Fragen zur Erwerbsminderungsrente?

3 Antworten

Hallo,

1) Berufsunfähigkeitsrente (bezogen auf den zuletzt ausgeübten Beruf) erhalten von der Deutschen Rentenversicherung nur Personen, die vor 1961 geboren sind. Alle Versicherten können Anspruch auf Renten wegen teilweiser oder voller Erwerbsminderung haben (unabhängig vom zuletzt ausgübten Beruf).

2) Personen unter 27 bekommen keine Renteninformation. Es können sich in den letzten 12 Monaten wesentliche Änderungen ergeben haben.

https://www.deutsche-rentenversicherung.de/Allgemein/de/Inhalt/5_Services/03_broschueren_und_mehr/01_broschueren/01_national/die_renteninformation_mehr_wissen.pdf?__blob=publicationFile&v=24

3) In den meisten Fällen bleibt der Betrag bei der Umwandlung in eine Altersrente gleich, eine Verringerung ist ausgeschlosen. Erhöhungen können sich z.B. durch Beiträge aus Minijobs oder die Rentenversicherungsbeiträge aus dem Krankengeld (zwischen dem Eintritt der Erwerbsminderung und dem Rentenbeginn) ergeben.

Gruß

RHW


Ich habe gelesen, dass man vor 1961 geboren sein muss, um die EM-Rente zu bekommen?

Nein. Für vor dem 02.01.1961 geborene Menschen gibt es sog. Bestandsschutz. Diese können noch eine Rente wegen Berufs- oder Erwersbunfähigkeit bekommen (§ 240 SGB VI).

Für alle anderen gilt die abgespeckte Erwerbsminderungsrente, die nicht den zuletzt ausgeübten oder erlernten Beruf bersückichtigt sondern allein das Restleistungsvermögen am allgemeinen Arbeitsmarkt (§ 43 SGB VI).

Die Absicherung des Berufsunfähigkeitsrisikos ist Privatsache.


In der Renteninformation ist ein montlicher Betrag bei voller
Erwerbsunfähigkeit aufgeführt. Verändert sich dieser zum Zeitpunkt des
normalen Renteneintrittsalters mit 67 Jahren oder bleibt der Betrag,
abgesehen von Rentenerhöhungen, gleich?

Er wird nicht geringer, aber sehr viel höher wird er auch nicht werden.

EM-Rente wird berechnet als "Was wäre wenn abzgl. Abschlag".

Ich habe gelesen, dass man vor 1961 geboren sein muss, um die EM-Rente zu bekommen?

Nein, es handelt sich hierbei um die Berufsunfähigkeitsrente aus der gesetzlichen Rentenversicherung; diese wurde zum 31.12.2000 abgeschafft und durch die Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung (Erwerbsminderungsrente) ersetzt.
Versicherte, die vor dem 02.01.1961 geboren und berufsunfähig im Sinne des bis zum 31.12.2000 geltenden Rechts sind, können ab 01.01.2001 im Rahmen einer Vertrauensschutzregelung eine Rente wegen teilweiser Erwerbs-minderung erhalten.

Das ist die Erklärung zur Frage 1.

zu 2.) Berechnungsmethoden? Meinst Du hier vielleicht den privaten Schutz vor Berufsunfähigkeit?

zu 3.) Wer eine volle Erwerbsminderungsrente bezieht und die Regelaltersgrenze erreicht, bei dem wird sich der Zahlbetrag nicht wesentlich ändern, die Rentenart kriegt nur einen anderen Namen.

Kleingewerbe kurz vor Ende einer Arbeitslosenzeit wie mit Vorkasse und Vorauszahlung umgehen?

Guten Tag,

ich war im letzten Jahr gut 4 Monate arbeitslos und habe Arbeitslosengeld bezogen. Am 8.8 habe ich eine neue Arbeit angetreten. 6 Wochen vorher hatte ich ein Kleingewerbe angemeldet um mir so eventuell ein neues Standbein aufzubauen. Dies Kleingewerbe läuft aktuell neben den Hauptjob weiter.

Da ich es versäumt hatte das Kleingewerbe beim Arbeitsamt zu melden habe ich dies nun nachgemeldet, was so erst mal keine Probleme bereitet. Das Arbeitsamt hat mir nun entsprechende Formulare zugesandt welche ich ausfüllen muss.

Nun zu meinen eigentlichen Fragen. Ich habe in der zweiten Woche nach der Anmeldung einen Wartungsvertrag mit einem Kunden abgeschlossen. Dieser beläuft sich auf 2 Stunden Wartung, Pflege und Hosting von Webseiten pro Monat. Nun hat der Kunde die Leistung für ein Jahr im Voraus bezahlt. Wie muss ich das jetzt behandeln, gilt der Betrag, den ich erhalten habe nun für das Arbeitsamt als einen Monatsumsatz, oder Teile ich den Betrag auf 12 Monate auf und gebe die eigentliche Monatsgebühren an? Die Kosten für die Wartung und das Hosting habe ich jeden Monat.

Eine Weiter Frage ist, ich habe eine Woche nach meiner Arbeitslosigkeit einer Leistung erbracht, bei der etliche Kosten für Fahrten, Hotel sowie Hardware anfielen. Da ich dies nicht alles vorstrecken konnte wurden die Leistungen vorab bezahlt. Die Zahlung ist in der letzten Woche meiner Arbeitslosigkeit eingetroffen. Ist dies für das Arbeitsamt nun auch ein Umsatz den ich der Arbeitslosigkeit erzielt habe, obwohl dieser für einen Service war der erst danach geleistet wurde und für den ja die Kosten entstanden sind?

Ich danke euch für eure Antworten und Hilfe.

MFG Kalibso

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?