fragwürdige nebenkostenabrechnung

5 Antworten

Natürlich gibt es bei der Heizkostenermittlung und -abrechnung eine Menge Dinge zu beachten und es kann immer was schiefgehen. Allerdings verstehen die entsprechenden Firmen etwas von ihrem Fach und da passieren Fehler nur sehr selten. Ich kann mich aus meiner Praxis nur an einen einzigen Fall erinnern, wo es zu einer fehlerhaften Ablesung gekommen ist. Da hatte sich der Ablesedienst die falsche Zahl vom Display des elektronischen Wärmemeßzählers notiert, was bei solchen Geräten ja noch im nachhinein nachvollziehbar ist. Der Fehler betraf dann aber auch nur diesen einen Heizkörper.

Wenn Du Deinen HK-Abrechnung erfolgreich beanstanden willst, mußt Du auf Fehlersuche gehen. Mit dem Verbrauchsargument allein kommst Du nicht weiter.

Bestehen Zweifel an der Nebenkostenabrechnung empfehle ich, einen Mieterschutzbund aufzusuchen und die Rechnung kontrollieren zu lassen.

Von dort werden Originalrechnungen angefordert, die auf Herz und Nieren geprüft werden, wozu kein Laie in der Lage ist.

Welche Möglichkeiten ergeben sich, gegen diese Heizkostenabrechnung vorzugehen?

Das ist der zweite Schritt! Der erste Schritt besteht aus der Einsicht in die Originalbelege. Bezogen auf Deine Abrechnung, heißt das: Gasverbrauchsrechnung einsehen (und mit Handy kopieren), die Ermittlung der einzelnen Wohnungsverbräuche erfragen und die technischen Einrichtungen hierfür in Augenschein nehmen, die Leitungsverläufe kontrollieren (ob z. B von Deiner Wärmezufuhrleitung Abzweige in die EG-Wohnung abgehen) und feststellen, ob es je Wohnung eine Wärmeverbrauchsmessvorrichtung gibt. Es darf nicht sein, dass für zwei Wohnungen über Wärmeverbrauchsgeräte gemessen wird und die dritte Wohnung als Differenzgröße berechnet wird. Werden noch nicht erfasste Nebenräume (z. B. Garagen, Keller, Dachboden, Tierstall, Schwimmbad) und das Warmwasser zentral beheizt? Alle diese Punkte müssen zusammengetragen werden, ehe gemoppert wird.

Erst die wahrgenommene Einsicht in die Belege erlaubt, gegen die Berechnung vorzugehen. Wer Belege nicht kennt, kann allenfalls die Additionskünste bemängeln!

Nach Vorliegen der technischen Untersuchung mit Mängelpunkten kann die Frage des weiteren Vorgehens diskutiert werden, nicht umgekehrt!

Inkassokosten gerechtfertigt?

Mich würde mal interessieren welche Kosten ein Inkassobüro bei einer Summe von knapp 40 Euro (Schulden) tatsächlich ansetzen darf. Ich muss zur Schande gestehen, dass ich es versäumt hatte die Rechnung zu bezahlen. Eine 1. Mahnung erfolgte per Mail, die wegen vollem Postfach bei mir nicht zugestellt werden konnte. Das beauftragte Unternehmen stellt folgendes in Rechnung: 1. Hauptforderung 39,90€ 2. Verzugszinsen 0,29€ 3. bisherige Mahnauslage 5,00€ 4. Inkassokosten 38,00€ 5. Kontoführungskosten 12,00€ Nach einem direkten Telefonat bezüglich der hohen Kosten wollte man mir bei infoscore Forderungsmanagent GmbH keine Auskünfte im Detail geben. Auch über den Kostennachweis wie diese Höhen entstehen, hätte ich keinen Anspruch. Bisher habe ich lediglich die Hauptforderung mit Verzugszinsen geleistet und den Rest in Frage gestellt. Wie soll ich verfahren??

...zur Frage

Kann ein Miteigentümer Renovierung verweigern und auf Hausverkauf bestehen?

Mein Onkel und ich sind Eigentümer eines Einfamilienhauses zu gleichen Teilen 50:50. Ich bewohne in diesem Haus die untere Etage, von meinem Onkel die Tochter die obere Etage, er selber wohnt nicht in diesem Haus. Er kümmert sich auch um nichts. Was an Reparaturen bisher anfiel, übernahmen es mein Partner und ich auf unsere Rechnungen. Mein Onkel bot mir schon vor ca. 3 Jahren an, seine Haushälfte abzukaufen, sobald seine Tochter ausgezogen ist. Er nannte mir damals eine Summe für seine Hälfte mit der ich einverstanden war. Leider habe ich mir das nicht schriftlich von ihm geben lassen, weil ich Vertrauen zu meiner Verwandtschaft hatte. In der Zwischenzeit renovierte ich ¾ des Gartens, die untere Etage, die ich bewohne und diverses auf meine Rechnung. Ende dieses Jahres ist es nun soweit und seine Tochter zieht aus. Nun kam er und will für seine Hälfte 30 % mehr als angeboten, mit der Aussage die Grundstückspreise seien in der Zwischenzeit gestiegen. Ich sagte ihm, dass ich das nicht bezahlen kann und will. Jetzt will er, dass das komplette Haus verkauft wird und somit dann jeder seinen Teil bekommt. Das will ich aber nicht, da er daraus Gewinn machen würde, wegen der Wertsteigerung aufgrund meiner Renovierungen. Kann er darauf bestehen? Außerdem ist das Haus fast 60 Jahre alt und muss dringend saniert werden. Ich habe bereits das 3. Jahr Schimmel im Schlafzimmer. Er verweigert aber die Sanierung, weil er kein Geld in dieses Haus stecken möchte. Kann er das einfach so ablehnen oder ist er verpflichtet hälftig mitzuzahlen?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?