einkünfte, die Ihre wirtschaftliche Leistungsfähigkeit bestimmen, zu den beitragspflichtigen Einnahmen. Dies sind insbesondere Zinsen aus Kapitalvermögen, Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung oder auch Renten.

Als Nachweis der Einkünfte dürfen die Krankenkassen nur den Einkommensteuerbescheid akzeptieren. Dieser weist im Regelfall Einkünfte eines vergangenen Zeitraums aus. Er wird dennoch für die aktuelle Beitragsbemessung herangezogen, bis ein neuer Einkommensteuerbescheid vorliegt. Sie zahlen Ihre Beiträge also immer aus einer zeitversetzten Bemessungsgrundlage. Nach meiner Erfahrung wird bei Beginn einer Selbständigkeit entweder der erwartete Gewinn oder, wenn keiner vorhanden oder deutlich niedriger, dann die o.g. Mindestbemessungsgrundlage herangezogen.

Zu Ihren anderen Strichaufzählungen: unterjährig - Nein Ja, aber nur für das erste Jahr, denn für dieses werden die Beiträge häufig nur vorläufig festgesetzt. Nein, Erstattungen gibt es nicht

VG,

danke für die erneute Antwort. Ich dachte, ich stelle nochmals eine Frage zur Abgenzung. Dass die erste Frage schon alle Antworten bringt, hatte ich gehofft, aber nicht erwartet.

Danke!

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Als Beamter aus PKV zurück in freiwillige GKV wechseln

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Kann man seinen Versicherer irgendwie zwingen, einen außerordentlich zu kündigen? Ich bin Akademiker und bin im Falle des Kleingedruckten immer auf einen weitgehend unabhängigen Berater angewiesen. Leider habe ich damals weniger unabhängige gefunden.Danke im Voraus.

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Darf Finanzamt Krankheitskosten von Ehefrau (GKV) eines Beamten ablehnen (steuerlich nicht anerkennen)?

Ein Beamter (Polizei) ist über die Beihilfe und PKV versichert, seine jetzige Ehefrau (Hausfrau) immer noch "freiwillig" gesetzlich versichert. Nun hat das FA die Krankheitskosten abgelehnt anzuerkennen, da sie schließlich "beihilfeberechtigt" sei. Da die Frau aber einige gesundheitliche Defizite hat, hatte sie es bisher vermieden einen Antrag in der PKV zu stellen. Nun will sie doch versuchen in die PKV zu kommen. Was ist, wenn sie (49) dort tatsächlich abgelehnt wird und dann sowieso in der GKV freiwillig weiterhin versichert bleiben muss? Darf das FA dann immer noch ablehnen die Krankheitskosten der Frau steuerlich zu berücksichtigen? Das wäre ja eine Diskriminierung! Außerdem stellt sich die Frage der Wahlfreiheit- warum anerkennt das FA nicht mal die Kosten bis zur Höhe von der PKV , wenn derjenige sich trotz allem (aus welchen Gründen auch immer) entschließt, in der GKV zu bleiben? Weiß hier jemand Rat? Ich danke vielmals!!

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Guten Tag! Ich bin seit 1 Jahr und 9 Monaten wieder selbständig, freiwillig in der Arbeitslosen-ersicherung und freiwillig in der GKV (ohne Krankentagegeld) versichert. Ich erwarte mein 2. Kind in etwa 5 Monaten und möchte dann 12 Monate Elternzeit nehmen. meine Fragen: Was passiert in Sachen Mutterschutz (geld), KV-Beiträgen, WEiterführung freiwilliger Arbeitslosen-Versicherung und Elterngeldberechnung,

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[Moneymaxx Lebensvesicherung] behalten oder kündigen?

Hallo Forum,

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Hier mal in etwa die Entwicklung:

2007 gezahlte Beiträge 4130 € / Fondsguthaben 3930 €

2008 gezahlte Beiträge 4621 € / Fondsguthaben 2689 €

2009 gezahlte Beiträge 5112 € / Fondsguthaben 3909 €

2010 gezahlte Beiträge 5398 € / Fondsguthaben 4374 €

Der Tiefpunkt war wohl 2008. Für dieses Jahr habe ich noch keinen Auszug. Auch wenn sich das Verhältnis wieder etwas stabilisiert hat liege ich nach 11 Jahren Laufzeit weit hinter der erwarteten Gewinnentwicklung zurück, bzw. im Klartext ich mache Miese, und zwar ordentlich.

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Danke für Hilfe Gruß Andi

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