Fragen zur Steuererklärung: Pendlerpauschale und Fortbildungskosten?

4 Antworten

Also mein Vorschlag zum Thema "Anzahl der Tage" ist, genau zählen, aber von oben.

Jahreskalender vor Augen. wieviel Wochenendenlagen im Jahr? + Anzahl der Feiertage, + anzahl der genommenen Urlaubstage+ Geschäftsreisen. Summe von 365/366 abziehen. Aufpassen, dass eventuell Feiertage im Urlaub lagen.

Probleme in Sachen Fernstudium wird es nicht geben. Die Idee mit dem Präsenzplan ist gut. Auch mit den Kilometern wird es dort kein Problem geben.

Frage 1: das mit dem genaueren Hinsehen ist das eine. Das andere ist: wie soll das FA - wie du - ableiten, wann du nicht mehr im Büro warst? Eine Dienstfahrt heisst ja nicht zwingen, dass sie nicht im Büro beginnt.

Ich stelle mir die Frage nicht, denn wenn ich weiss, dass ich signifikant auf Dienstreisen war und nicht beim Büro gestartet bin, dann rechne ich hier die Tage beim Pendeln nicht mit ein.

Was ist das Problem, hier ehrlich zu handeln?

Frage 2: für mich sind deine Angaben schlüssig.

53
Was ist das Problem, hier ehrlich zu handeln?

Dies zeigt sich schon bei der von Jlagreen gestellten Frage. So beginnen halt die kleinen "Steuersünder".

Lösungsvorschläge an die Politik:

  1. Gäbe es keine Entfernungspauschale, gäbe es kein Problem mehr. Als Ausgleich könnte der Werbungskostenpauschbetrag um € 500 erhöht werden, auch wenn dies nicht alle gleichermaßen entlasten würde.

  2. Der Arbeitnehmer setzt weiterhin die ca. 220 Tage an und. man verlagert das Entfernungspauschalenproblem auf den Arbeitgeber, der etwaige Erstattungsbeträge bei Dienstreisen mit Km-Geld u/o Tagegeld grundsätzlich um die (bisherige) Entfernungspauschale kürzen muss.

0
8

Naja, was ist schon ehrlich?

Wenn ich ehrlich bin, reichen 0,30€/km nicht für den Unterhalt des Autos. Weiterhin fahre ich ja doppelt so viele km wie ich absetzen kann (Entfernungspauschale zählt ja nur einfache Strecke). So gesehen, wäre es "fair" bei 110 Tagen bereits 220 Tage anzugeben.

Aber solche Überlegungen dürften dem FA herzlich egal sein, daher zähle ich lieber mal nach und gebe es korrekt an.

0

Frage 1:

Ist es daher falsch die 220 Tage anzugeben, d.h. sollte ich genau "zählen" und meine Angabe anpassen? Gäbe es da Problem, wenn das FA von den Dienstreisen indirekt erfahren würde?

Ja, denn Deine Angaben zur Entfernungspauschale sind bewußt unrichtig.

Frage 2:

Da habe ich leider keine Erfahrung.

Firmenwagen / Abrechnung / Steuererklärung?

Hallo zusammen,

ich habe eine Frage zu der Abrechnung von meinem Firmenwagen.

Daten: Firmenwagen 28.500 Euro / 60 Km Wohnung - Arbeit 1% Regel + KM (0,03 Euro) / Der AG hat die Pauschalbesteuerung 15% gewählt Bruttoverdienst 3500,00 Euro

Auf dem Lohnzettel erscheinen folgende Positionen:

Zuschuss Fahrtkosten AG Pa. St. P. 270,00 Euro Auto 285,00 Euro Fahrten Wohnung - Arbeit 60 243,00 Euro

Lt. AG ist die Pauschalbesteuerung zu meinem Vorteil, stimmt es?

Bei der Einkommenssteuererklärung darf ich ja weiterhin die Pendlerpauschale ansetzen (Werbungskosten), diese werden doch aber gegen den Zuschuss der Fahrtkosten durch den AG gegengerechnet. (gemindert).

So fällt die Erstattung doch wesentlich geringer aus, wie kann ich überprüfen ob die Pauschalversteuerung unter dem Strich nicht vom Nachteil für mich ist?!

Bitte helft mir.

Vielen Dank Sina

...zur Frage

Mein Fahrkostenzuschuss übersteigt meine Ausgaben für Fahrten zur ersten Arbeitsstätte, darf ich den Zuschuss auch für Fahrten zum Kunden nutzen?

Fahrtkostenzuschuss übersteigt Aufwendungen

Hallo zusammen,

ich habe kürzlich meine erste Steuererklärung abgegeben und habe nun Rückfragen seitens des FA bekommen, die ich nicht so recht beantworten kann. Deshalb hoffe ich nun auf eure Hilfe.

kurz zu meiner Person: Ich bin Unternehmensberater mit einer vertraglich fest vereinbarten Tätigkeitsstätte. Trotzdem bin ich die meiste Zeit beim Kunden vor Ort tätig. Laut Definition meiner Firma mache ich jedoch erst eine Dienstreise wenn ich mehr als 30 km zu einem Kunden fahren muss. Ergo kann ich erst dann eine Reisekostenabrechnung abgeben und mir meine Kosten erstatten lassen.

Nun hat sich bei mir folgender Fall ergeben. Ich bin aktuell häufig innerhalb der 30km Grenze tätig und kann deshalb keine Reisekosten in Rechnung stellen. Mein Chef hat mir aufgrund der hohen Aufwendungen einen pauschalen Betrag zukommen lassen, der in meiner Lohnsteuerbescheinigung unter dem Punkt 17: "Pauschalbesteuerte Arbeitgeberleistungen für Fahrten zwischen Wohnung und Tätigkeitsstätte" zu finden ist.

Nun habe ich in meiner Steuererklärung alle meine Dienstreisen samt Reisekosten angebeben. Nach dem Steuerrecht gibt es ja keine 30Km Grenze. Also ist für mich jede Fahrt zum Kunden eine Dienstreise. Ebenso habe ich meine seltenen Fahrten ins Büro erfasst. Mein FA fragt mich nun wieso die Zuschüsse meines Arbeitgebers so hoch sind und meine angeben Kosten für die Fahrten zur ersten Tätigkeitsstätte so gering. Ich wurde nun konkret gefragt, ob es sich bei den Zuschüssen um "Fahrtkostenzuschüsse" oder um "Reisekostenerstattungen" handelt? Was soll ich nun darauf antworten? Wo liegt der Fehler? Habe ich etwas falsch angegeben oder wurde der Betrag unter dem falschen Posten auf meiner Lohnsteuerbescheinigung verbucht? Was würdet ihr nun tun?

Danke für eure Hilfe! Viele Grüße, Bob

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?