Freigänger, ab wann und Voraussetzungen ???

2 Antworten

  1. Auch wer in den offenen Vollzug einen Befehl zum Strafantritt bekommt, muss mindestens 3, meist 6 Monate eine Untersuchungsphase durchleben.

  2. Hafturlaube, Freigang usw. können im Normalfall 18 Monate vor den voraussichtlichen Entlassungstermin gewährt werden.

  3. Nachmeiner Kenntnis erstmal einzelne freie Tage (ohne aussenübernachtung), dann mal freie Wochenenden.

  4. Bei nachweis einer Arbeit kann Freigang gewährt werden, also morgens raus zur Arbeit und zurück zum schlafen.

  5. Es gibt grundsätzlich die Möglichkeit auf Halbstrafe, also Entlassung nach Verbüßung der halben Zeit. § 57 StGB, aber nur für Strafen bis zu 2 Jahren. Ausnahme: 2. die Gesamtwürdigung von Tat, Persönlichkeit der verurteilten Person und ihrer Entwicklung während des Strafvollzugs ergibt, dass besondere Umstände vorliegen,

  6. Das normale ist die Aussetzung zur Bewährung nach Verbüßung von 2/3 der Strafe.

  7. Entscheidungen über diese Vergünstigungen trifft die Strafvollstrekcungskammer des zuständigen Gerichts. Befragt wird die Anstalt (Leitung und Sozialarbeiter) und der Gefangene.

  8. Antrag muss der Gefangene stellen. aber da gibt es glaube ich auch einen "Strafvollstrekcungsplan, in dem so etwas schon vorher geplant wird.

Das ganze nun mal als Beispiel angewandt auf einen prominenten Bayern der dem nächst seine Ladung zum Strafantritt bekommt:

42 Monate Strafe

2/3 davon = 28 Monate

1/2 = 21 Monate

Normal wäre wohl 6 Monate sitzen, dann erste Lockerungen nach 10 Monaten Freigang, nach 28 Monaten entlassung.

Aber gehen wir mal davon aus, das der Anstaltsleiter kein 60er, oder BVB Fan ist udn man feststellt, dass der GEfangene die folgenden Punkte erfüllt: die Gesamtwürdigung von Tat, Persönlichkeit der verurteilten Person und ihrer Entwicklung während des Strafvollzugs ergibt, dass besondere Umstände vorliegen,

Worauf er nach 3 Monaten Lockerungen bekommt dann Freigänger wird und nach 21 Monaten raus kommt.

Finanzamtschulden wann verjährt? Grundbucheintrag?

Hallo Ihr Lieben,

habe da eine Frage. Hoffe ihr könnt mir helfen.

Meine Mutter musste 2007 Ihr Geschäft schließen. Lief nicht mehr und sie hat leider nicht mehr regelmäßig eine Steuererklärung abgegeben. Sie hat auch leider keinen Abschluss gemacht, so dass das FA Ihe eine Steuerschuld von ca. 45000€ zugeteilt hat. Konnte Sie nicht zahlen! Daraufhin war 2008 ein Mitarbeiter vom FA bei Ihr zu Hause und hat geschaut was zu holen ist.

Leider war nichts zu holen.

Seit 2008 hat Sie nie wieder vom FA gehört.

Außerdem hat das Finanzamt einen Grundbucheintrag vorgenommen.

Jetzt frage ich mich wann verjährt sowas? Und ab wann kann man was gegen den Grundbucheintrag machen? Oder weckt das nur schlafende Hunde?

Versuchen gerade das Finanzchaos unserer Eltern zu regeln, weil jetzt langsam das Thema erbe ansteht und mein Vater Demenzkrank ist etc. und ein großes Haus im Spiel ist was wir gerne halten würden.

Wissen nur nicht ob da uns diese FA Geschichte nicht noch in die Quere kommt :-(

Und schlafende Hunde wollen wir auch nur ungern wecken ;-)

Über jede Antwort freue ich mich!!

Lg Tom

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