Fragen zum Midijob - gibt es Vorteile für den Arbeitgber?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Bei einem Midijob hat er den Vorteil das die Abgaben für den AG bei etwas über 20 % liegen und beim Minijob bei 30 %. Allerdings ist in vielen Köpfen von AG drinnen, das man Minijobber schneller "entsorgen" kann und das diese weniger Rechte haben. Was nicht stimmt. Der Arbeitnehmer bekommt beim Minijob sein "Geld" Brutto für Netto ausgezahlt (vorausgesetzt der AG will kein Lohnsteuerkarte und er wälzt den Pauschalbeitrag für die Lohnsteuer nicht auf den AN ab). Beim Midijob hat der AN abzüge für RV/KV/PV/AL wobei der Beitrag für RV auf Wunsch auch in "voller Höhe" abgeführt werden kann und nicht nur ein reduzierter Betrag.

Der Minijob hat für den Arbeitgeber im Prinzip nur einen Vorteil für die Arbeitnehmer. Sie bekommen cash und alles ist erledigt.

Warum Arbeitgeber sich auf Minijobber einlassen, geht in meinem Mandantenkreis fast nur auf Anfragen von Arbeitnehmern zurück.

Der Midijobber, respektive Vollangestellte ist billiger, weil die Abgaben sich ja auf die reinen Arbeitgeberbeiträge beschränken. also ca. 20,5-21,5 je nach Berufsgenossenschaft, statt über 30 % beim Minijob. Ausserdem hat man weniger Wechsel von einem Arbeitnehmer zum anderen.

Nur für absolute Arbeitsspitzen, z. B. in der Gastronomie braucht man es. Auch für die Haushaltsschecks im Privatbereich gibt es kaum Alternativen.

Im Bereich von Urlaub und Kündigungsschutz gibt es, gegendie landläufige Meinung keine Vorteile.

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