Frau als Mini- oder Midijob anstellen?

2 Antworten

Nein, überhaupt nicht.

bei einem Midijob ist ja der Arbeitnehmer in der Gleitzone und zahlt nicht die vollen Beiträge.

451,- Euro brutto sind ca. 404,- Euro netto. Arbeitgeberbeiträge mit Umlagen ca. 98,- Euro. Also Abzug als Betriebsausgabe 549,- Euro, oder ca. 6.600,- pro Jahr.

Zu versteuern in der Einkommensteuererklärung ca. 5.400,- Euro.

Diese Unterscheidung ist auch wichtig, falls Gewerbesteuer ein Thema ist.

Hier wäre Deine Frau Krankenversichert, aber nicht die Kinder. Die müßte Privat versichert werden, aber eben auch, wenn die Frau nur als Minijobberin angestellt wird.

Mein Ratschlag wäre, gehe zu einem StB der dann alle Einflussgrößen hat.

Denn Du hast ja auch nur die Einnahmen und nicht die Kosten genannt.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Steuerbevollmächtigtenprüfung 1979, Steuerberaterprüfg .1986

Danke, würde hier aber nicht auch Szenario 3 https://tinyurl.com/yx7sf9c6 wirken, das die bei der Mutter sein können da meine Einnahmen unter der Jahresgrenze sind?

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@Kersad

Ich verweise da auf @gaienseliesel, die schon geantwortet hat und auf @barmer, unseren KV-Spezi, der sich eventuell noch äußern wird.

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@Kersad

Ja, man liest dazu zwar Unterschiedliches im Netz, aber Paragraf 10 Abs. 3 SGB bestätigt die unten genannte Info der TK, wonach nur das Vorliegen beider Voraussetzungen zu einem Ausschluss von der Familienversicherung führen würde. Ich hatte das eigentlich auch anders im Kopf...

https://www.google.com/url?sa=t&source=web&rct=j&url=https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_5/__10.html&ved=2ahUKEwjOqo26k-PnAhVEzqQKHevdBSAQFjAAegQIBRAB&usg=AOvVaw3K24l_Sh1bo4t6RrZtWMFH

Trotzdem ist die Frage, welchen Vorteil Dir die Betriebsausgabe auf der einen Seite bringt, wenn Deine Frau auf der anderen Seite in der Zusammenveranlagung ihre Einkünfte versteuern muss.

Möglicherweise wäre es doch am besten, Du bleibst einfach in der GKV und würdest sie als Minijob anmelden. Das müsste man durchrechnen.

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