Freiberufler - beratende Tätigkeit / Administrator

3 Antworten

Das ist so einfach nicht und man muss die Sache mal etwas aufdröseln.

Bei einer sonstigen Leistung ist der Ort der sontigen Leistung grundsätzlich dort, von wo der Unternehmer sein Unternehmen betriebt. Das wäre erstmal bei Dir im Büro (zuhause). § 3a Abs 1 UStG.

Die Tätigkeit als Admin kann man aber in § 3a Abs. 4 UStG einordnen udn diese wird dann gem. § 3a Abs. dort ausgeführt wo der Leitungsempfänger seinen sitz hat, wenn der Unternehmer ist. Beides liegt hier wohl vor.

Damit ist der Umsatz in "D" nicht steuerbar.

Nur, nun kommt das betrübliche. Die Steuer vom Deutschen Finanzamt bekommst Du natürlich zurück, denn Du mußt die Rechnungen berichtigen (Steuerausweis der deutschen USt auf 0,- Euro.

Aber, da der Ort der Leistung in Frankreich ist, ist damit französische Umsatzsteuer entstanden. Diese muss ggf. auf die Rechnung aufgeschlagen und kassiert werden (der Empfänger kann abziehen), aber auf jeden Fall in Frankreich abgeführt werden.

Ich würde mir an Deiner Stelle einen Steuerberater nehmen und nicht wieder einen "Bekannten" engagieren.

Danke. Ich hätte ohnehin meinen Steuerberater nochmals konsultieren müssen, da ich sowas nicht über das Knie brechen würde. Leider ist dieser aber noch 3 Wochen in Urlaub und meine nächste Voranmeldung steht ins Haus.

Ich wäre gar nicht auf die Idee gekommen, dass ich hier keine Steuer zu zahlen hätte (wenn mein Bekannter mich nicht darauf hingewiesen hätte) - schließlich ist es ja ein Umsatz und somit dachte ich er wäre auch zu versteuern.

Nochmals zur Sicherheit^^: Sind das dann steuerfreie Umsätze ohne Vorsteuerabzug (gemäß §4 Nr. 8-28) oder muss ich diese Umsätze gar nich angeben? Leider läuft das ja Alles elektronisch inzwischen.

Auf jeden Fall schonmal danke, und entschuldige, dass ich weiterfrage.

p.s. ich habe schnell in Frankreich angerufen. Diese teilten mit, dass sie die Umsatzsteuer ohnehin entrichten

Student Freiberuflich & auf Lohnsteuer tätig.

Ich studiere nun seit einigen Jahren und habe nebenbei immer ein wenig gearbeitet. Bislang war das auch nie ein Problem, da ich immer unter den 766x € Freibetrag lag und daher nie Probleme mit Steuern hatte. Im Jahr 2009 hat sich das geändert:

Ich arbeite als Werksstudent und verdiene zwischen 600 - 1000€ im Monat.

Weiterhin bin ich als Einzelunternehmer freiberuflich für eine Firma tätig, wo ich im Dienstleistungsbereich arbeite und Support leiste und auch um die 300 - 400€ verdiene.

Ich frage mich jetzt, warum mein Werksstudentenjob und mein freiberuflicher Job zusammengerechnet werden für den Freibetrag? Wenn man zum Beispiel komplett selbstständig tätig is, zahlt man doch auch keine Lohnsteuer, sondern lediglich Umsatzsteuer, insofern man über ein gewissen Betrag kommt bzw. Mehrwertsteuer.

Eigentlich dürfte doch nur mein Werksstudentenjob in den Bereich des Freibetrages fallen und nicht meine selbstständige/freiberufliche Tätigkeit, oder? Ich bin da etwas verwirrt, denn wenn man komplett selbstständig ist, führt man ja auch keine Lohnsteuer ab, sondern zahlt die Einkommenssteuer (wenn über ein gewissen betrag verdient irgendwas mit 24000 oder so?) und eben die eingenommene Mehrwertsteuer monatlich an das Finanzamt oder - aber da gibt es doch keinen Freibetrag von 7668 €, den man übersteigt und dann noch zusätzlich irgendwelche Lohnsteuer zahlen muss?

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Sozialversicherung bei freiberuflicher Arbeit in Deutschland und Wohnsitz im EU-Ausland

Hallo,

Ich bin Deutscher und arbeite seit vielen Jahren als Angestellter in Schweden. Nun möchte ich als Software-Ingenieur freiberuflich in Deutschland tätig sein. Die Arbeit ist für 6 - 18 Monate zu 100 % vor Ort beim Auftraggeber in Deutschland. Ich wäre also minimal 6 Monate in Deutschland. Meinen Wohnsitz in Schweden möchte ich nicht aufgeben, weil ich hier ein Haus besitze.

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Für eine Anmeldung in Deutschland benötige ich eine deutsche Krankenkasse und müßte mich dazu vom schwedischen Sozialsystem abmelden. Dafür benötige ich einen Schein E-104, den ich allerdings erst 8-12 Wochen nach meiner Abmeldung in Schweden erhalte. Ich kann mich also so lange nicht bei der deutschen Krankenkasse anmelden. Wenn es nur für 6 Monate ist (was man vorher natürlich nicht wissen kann), lohnt sich dieser Aufwand doch kaum.

Einen Schein A1, scheine ich auch nicht beantragen zu können, da ich bisher noch nicht als Freiberufler tätig war.

Vielen Dank für die Antwort

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Freiberufler + Kleinunternehmer stellt Rechnung ins Ausland

Hallo,

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Leni

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Ich wechsele meine Gitarre aus, und wollte wissen ob der Preis (mehrere 1000e) steuerlich absetzbar ist, wenn nicht völlig, dann wie viel davon?

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Umsatzsteuer bei freiberuflicher Tätigkeit für eine amerikanische Firma (2)

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Hallo zusammen, Ich bin vor 10 Jahren nach Polen studieren ausgewandert und dort geblieben. Jetzt habe ich eine Möglichkeit in Deutschland als Freiberufler auf Honorarbasis Online Vorträge zu halten.

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Danke im Voraus

Grüße Hubert

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