Fragebogen zur steuerlichen Erfassung?

2 Antworten

Du kannst als Einkünfte aus einfach die Einnahmen und den Lohnsteuerabzug aus dem letzten Einkommensteuerbescheid, oder aus der Lohnsteuerbescheinigung 2021 übernehmen.

Bei Umsatz die erwarten Provisionserlöse und bei erwarteten Gewinn aus Gewerbebetrieb 0,-, denn im ersten Jahr gibt es fast immer einen Verlust oder einen sehr geringen Gewinn.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Steuerbevollmächtigtenprüfung 1979, Steuerberaterprüfg .1986

Die Angaben dienen nur zur Festsetzung von Vorauszahlungen - den voraussichtlichen Gewinn kann Deine Frau schätzen, das müssen ja alle so machen, die eine Firma gründen.

In dieser Konstellation hätte ich bei den Einkünften des Ehemanns früher auf das Papierformular einfach "wie bisher" geschrieben - das geht bei der elektronischen Übermittlung nicht, Du kannst das aber so machen, wie Du es geschrieben hast. Solltest Du eine Gehaltserhöhung bekommen haben, erhöhe einfach alle Positionen um den gleichen Prozentsatz, das ist genau genug.

Der Lohnsteuerbescheid für das Jahr 2021 ist ja schon da! Da steht bei Bruttolohn 36200€ darunter Lohnsteuer und die anderen Punkte! Was gebe ich dann als Einnahmen bei Ehegatte nicht selbstständiger Arbeit an? Vollen Bruttolohn oder alles abziehen? Das verstehe ich halt nicht

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@kenanatalar

Die Einkünfte = Bruttolohn ./. Werbungskosten.

Sieh in den Steuerbescheid für 2020, da findest Du die Werbungskosten, die Du in der Steuererklärung 2020 angegeben hast. Wenn in 2021 nichts besonderes war, werden die Werbungskosten 2021 wohl ähnlich ausfallen.

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@kenanatalar

Du trägst für Dich oben den vollen Bruttolohn ein und weiter unten unter "Sonderausgaben" die Sozialversicherungsbeiträge (KV und RV addieren) und unter "Lohnsteuerabzugsbeträge" die einbehaltene Lohnsteuer. Du ziehst bei Deinen Zahlen also nichts selbst ab.

Für Deine Frau trägst Du allerdings nur den erwarteten Gewinn ein (also Provisionen minus Ausgaben), hier muss man also vorher selbst rechnen/schätzen. Bzw. gibt es ja eine Spalte für das erste Jahr 2021 (und da kennt sie ihre Einnahmen und Ausgaben schon) und eine Spalte für das Folgejahr 2022, dafür muss sie halt schätzen.

Man ist ja nicht gezwungen, allzu optimistisch zu schätzen. Das würde höchstens zu überhöhten Vorauszahlungen führen. Wenn sie also Einnahmen zwischen 300 und 600 Euro monatlich erwartet, und vielleicht 100 Euro Kosten monatlich hat, würde man vielleicht 200 Euro mal 12 =2.400 als erwarteten Gewinn angeben.

Wenn sie nur 100,-€ p.m. angibt, wird vermutlich gar keine Vorauszahlung festgesetzt. Es kann aber später zu Nachzahlungen kommen, wenn sie doch 500 Gewinn p.m. hatte.

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