Freiberufler und Erwerbsminderungsrente?

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Vorausgesetzt, es liegt auch eine Erwerbsminderung vor, muss man 60 Monatsbeiträge, davon 36 Pflichtbeiträge in den letzten 5 Jahren vor Eintritt der Minderung gezahlt haben. Man kann auch eine EM – Rente beantragen, wenn lückenlos belegt ist, dass vor 1984 60 Monatsbeiträge gezahlt worden sind.

Für dich gibt es sicherlich eine eigene Berufsgenossenschaft. Wenn es sich um eine Berufskrankheit handelt, wovon ich ausgehe, was du nochmals überprüfen müsstest, wäre deine Berufsgenossenschaft die richtige Anlaufstelle. Ansonsten könnte auch bei der Rentenstelle oder Gemeinde der Antrag gestellt werden.

Erwerbsminderungsrente oder Grundsicherung bei Erwerbsminderung?

Meine Tochter (23 Jahre) arbeitet seit Fenruar 2013 in einer WfbM und erhält auch seitdem Grundsicherung bei Erwerbsminderung. Im Vorfeld der Eingliederung in die Werkstatt wurden wir aufgefordert, einen Antrag auf Rente bei Erwernbsminderung zu stellen. Dieser wurde zunächst ohne weitere Prüfung abgelehnt, da die Versicherungszeiten nicht erfüllt seien. Wir haben auf Anraten eines Anwaltes einen Widerspruch eingelegt mit der Begründung, dass die Wartezeit vorzeitig erfüllt sei (Ausbildungsende 2009, Feststellung der Erwerbsminderung 2012, 20 Monate Pflichtbeiträge gezahlt). Nun wurden diverse ärtliche und persönliche Stellungnahmen angefordert. Meine Frage - macht es überhaupt Sinn, derartig viel Zeit und Kraft zu investieren? Müssen wir bis zur letzten Instanz gehen, um für die Grundsicherung nachzuweisen, dass sie keine EM-Rente bekommt? Wenn wir jetzt nicht weitergehen, wird der Antrag sicher wegen mangelnder Mitwirkung abgelehnt. Kann dann die Grundsicherung gestrichen werden? Was hätte sie überhaupt von der EM-Rente? Falls der Antrag jetzt abgelehnt wird, können wir später nochmal einen stellen? Ich habe schon an vielen Stellen gesucht, aber leider zu dieser speziellen Konstellation nichts gefunden.

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Krankenversicherung bei Rente wegen teilweiser Erwerbsminderungsrente ?

Hallo, ich bekomme ab 1.April 2013 eine Rente von 510€ wegen teilweiser Erwerbsminderung und zahle davon Beitrag in die gesetzliche Krankenversicherung. Zur Zeit gehe ich noch voll arbeiten.Ab 30. September werde ich mich nach 40 Jahren aus dem Berufsleben zurückziehen. Bekomme aber erst in 7 Jahren Altersrente. Mein Haus verkaufe ich- möchte dann von dem Erlös leben. Bin ich dann ganz normal krankenversichert und meine Ehefrau über die Familienversicherung auch? ( meine Frau hat kein Einkommen) Schließlich zahle ich ja nur einen sehr geringen Beitrag aus der Rente in die GKV oder müssen wir einen Mindestbeitrag und wenn ja in welcher Höhe zahlen?

Ich hoffe mir kann jemand die Fragen beantworten. Danke

Der Privatier

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Wieviel bekomme ich bei Vorsteuerabzug zurück? / Student und gleichzeitig Freiberufler?

Hallo liebe Steuerfachleute,

ich arbeite seit letztem Jahr als freiberufliche Designerin (nicht Umsatzsteuerbefreit) und möchte eventuell Ende des Jahres noch einmal ein Studium anfangen.

Erste Frage: kann ich weiterhin freiberuflich tätig sein? Wenn ja, hätte das irgendwelche Nachteile für mich?

Zweite Frage: Ich bäuchte unbedingt ein neues Laptop, welches ich, solange ich noch freiberuflich tätig bin, auch nur für die Arbeit nutzen würde. Falls ich aber ab Oktober nicht mehr freiberuflich tätig wäre, würde ich es natürlich privat als Studentin nutzen. Bekomme ich nun die gesamte Mehrwertsteuer für den Kauf des Labtops im Rahmen des Vorsteuerabzugs auf einmal zurück, oder würde das nur anteilsmäßig für die verbleibende Zeit (also ab Kauf bis Oktober) als Freiberufler abgerechnet? Für hilfreiche Antworten wäre ich euch wirklich sehr dankbar...

Liebe Grüße,

Hanna

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Anspruch auf Arbeitslosengeld nach Selbstständigkeit?

Guten Tag, ich habe von Oktober 2011 bis November 2013 als freiberufliche, selbstständige Hebamme in Koblenz gearbeitet. In der ersten Zeit habe ich von der Arbeitsagentur Gründungszuschuss erhalten. Ich habe in den zwei Jahren der Selbstständigkeit nicht in die freiwillige Arbeitslosenversicherung eingezahlt. Seit Dezember 2013 arbeite ich als freiwillige Hebamme in Uganda (unbezahlt) und werde am 08.06.2014 wieder nach Deutschland zurückkehren. Dann möchte ich mir langsam wieder meine Freiberuflichkeit aufbauen, werde aber natürlich in den ersten Monaten noch keine Einnahmen haben. Nun meine Fragen.

Habe ich überhaupt Anspruch auf Unterstützung durch die Arbeitsagentur, wenn ich ich nicht in die freiwillige Arbeitslosenversicherung eingezahlt habe? Werden die Beiträge für die gesetzliche Krankenversicherung trotzdem für mich übernommen? Ebenso die Beiträge zur Renten- und Pflegeversicherung? Ist die Meldung bei der Agentur verpflichtend? Ich bin ja faktisch den ersten Monat nicht erwerbstätig (fange voraussichtlich erst ab Juli wieder mit der Tätigkeit an). Ist die Meldung bei der Arbeitsagentur für die Berechnung meiner Rente von Bedeutung?

Das Arbeitsamt hat mir dazuper Mail nur geantwortet:

Anspruch auf Arbeitslosengeld haben Arbeitnehmer, die

  1. arbeitslos sind,
  2. sich bei der Agentur für Arbeit arbeitslos gemeldet und
  3. die Anwartschaftszeit erfüllt haben. Grundsätzlich hat die Anwartschaftszeit erfüllt, wer in den letzten 2 Jahren mindestens 12 Monate in einem Versicherungspflichtverhältnis gestanden hat.

Punkt 3 trifft nicht auf mich zu, da ich selbstständig war und kein Versicherungspflichtverhältnis bestand - und wie gesagt auch nicht die freiwillige Arbeitslosenversicherung bezahlt habe. Habe ich denn trotzdem Anspruch auf die Grundsicherung, zB die Übernahme des Krankenkassenbeitrags?

Ich bin mir derzeit unsicher, ob ich mich überhaupt bei der Agentur für Arbeit melden muss und ob ich Leistungsansprüche habe. Ich hoffe, dass Sie mir in dieser etwas komplizierten Situation einen Rat geben können.

Vielen Dank und liebe Grüße aus Uganda!

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