Freiberufler + Kleinunternehmer stellt Rechnung ins Ausland

1 Antwort

du schreibst eine Rechnung nach den Vorgaben hier wie du es kennst. Deine Angaben sollten international verständlich sein - ich denke hier an Adresse, Bankverbindung, ggf. Sprache.

Ich sehe hier eine dt. USt-ID, du du beantragen musst. Die benötigt die Firma in FR.

Umsatzsteuerpflicht (bzw. du meinst die Zahlung von USt) fällt nicht an, jedoch wirst du eine 'Zumsammenfasssende Meldung' abgeben müssen für diese Leistung. Dafür benötigst du die USt-ID des Rechnungsempfängers (die du auch auf der Rechnung angeben solltest).

Den 19er nennst du nicht. In D benötigt man ihn eigentlich nicht und in FR können die damit gar nichts anfangen.

Du musst nur auf die Umkehrung der USt-Pflicht hinweisen (Reverse Charge) in der entsprechenden Rechnungssprache.

Das heißt, ich werde den Verlag nun nach seiner Umsatzsteuer-ID fragen und selbst eine beantragen.

Tausend Dank für die schnelle Antwort!

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dt. USt-ID, ... Die benötigt die Firma in FR.

Wofür?

jedoch wirst du eine 'Zumsammenfasssende Meldung' abgeben müssen für diese Leistung

Weshalb?

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@blackleather
Wofür? ...Weshalb?

Herr Kollege, sie weiß es nicht. Das mit dem RC hat sie ja verstanden, aber nicht, wie man damit umgeht.

Dein Rat?

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..

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@blackleather

nach meinem Verständnis liegt die Steuerschuldnerschaft beim Verlag, daher Reverse Charge.

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@tulpe77

Hast Recht; die Leistung findet in Frankrreich statt (Art. 44 Satz 1 RL 2006/112/EG, § 3a Abs. 2 Satz 1 UStG, da Abs. 4 Satz 2 Nr. 1 mangels Nichtunternehmerschaft des Verlages sowie mangels Drittland nicht einschlägig ist). Die Steuerschuldnerschaft des Verlages ergibt sich dann aus Art. 196 RL 2006/112/EG und den zuständigen französischen Gesetzen, die ich nicht kenne.

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@blackleather

Richtig. Aus Erfahrung weiß ich aber, dass FR hier das RC-Verfahren anwendet.

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