Freie Mitarbeiter , Steuren, Versicherungen?

3 Antworten

IM VERTRAG STEHT AUCH:

Die Besteuerung der Bezüge, de Abführung etwaiger Sozialversicherungsbeiträge sowie der Abschluß von Versicherungsverträgen ( Unfallversicherung, Haftpflichtversicherung etc. ) obliegt der Mitarbeiterin

Da siehst Du es doch !!

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Du bist dann Unternehmerin.

Natürlich musst Du ggf. Steuern zahlen. 480,- Euro im Monat sind 5.760,- im Jahr.

Damit fällt keine Umsatzsteuer an, weil Du Kleinunternehmerin bist (§ 19 UStG). Damit wird Umsatzsteuer nicht erhoben.

WEnn die 5.760,- Deine einzigen Einkünfte wären, dann würde keine Einkommensteuer anfallen, aber dafür die Frage auftauchen, wovon lebst Du?

Wenn Du andere Einkünfte hast, oder verheiratet bist, dann kommen die 5.760,- abzüglich der Betriebsausgaben (Telefon, Fahrtkosten zum Koindergarten usw.) in die Einkommensteuererklärung (Einnehmen-Ausgaben-Überschussrechnung machen, Anlage "S" ausfüllen).

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Steuerbevollmächtigtenprüfung 1979, Steuerberaterprüfg .1986

Erstmal vielen Dank für deine Antwort.

Aber liege ich da nicht dann unter der Freigrenze von 8004€uro? Da muss ich doch dann keine Steuern zahlen oder?

Ja ich bin verheiratet..Mein Mann trägt die Kosten für Miete ect.

Ich wollte den Verdienst von 480€uro dazu verdienen.

Es ist einfach so viel was man beachten muss. Ich komme damit einfach nicht zurecht.

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@Ana222

Ihr seid verheiratet. Damit habt Ihr zweimal den Grundfreibetrag von 8.354,- (8.004,- war 2012). Der wird aber bisher durch die (vermutlich gewählte, weil günstigere) Zusammenveranlagung schon für Euch beide berücksichtigt.

Wenn Dein Mann abhängig beschäftigt ist, wird das schon durch die Steuerklasse III beim Lohnsteuerabzug eingerechnet.

Dein Einkünfte kommen also "oben drauf."

Wieviel Stunden musst Du für die 480,- denn machen?

Und dran denken, dass Du alle Belege sammelst.

Es könnte für Dich günstiger sein die gleiche Arbeit als Minijob zu betreiben, denn ich vermute, dass von Deinen 480,- Honorar, weniger als 360,- Euro bleiben.

Ein Minijob würde pauschal besteuert und Du hättest Deine Auszahlung netto in der Hand.

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@wfwbinder

es bleibt nicht mal 100 € übrig sie darf sich dann selber krankenversichern!

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@Tina34

In meinem Vertrag steht:

Honorarvertrag zwischen der Stadt XXX und FrauXXXX

Vertragsgegenstand: Frau XXX wird als freiberufliche Mitarbeiterin für den Auftraggeber in der Kindertageseinrichtung als Spielgruppenleiterin tätig.

Verstehe ich nicht so ganz, weil ich dachte , dass ich keinen Arbeitgeber habe als freie Mitarbeiterin. Irgendwie blicke ich da überhaupt garnicht mehr durch.

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@Ana222

Du blickst nicht durch, weil Du nichts zur Scheinselbständigkeit gelesen hast.

Einfach ausgedrückt: Du entscheidest nicht, wann Du was arbeitest, und Du hast nur einen Auftraggeber.

Nebenbei gesagt: Die Stadt XXX ist eine ... (Schimpfwort).

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@Ana222

@Ana222

Es steht doch in Deinem Vertrag:

Du hast einen Auftraggeber udn keinen Arbeitgeber.

Für Dich wäre es aber günstiger einen Arbeitgeber zu haben.

Damit es entlich klar wird:

Nehmen wir an, Du bekommst für 30 Stunden Arbeit 16,- Euro die Stunde. Das sind 480,- Euro. Davon mußt Du Steuern zahlen, Krankenversicherungsbeitrag usw.

Was Dir bleibt ist wenig.

Wenn Du die gleichen 30 Stunden für 12,30 Lohn als Minijob machst, kostet es Deinen Auftraggeber, dann Arbeitgeber das gleiche, nämlich 369,- Euro + 31 % Pauschalabgabe.

Aber Du hast 369,- Euro cash in der Tasche, weil damit alles erledigt ist. Du zahlst keine Krankenvers.-Beiträge und keine Steuermehr. ggf. freiwillig etwas in die Rentenversicherung um eigene Ansprüche zu gewinnen.. Ich hoffe, es ist nun klarer.

Ausserdem hat Vulkanismus auch Recht. nach ca. 1 Jahr kannst Du Probleme wegen Scheinselbständigkeit bekommen, weil Du nur einen Auftraggeber hast.

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WIE SIEHT ES DEN AUS, WENN ICH ALS FREIE MITARBEITERIN NUR BIS 450€uro verdiene? Muss ich dann auch noch RENTENVERSICHERUNG UND STEUERN ZAHLEN? UND MUSS ICH DAS DANN DEM FINANZAMT MELDEN???

Dir spukt scheinbar die Grenze der 450Euro-Jobs im Kopf herum.

Das hat mit einer freien Mitarbeiterin nichts zu tun.

Lass es bleiben. Von den 450 Euro bleibt Dir fast nichts.

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450,- Euro ist die Minijob-Grenze. Aber es muss dann auch als Minijob behandelt werden. hatte ich Dir schon beschrieben.

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Viele Fragen zu freier Mitarbeit und Arbeitslosigkeit - was genau muss ich tun?

Kenne mich leider noch nicht so gut aus: Mein Arbeitsvertrag endet diesen Monat. Leider wurde mir in der Probezeit gekündigt - die Auftragslage ist im Sommer leider gleich 0. Habe 5 Monate beim jetzigen Arbeitgeber in Vollzeit gearbeitet. Davor habe ich mein Studium abgeschlossen, zwischen Abschluss und Beginn des Arbeitverhältnis war ich einige Monate arbeitssuchend.

Habe mich telefonisch schon beim Arbeitsamt arbeitssuchend gemeldet. Anspruch auf ALG1 habe ich nicht, da ich zu kurz beschäftigt war. ALG2 wohl auch nicht, da ich durch ein Erbe seit Ende letztem Jahres ein paar Mieteinnahmen habe. Ca. 1000€ pro Monat brutto. Muss mich aber noch mit jemandem vom Amt treffen.

Nun hab ich ab 1. Mai also keinen Job mehr. Allerdings ein Angebot als freier Mitarbeiter bei einem seriösen Medienunternehmen. Das würde ich gerne machen, denn es wäre sicherlich gut für meinen Lebenslauf und die Arbeit würde Spaß machen. Erstmal drei Monate auf Probe: 5 Tage pro Monat mit einer Tagesgage von 225 Euro. Wäre ab Mai (in der dritten Mai-Woche hätte ich meine 5 Tage für den Mai).

Ich würde mich aber weiter bewerben, evtl kann ich ab September eine Festanstellung bei einem anderen Arbeitgeber haben. Hoffentlich.

Nun weiß ich nicht, was ich Versicherungstechnisch machen soll und brauche mal einen Rat: Ein bißchen gegoogelt habe ich, werde daraus aber nicht schlau.

Aktuell bin ich noch über meinen Arbeitgeber versichert, muss meiner Krankenversicherung aber mitteilen, was ab Mai ist.

Noch habe ich für die freie Mitarbeit nichts unterschrieben (weiß auch nicht genau, ob ich überhaupt etwas bekomme - einen Arbeitsvertrag bekomme ich ja nicht?) aber mündlich die Zusage und auch per Mail, dass es beantragt sei.

Was sage ich denn nun meiner Krankenversicherung? Ich will weiter in der gesetzlichen bleiben, eben dann wohl wieder freiwillig, wie im letzten Jahr, als ich arbeitssuchend mit eigenen Mieteinnahmen war. Damals bekam ich keine Leistungen vom Amt außer der Anrechnung der Rentenpunkte.

Wenn ich aber freier Mitarbeiter bin, bin ich dann überhaupt noch arbeitssuchend? Wahrscheinlich doch nicht - kann ich denn dann freiwillig weiter Rentenbeiträge zahlen? Und wie läuft das? An wen muss ich mich wenden und wieviel Kosten kommen da auf mich zu in etwas?

Und: Kann ich auch freiwillig Arbeitslosenversicherung zahlen? Muss ja irgendwann mal auf meine 12 Monate kommen, für den Fall, dass ich nach der freien Mitarbeit den anderen festen Job bekomme, den aber wieder verlieren sollte? An wen wende ich mich da und was käme da an Kosten auf mich zu?

Und was müsste ich als freier Mitarbeiter sonst für behördliche Sachen abklären? Muss ich dem Finanzamt im Vorfeld bescheid geben? Ich blicke einfach nicht mehr durch. Vielleicht kennt sich da jemand aus und kann mir helfen? Oder an wen wendet man sich da am besten?

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