Freiberufliche Tätigkeit - Umsatzsteuerbefreit.

3 Antworten

Dabei ist ja erstmal festzustellen, warum das steuerbefreit sein soll udn ob alle Umsätze umsatzsteuerbefreit sidn. Es gibt nur wenige Umsätze von Freiberuflern die unter Umsatzsteuerfreiheit fallen (Ärzte, Zahnärzte usw).

Der Betrieb muss aber auf jeden Fall per Erfassungsbogen dem Finanzamt gemeldet werden, weil ja auch Einkommensteuer anfallen wird.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Steuerbevollmächtigtenprüfung 1979, Steuerberaterprüfg .1986

Die Befreiung von der Umsatzsteuer richtet sich bei Freiberuflern nicht nach der Art des Umsatzes sondern nach der Höhe. Der umsatzsteuerfreie Betrag lag 2008 bei 17500 Euro (ob es inzwischen eine Änderung gibt, weiß ich nicht). Ob man diese Möglichkeit dann nutzt, muss man für sich entscheiden. Hat man viele Ausgaben, dann macht es vielleicht Sinn, sich nicht befreien zu lassen, da man die Umsatzsteuer der Ausgaben dann in der Umsatzsteuererklärung ansetzen kann. Hat man wenig Ausgaben, dann lohnt sich dieser ganze Aufwand mit der Umsatzsteuererklärung vielleicht nicht und man lässt sich am besten erst mal befreien. Für das erste Jahr der freiberuflichen Tätigkeit kann man dazu den Umsatz so niedrig planen, dass man unter die Grenze von 17500 fällt, selbst wenn man dann mehr Umsatz machen sollte, muss man erst ab 2011 die Umsatzsteuer einführen.

Ein weiterer Aspekt bei der Überlegung, ob Umsatzsteuer ja oder nein, ist der Kundenkreis und die Preisbildung für diese Kunden. Handelt es sich um Kunden, die ihrerseits keine Vorsteuer ziehen können (z.B. Privatpersonen, Bildungseinrichtungen o.ä.), dann ist es für diese eher von Vorteil, wenn Sie als Freiberufler Ihre Rechnung ohne Umsatzsteuer stellen und Sie bekommen vielleicht aufgrund Ihrer recht guten Preise den einen oder anderen Kunden mehr.

Die Dozententätigkeit , wenn diese ummittelbar dem Schul-und Bildungszweck dient ist nach §4Nr.21Umsatzsteuergesetz steuerfrei. Du kannst nicht zur Umsatzsteuer optieren,die Aussage von Frieda trifft auf dich nicht zu. Es reicht aus, wenn du die deine Einnahmen in deiner Steuererklärung als freiberufliche Einkünfte erklärst.

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