Fragen zur "Erklärung zum Sperrvermerk" für Kirchensteuer?

2 Antworten

Da Du schon herausgefunden hast, daß es einen Sperrvermerk und entsprechende Formulare gibt, sollte auch klar sein, daß man dann die Einkommensteuererklärung abgeben muß.

Die Erklärung zur Einrichtung des Sperrvermerks muß beim BZSt bis 30.06. eines Jahres eingehen, um dann für das Folgejahr wirksam zu sein.

Lies hierzu mal §51a EStG im Detail: http://www.gesetze-im-internet.de/estg/__51a.html

Kirchensteuererklärung

Der Herr möge mich in seinem Zorn zerschmettern, aber: Was ist eine Kirchensteuererklärung?

Das mit der Einkommensteuer ist im Prinzip richtig. Noch richtiger ist, die Anlage KAP zur Einkommensteuererklärung auszufüllen. Das sollte man besser nicht vergessen, denn anders als der Herr im Himmel kennen die fiskalischen Teufel keine Gnade.

Was ist eine Kirchensteuererklärung?

Es gibt Gegenden und Konfessionen, bei denen das Erhebungsverfahren direkt mit der Religionsgemeinschaft durchgeführt wird.

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@Privatier59

Frag mal Fredl2, da dürfte das Wissen vorhanden sein.

Ich in meinem kleinen Bundesland staune ja schon, wenn der Gewerbesteuerbescheid nicht vom Finanzamt kommt.

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@EnnoBecker

@EB

Frag mal Fredl2, da dürfte das Wissen vorhanden sein.

Nö, ich gehöre dem (empfehlenswerten) Verein der Atheisten an.

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@FREDL2

Auch Atheisten - so es solche denn geben sollte - können was wissen.

Ich bin da übrigens eher ambivalent. Kann ja sein, dass es doch einen Gott oder mehrere gibt, aber ich muss das nicht zu meinem Problem machen. Wenn ER mir später im Himmel vorwirft, ich habe IHM nicht gehuldigt, dann kann ich nur entgegnen, ob ER es denn nötig hätte, von ausgerechnet MIR angebetet zu werden.

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@EnnoBecker

@EB

Kann ja sein, dass es doch einen Gott oder mehrere gibt,

Neben mir gibt es keine weiteren Götter ;-) Falls ich mich irre, werden wir uns sicher zu gegebener Zeit etliche Etagen tiefer als "im Himmel" wiedertreffen und können gemeinsam bereuen - von mir aus auch huldigen. Zeit dazu hätten wir dann.

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@FREDL2

Falls du dich irrst (und ich mich auch), ist es so, dass wir GOtt dem HErrn eher Vorwürfe vorzulegen hätten statt Huldigungen.

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Verständnisfrage: wie kann ich Einkommensteuer - Kapitalertrag und Kirchensteuer unterscheiden?

Hallo,

ich habe heute meinen Einkommensteuerbescheid erhalten, in dem festgestzt wird, dass ich 410 Euro Einkommensteuer zu entrichten habe sowie 22,55 Euro Solidaritätszuschlag und 36,90 Euro evangelische Kirchensteuer.

Ich habe im Jahr 2014 1680 euro Kapitalerträge gehabt. Es waren Zinsen von einem Privatdarlehen. Diese habe ich in der Anlage KAP Zeile 19 angegeben (Kapitaleinkünfte, die nicht dem inländischen Steuerabzug unterlegen haben). ich hatte sonst keinerlei Einnahmen. Ich habe nicht gearbeitet oder Sozialleistungen in Anspruch genommen.

Ich habe auch noch die ca. 800 Euro Krankenkassenbeiträge angegeben (ich glaube unter Sonderausgaben oder so, bin ich mir jetzt nicht mehr ganz sicher) denke aber, dass diese irrelevant sind.

Nun habe ich mehrere Fragen: 1.) Wieso muss ich Einkommensteuer bezahlen, wenn meine Einkünfte doch weit unter 8000 Euro waren? Ich dachte die Kapitalertragssteuern fallen erst an, wenn ich darüber liege? 2.) Ich dachte man hätte einen Freibetrag von 800 Euro für Kapitalerträge? Also müssten wenn dann nicht 1680-800 Euro versteuert werden? 3.) Warum muss ich Kirchensteuer entrichten? Ich wüsste nicht, dass ich Mitglied in der Kirche. Ich war seit 20 Jahren nicht mehr in der Kirche und wollte ehrlich gesagt auch mit all dem nichts mehr zu tun haben.

Bei den Berechnungsgrundlagen steht übrigens, dass die 1680 Euro unter die Einkünfte fallen, die nach §32d Abs. 1 ESTG besteuert werden. Als Sparer-Pauschbetrag sind 0 Euro angegeben.

4.) Habe ich versehtlich falsche Angaben bei der Steuererklärung gemacht? Kann ich diese korrigieren, indem ich eine berichtigte Steuererklärung einreiche und Widerspruch der Festsetzung einlege (oder so in der Art)?

Ich freue mich über Ratschläge. vielen Dank!

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Welche Leistungen beim zusammenziehen?

Hallo, ich habe da mal eine Frage: Meine Dame und ich würden gerne zusammn ziehen, sind uns aber in diesem Fall unschlüssig, ob sich die finanzielle Situation verschlechtern würde. Zur Erklärung: Meine Freundin befindet sich im zweiten Ausibldungsjahr zur Altenpflegerin und ich habe eine 28 Monate dauernde Umschulung zum Mechatroniker begonnen. Durch ihre Ausbildung und die Tatsache, dass wir nicht zusammen wohnen, erhält sie Unterhaltsvorschuss für unsere kleine Tochter (1,5 Jahre), bekommt den Kindergarten vom Jugendamt bezahlt, sowie Zuschuss zum Essen im Kindergarten. Dazu bezieht sie noch Wohngeld. Ich beziehe ALG1 (durch die Umschulung) und zusätzlich dazu noch Fahrtkosten zur Bildungsstätte. Sollten wir jetzt zusammen ziehen stellt sich uns die Frage, welche Leistungen weiterhin gezahlt werden, sprich, ob UVG weg fällt, beide "die Hälfte" Wohngeld beantragen könne, der Kindergarten weiterhin bezahlt wird, weil meine Freundin dann ja nicht mehr alleinerziehend ist. Also welche Zuschüsse uns überhaupt noch zustehen. Da wir nicht die Masse an Geld bekommen, sind wir auf jeden Cent angewiesen und können es nicht riskieren, Abzüge zu erhalten, wenn wir zusammen ziehen. Ich wohne noch im Haus meiner Mutter (eigene Wohnung, allerdings mietfrei) und ein Einzug in das Haus kommt nicht in Frage, da es die familiäre und Platzmäßige Situation gar nicht zulassen würde. So, ich glaube ich bin durch und hoffe auf aufschlussreiche Antworten von wissenden Menschen, da wir uns leider überhaupt nicht mit der Materie auskennen. Auch kann ich Zahlen nennen, wie hoch die momentanen finanziellen Mittel sind, falls das dazu beötigt wird. Vielen Dank schon mal im Voraus!

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