Ich bin Freiberuflerin, nutze meinen privaten PKW auch betrieblich und möchte die Fahrtkosten pauschal abrechnen - wie gehe ich hier vor?

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3 Antworten

Man kann die betrieblichen Fahrten auch im Notizbuch protokollieren. Am besten Datum Strart Zeit und Ende der Fahrt, Fahrtziel, Veranlassung aufschreiben. Dann kann man die Fahrten in der Buchhaltung buchen und auch die Verpflegungpauschale daraus ableiten. Ich habe dann immer monatlich eine handschriftliche Auflistung gemacht und diese gebucht. Einmal die Fahrkosten mit 0,30€ je gefahrenem km und einmal als Verpflegungspauschale bei über 8 Std. Abwesenheit 12€. Hinzu kommt das das FA meist den Km-Stand des Fahrzeugs wissen will, wieviel km mit dem Fahrzeug insgesamt gefahren wurde im jeweiligem Jahr.


Das Fahrtenbuch ist sicher die gängigste Protokollierungsmethode. Aber es ist auch möglich, ein Eigenformular zu verwenden, was zu jeder betrieblich veranlassten Fahrt ausgefüllt wird, mit Datum, Name des Kunden, gefahrene Kilometer, KM-Stand am Ende der Fahrt. Zustätzlich ist es sinnvoll, auf jedem Tankbeleg den aktuellen KM-Stand festzuhalten, weil auf dem Tankbeleg das Datum gedruckt ist.

Das hängt wohl von der Fahrtkostenhöhe und dem Finanzamt ab.

Ich habe einen Beruf in dem öfter kleinere Fahrten im eigenen PKW erforderlich sind und lasse mir jedes Jahr pauschal 500 Euronen pauschal und ohne jeden Nachweis erstatten. Es gab trotz Steuerprüfung diesbezüglich noch nie eine Beanstandung des FA.

Schon möglich, dass ich bei genauer Abrechnung mehr bekäme, aber der dafür erforderliche bürokratische Schreibkram ist mir einfach zuwider.

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