Freistellungsauftrag ging bis 31.12.2018, Zinsen wurden mit Wert 2.1.19 datiert. Fällt Kapitalertragssteuer an?

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Es kommt ja nicht darauf an, für wann, sondern wann die Zinsen gezahlt wurden.

Also korrekt - aber die Steuererklärung richtets wieder.

Vielen Dank!

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Wie wird die Bewertungszahl eines Schwäbisch-Hall Bausparvertrags berechnet?

Hallo, ich möchte gerne die Bewertungszahl meines Bausparvertrags von Schwäbisch-Hall selbst ausrechnen. Mit der von SH in den Allgemeinen Bausparbedingungen genannte Formel komme ich leider nicht zu der Zahl, die SH auf meine Jahresabrechnungen angibt.

In den Allg.BspBed. steht: "Die Bewertungszahl (...) ist das Verhältnis der bis zum Bewertungsstichtag erzielten Guthabenzinsen zu einem Tausendstel der Bausparsumme, multipliziert mit dem jeweiligen Bewertungszahlfaktor und mit einem Leistungsfaktor. Der Bewertungszahl- faktor ist abhängig von der Tarifvariante und ergibt sich aus der Tabelle im Anhang. Der Leistungsfaktor ist das Bausparguthaben am Bewertungsstichtag dividiert durch die halbe Bausparsumme, mindestens jedoch 0,8 und höchstens 2."

Als Formel würde ich das wie folgt darstellen:

BZ = GHZ / (BSS / 1000) * BZF * LF = GHZ / (BSS / 1000) * BZF * (BSG / 0,5*BSS)

= (GHZ * 1000 * BZF * 2 *BSG) / (BSS * BSS)

BZ = Bewertungszahl GHZ = Summe aller Guthabenzinsen BSS = Bausparsumme BZF = Bewertungszahlfaktor LF = Leistungsfaktor BSG = Bausparguthaben

Ich habe einen Vertrag von BSS = 111.000, die Summe der Zinsen ist 146,11 und das aktuelle Bausparguthaben ist 8231. Den BZF habe ich nachgefragt und beträgt 5,0.

Wenn ich die Daten in die Formel eintrage, komme ich auf einen Wert von BZ = 0,976. In meiner Jahresabrechnung steht aber eine BZ von 5,507. Ich habe noch eine von SH berechneten Beispieltabelle gefunden in meinen Unterlagen. Die Abweichung meiner berechneten BZ zum von SH angegebenen Wert wird immer kleiner je mehr sich der Sparvertrag die Zuteilung nähert. Am Ende kommt mit der obigen Formel fast das gleiche raus. Irgendwie müsste da noch ein Zeitfaktor drin sein (verbleibende Zeit bis zur Zuteilung). Kann mir da jemand weiterhelfen?

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Kann ich auf KAP verzichten, obwohl Abgeltungssteuer ohne Kirchensteuer entrichtet wurde?

Als Verheiratete haben wir unseren Sparer-Freibetrag auf 7 Institute verteilt. Einer von den 7 Teilbeträgen wurde etwas überschritten, so dass Abgeltungssteuer floss, allerdings wusste die Bank nichts von unserer Kirchensteuerpflicht. Mit KAP bekämen wir die Abgeltungssteuer wieder zurück und haben daher von Rechts wegen auch keine Kirchensteuer auf Kapitalerträge zu zahlen. Allerdings müssten wir dann ca. ein Dutzend Bagatell-Sparbücher wieder ausgraben (Guthaben oft geringer als Auflösungsgebühr). Z.T. seit Jahrzehnten keine Einträge mehr, möglicherweise verloren oder gar in Vergessenheit geraten. Natürlich keine Jahresbescheinigungen vorhanden, da bis 2008 unter Bagatellgrenze gefallen, außerdem mehrfacher Wohnortwechsel. Können wir einfach freiwillig auf die Rückerstattung der unnötig gezahlten Abgeltungssteuer verzichten, indem wir die Anlage KAP nicht ausfüllen, oder zieht das Ärger nach sich, weil die Kirchensteuer nicht mitabgeführt wurde?

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