Freiberufler - Kfz,-Kosten steuerlich

2 Antworten

Da es sich um Betriebsvermögen handelt, sind auch alle Kosten des Fahrzeugs zu 100 % Betriebsausgaben.

Kurz gesagt: Bei einem Fahrtenbuch würdest du die Kosten gem. des prozentualen Anteils für die betrieblichen Fahrten als Betriebsausgabe berücksichtigen. Fahrtenbuch muss ordnungsgemäß sein und da achtet die Finanzverwaltung sehr drauf. Hohes Fehlerpotential.

Ansonsten könntest du die Kosten vollständig geltend machen, müsstest allerdings einen Eigenanteil für die private Nutzung des Kfz geltend machen. Dieser beträgt monatlich 1% des Bruttolistenpreisen.

Ist aber wirklich nur die Kurzfassung...ist ein komplexes Thema

d.h. bei der 1% Regelung kann ich alle Kosten von Afa bis Werkstatt, Benzin geltend machen und rechne dafür z.B. 360 € monatlich als Einnahme?

Sammle also alle Benzinquittungen, egal ob für private oder berufliche Fahrt und kann die Gesamtsumme dann geltend machen?

Angenommen: 6000 Afa - 5000 € Benzin - 2000 € Versicherung+Steuern - Werkstatt - neue Reifen etc.pp angenommen gesamt 16.000 € und davon ziehe ich dann die 360 x 12 =4320 € ab und der Rest von 11680 € mindert meine Steuerlast als Betriebsausgabe?

Ach ja, und Schuldzinsen bei evtl. Finanzierung mache ich auch voll geltend?

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@guterwolf

Ja, soweit korrekt, wenn der Bruttolistenpreis des Fahrzeuges bei 36.000 € liegt. Für 3 Monate müsstest du allerdings in jedem Falle ein Fahrtenbuch führen, um einen Nachweis für das Finanzamt zu erbringen, dass die betriebliche Nutzung über 50% liegt.

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