Freiberufler ohne UST-Pflicht und die UST-Voranmeldung?

2 Antworten

Welche Leistung (welche Tätigkeit?) hast Du an wen (Unternehmer, oder Privatperson) berechnet und wo ist das Unternehmen, oder die Person ansässig.

Wenn man das weiß, kann man erst sagen, was richtig ist.

Das man nur, weil man eine USt-ID beantragt hat eine Umsatzsteuervoranmeldung abgeben muss ist quatsch.

Würde mich mal interessieren, wo Du das gelesen hast.

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Die Leistung war eine Werbeplatzierung auf einem Social-Media-Kanal gegen Bezahlung und sie wurde einem spanischem Unternehmen berechnet.

Danke!

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@Fragesteller67

Besteht Dein Betrieb nur aus dieser Art Leistungen? Weil Du ja schriebst "Freiberufler" und Werbeplatzierungen sind Gewerbe.

Hier ist es viel wichtiger, dass Du die USt-ID Deines Kunden bekommst, damit der NAchweis geführt ist, dass er Unternehmer ist.

Dann berechnest Du ohne Umsatzsteuer.

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@wfwbinder

Hallo wfbinder, als aller erstes Danke für deine Unterstützung. Die Einnahmequellen von mir als sogenannter social media influencern, ist schon hauptsächlich die Platzierung und Vorstellungen von Produkten / Leistung gegenüber ihrem Publikum. Ich rechne außerdem auch noch Fotografie-Dienstleistungen an Hotelgewerbe und Einrichtungen ab.

Die UST-ID habe ich erhalten, diese ist gemeinsam mit meiner UST-ID auf der Rechnung ersichtlich.

Ich muss also keine UST-Voranmeldung machen? Ich wünschte ich würde den Thread im Internet wieder finden in dem ich das lies, allerdings weiß ich nicht mehr was ich da in google eingegeben hab..

LG

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@Fragesteller67

Nein, Du musst keine UStVa machen, aber welcher Idiot hat Dir bei der Sachlage zur Kleinunternehmerregelung geraten? Du leistest nur an Unternehmer, da ist doch Regelbesteuerung für Dich viel günstiger.

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@wfwbinder
doch Regelbesteuerung für Dich viel günstiger.

Nicht nur für den Fragesteller, sondern auch für den (inländischen) Kunden. Denn da der Vorsteuerabzug hier entfällt, wird die Vorsteuer aus den Vorleistungen zu Aufwand und muss an den Kunden weiterberechnet werden, ohne dass dieser die Vorsteuer abziehen könnte.

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Natürlich wurde die Rechnung ohne Steuer ausgewiesen

Warum "natürlich"? Wurde das denn geprüft?

und auf §19 UstG referenziert.

Was falsch ist. Was sollte ein ausländischer Kunde denn mit dem deutschen UStG anfangen? Es ist natürlich das ausländische Umsatzsteuerrecht zu prüfen.

Die Kleinunternehmerschaft endet an den Landesgrenzen.

Jetzt hab ich im Internet irgendwo gelesen dass ich, da ich eine UST-ID beantragt hatte, monatlich die Voranmeldung machen muss.
Ist das richtig?

Woher sollen wir wissen, ob es richtig ist, dass du das gelesen hast? Inhaltlich ist es jedenfalls Unsinn.

vorraus

Meinten Sie "Vorräte"?

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Erstmal möchte ich mich für Ihren "Versuch" mich zu unterstützen bedanken, auch wenn Sie an der ein oder anderen Stelle zum trollen neigen.

Weiter im Text: Leider kann ich mit Ihren Äußerungen recht wenig anfangen, da Sie nicht Lösungsorientiert sind. Was wäre denn richtig gewesen?

  1. Wie hätte die Rechnung korrekt aussehen müssen? Zur Info: Ich bin Kleinunternehmer unter einem Jahresumsatz von 17.500€, der eine Rechnung ins Ausland verschicken will
  2. Ich muss also keine Umsatzsteuervoranmeldung machen, obwohl ich eine UST-ID erhalten habe?
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@Fragesteller67
Wie hätte die Rechnung korrekt aussehen müssen? 

Das kann keiner wissen, da es darauf ankommt,

  1. um was für eine Leistung es sich überhaupt handelt und
  2. um welches Land es überhaupt geht.
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@EnnoWarMal

Hallo Enno, ich habe auf diese Fragen als Kommentar auf den Post von wfwbinder geantwortet. LG

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Vorsteuer bei Leistung für EU-Ausland

Ich bin in Deutschland umsatzsteuerpflichtiger Freiberufler und habe erstmals eine Beratungsleistung für ein Unternehmen (mit USt-Id) im EU-Ausland (Österreich) erbracht. Wie vereinbart möchte ich nun eine Rechnung über Honorar und nachgewiesene Reisekosten stellen. Bei einer Inlandsleistung würde ich also die Gesamtsumme mit 19 % beaufschlagen und mir die Vorsteuer aus den Reisekosten zurückholen. Da hier aber ein B2B-Geschäft mit ausländischem Leistungsort vorliegt, müsste das "Reverse-Charge"-Prinzip greifen und ich eine Rechnung ohne Umsatzsteuer stellen. Was ist aber nun mit der von mir bezahlten Umsatzsteuer zum einen in Deutschland (z.B. Bahn) und zum anderen in Österreich (z.B. Hotel)? Kann ich das eine und/oder das andere als Vorsteuer in Deutschland geltend machen? Für eine fachkundige Auskunft wäre ich dankbar.

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