Frankenkredite für Kreditnehmer aus der EU ?

2 Antworten

Für mich macht das Sinn, das Baudarlehn in CHF aufzunehmen und zu zahlen, solange Du entsprechende CHF-Einnahmen hast. Wenn letztere entfallen, weil Du nur noch EUR verdienst, wäre die Fortführung des CHF-Kredites sehr spekulativ.

Solange der CHF-Kredit variabel verzinslich ist, kannst Du sicherlich jederzeit zurückzahlen und in EUR umrechnen lassen (bist Du dazu auch einem entsprechend qualifizierten Kreditgeber?). Allerdings würdest Du zu dem Zeitpunkt die dann gültigen EUR-Zinsen bekommen und die könnten als feste oder variable Zinsen erheblich über dem heutigen EUR-Zinsniveau liegen.

Solange der CHF-Kredit mit Zinsfestschreibung versehen ist, ist der vorzeitige Kreditwährungswechsel in EUR möglicherweise schlecht möglich (evtl. Vorfälligkeitsentschädigung). Aber evtl. kannst Du CHF-Sondertilgungen vereinbaren. Das zuvor genannte EUR-Anschlusszinsproblem bleibt unverändert.

Nur theoretisch sehe ich die Möglichkeit, zunächst einen EUR-Kredit für die gesamte Kreditlaufzeit mit einem Festzins aufzunehmen (so weit ist das noch praktikabel), aber für den kompletten Kapitaldienst (sprich die Annuitäten) in den ersten 10 Jahre einen EUR-/CHF-Swap zu machen.

Aber bei Deiner Planungsunsicherheit ist m. E. jeder Rat mit maximaler Unsicherheit bzw. Spekulation behaftet. Quintessenz bleibt, dass Dir droht, dass Du das gegenwärtig günstige EUR-Zinsniveau nicht sinnvoll festschreiben kannst.

die Frage ist nicht welche Währung du aufnehmen möchtest, sondern welche Schweizer Bank bereit ist ein Gebäude in Deutschland zu finanzieren. Ich bekam keine Hypothek von der Schweiz nur ein anderes Darlehen mit einem höheren Zinssatz als eine Hypothek.

Du wohnst in Deutschland, dann bekommst du von Deutschland problemlos eine Hypothek. Da ich in der Schweiz wohne, haben mir die deutschen Banken auch keine Hypo gegeben für ein Gebäude in Deutschland.

Bevor du eine Entscheidung wählen kannst musst du bei Banken zuerst abklären was möglich ist.

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