Fragen zur Verrechnung des Verlustvortrages mit Gewinntopf bei der Depotbank.

1 Antwort

die Korrektur läuft über die Steuererklärung. Der Bank kann man keine Korrektur eines Verlusttopfes anweisen, sondern sie auffordern, die Töpfe auf 0 zu stellen. Man lässt sich den Stand der Töpfe bescheinigen (Antrag bis 15.12.) und im Folgejahr werden die Werte auf 0 gesetzt.

Damit zieht man die Verluste und die Verrechnung auf die Steuer über. Dort werden die Verluste dann vorgetragen und jedes Jahr entsprechend korrigiert, wenn gewünscht.

http://www.moessler-stb.de/news/VerlustverrechnungKapital.html

Es handelt sich nicht um einen "Verlusttopf" bei meiner Bank B, sondern um einen "Gewinntopf"!
Die Bank hat den Aktienverkauf (Gewinntrade) in diesem Topf komplett eingetragen. Der Topf nennt sich "Berechnungsgrundlage der gezahlten Steuern". Wenn ich jetzt in dem Depot eine Position mit Verlust verkaufen würde, dann würde mir die Bank die entsprechende Steuer wieder erstatten. Zumindest in der Höhe wie der "Gewinntopf" hergibt. Sie weis ja nichts von meinem Verlustvortrag beim Finanzamt.

Ich will den Gewinntopf auch nicht komplett auf 0 stellen lassen, da ich festgestellt habe, daß die Gewinne aus dem letzen Aktienverkauf meinen Verlustvortrag um 1500,- Euro überschreiten. Somit sollten eigentlich die 1500,- Euro in dem Gewinntopf "Berechnungsgrundlage der gezahlten Steuern" stehen bleiben.

Irgendwie müsste das die Bank B vom Finanzamt mitgeteilt bekommen!?

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Danke für den Link.
Die darin beschriebenen Bankbescheinigungen ("bis zum 15.12. beantragen") habe ich nicht. Zumindest nicht für 2013. Was bedeutet das nun wieder? War damit der ganze Aufwand umsonst und der Verlustvortrag ist nur wegen dieser fehlenden Bescheinigung verfallen, obwohl ich den Gewinntrade noch 2013 durchgeführt habe, wie laut Gesetzgeber vorgegeben?

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@solicitation1

Ich könnte ja der Bank sagen, dass sie den "Gewinntopf" einfach um die Höhe des Verlustvertrages verringern soll, sobald ich die Erstattung vom Finanzamt bekommen habe.

Damit könnte ich selbst verhindern, daß ich die doppelte Steuererstattung bekomme?

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