Frage zur Umzugskostenpauschale!

2 Antworten

Achja berufsbedingt trifft in meinem Fall nicht ganz zu. Aufgrund eines Uni-Wechsels musste ich umziehen. Fällt das auch in die Kategorie "berufsbedingt"?

Wirken sich die Umzugskosten überhaupt bei Ihnen steuerlich als Student aus? Soweit Sie ein Erststudium betreiben oder Ihr Bruttojahresarbeitslohn unter dem Eingangsfreibetrag liegt, liegt eine steuerliche Auswirkung eher nicht vor. Weiterhin ist zu beachten, dass die Umzugskostenpauschale des § 10 BUKG bei Personen, die nicht sowohl vor als auch nach dem Umzug einen eigenen Hausstand unterhalten (haben) -z.B. bei den Eltern wohnhaft waren- nur 20% der Pauschale beträgt. Daneben sind natürlich Transportkosten und Spritkosten, Kosten der Wohnungssuche noch gesondert abziehbar. Evtl. ist auch ohne Nachweis -soweit Werbungskosten vorliegen sollten- der höhere Arbeitnehmerpauschbetrag nach § 9a EStG i.H. von 1000,--€ pauschal zur Ermittlung der Einkünfte anzusetzen.

Da ist neben dem Studium noch arbeite, liege ich über dem Grundfreibetrag.

Sowohl vor als auch nach dem Umzug habe ich einen eigenen Hausstand.

Mir geht es darum, dass das FA wirklich diesen Pauschbetrag anerkennt, ohne weitere Nachweise anzufordern. Oder sollte ich im Anhang noch schreiben wann ich umgezogen bin?

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Malerarbeiten und Transportkosten bei Umzug

Hallo, könnte mir jemand helfen? Wir sind nach Deutschland gezogen und der Arbeitgeber hat die Transportkosten und Malerarbeiten, die mit dem Umzug wegen Arbeitgeberwechsel zusammenhingen dann nachträglich gezahlt. In der Entgeltabrechnung heisst es "Sonderzahlung einmalig" und dort steht genau der Betrag, den wir gezahlt haben. Wie soll ich es in der Steuererklärung darstellen? Soll ich die Malerarbeiten zu den haushaltsnahen Diensleistungen reinschreiben? Oder soll ich es zu den Werbungskosten - Umzugskosten schreiben?

Vielen Dank

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Ich werde meinen Lebensmittelpunkt verlagern, kann ich die Umzugskostenpauschale geltend machen?

Hallo,

Beending der Doppelten Haushaltsführung,

berufsbedingt habe ich in Hamburg eine Zweitwohnung bezogen. Mein Hauptwohnsitz ist in Aachen. Die gesamten Kosten kann für die Begründung des Hauptwohnsites (Wohnungssuche, Unterkunft, Hausrat, Verpflegunsmehraufwendungen etc.) kann ich also im Rahmen der doppelten Haushaltsführung geltend machen.

Nach erfolgreich abgelaufener Probezeit möchte ich nun endgültig nach Hamburg ziehen und dort also meinen Hauptwohnsitz einrichten. Die Zweitwohnung bei der es sich um eine kleine möblierte Wohnung gehandelt hat, werde ich aufgeben.

So wie ich verstehe kann ich die ganzen Kosten die für die Begründung, der Beendigung oder des Wechsels einer Doppelten Haushaltsführung als Werbungskosten geltend machen. Dies bedeutet Kosten des Umzugs von der Zweitwohnung nach der neuen Hauptwohnung in Aachen sowie die Kosten für den Umzug von der bisherigen Hauptwohnung in die neue Hauptwohnung in hamburg. Ist dies korrekt?

Des Weiteren habe ich aber gelesen, dass die Umzugskostenpauschale im Rahmen der doppelten Haushaltsführung nicht anerkannt wird.

Das heisst es würde in meinem Fall alle kosten wie oben beschrieben anerkannt werden, mit der Ausnahme allerdings das eine Werbungskostenpauschale nicht in Ansatz gebracht werden kann.

Sind alle Kosten im Rahmen der doppelten Haushaltsführung zu deklarieren oder muss ich die Umzugskosten für die Verlagerung des bisherigen lebensmittelpunktes separat geltend machen?

vielen dank im voraus.

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Werbungskosten: Umzugskosten bei Wechsel mit Zwischenstopp

Hallo liebe Experten,

ich habe eine Frage zur Geltendmachung von Umzugskosten.

Ich bin 2012 von zu Hause ausgezogen, weil ich meinen ersten Job angetreten hab. Zu diesem konnte ich nicht pendeln, weshalb ich einen Zweitwohnsitz in nächster Nähe zur Firma bezogen habe. Dafür kann ich als Werbungskosten (neben Reisekosten, etc.) nur die ermäßige Umzugskostenpauschale ansetzen (vorher kein eigener Haushalt bei den Eltern), soweit so gut.

Danach geht es 2013 weiter. Ich weiß jetzt schon, dass ich im August den letzten Monat arbeiten werde und ab Oktober ein Master-Studium in einer ganz anderen Stadt anfangen werde. Dies bedeutet, ich wohne im September 4 Wochen übergangsweise wieder zuhause und ziehe dann ab Oktober in die Studienstadt. Diesen würde ich gerne wieder als Nebenwohnsitz anmelden. Dieser Umzug ist grundsätzlich ja auch als Werbungskosten absetzbar. Deshalb die nächste Frage: 2. Wie wird dieser vierwöchige Übergang behandelt? Möglichkeit A: Es gibt 2 Umzüge, einen von Arbeitsort zu Eltern (praktisch Auflösung Wohnsitz) und danach einen von Eltern zu Studienort. Somit kann ich auch beide ansetzen in der Steuer. --> Kann ich mir irgendwie nicht vorstellen! Möglichkeit B: Ich gebe den Umzug vom jetzigen Arbeitsort (eigener Hausshalt) zu Studienort (eigener Haushalt) an. Das wäre steuerlich von Vorteil für mich, aber ja eigentlich nicht korrekt, da ich dazwischen den vierwöchigen Aufenthalt zu Hause habe. --> Entspricht der gefühlten Realität, dass ich letzendlich mein ganzes Hab und Gut vom Arbeitsort zum Studienort bringen muss. Möglichkeit C: Ich gebe den Umzug vom Wohnort meiner Eltern zu Studienort an, da habe ich aber wohl wieder nur Anspruch auf die ermäßigte Pauschale (kein eigener Haushalt zuhause). --> Klingt nach dem streng korrekten Weg

Dazu kommt finanziell noch, dass die tatsächlich entstandenen Kosten sich je nach Fall ganz anders darstellen (Ansetzungen Entfernungen etc.)

Denke ich hier persönlich zu komplex? Was ist steuerrechtlich korrekt und somit ansetzbar? Langer Text, aber ich würde mich trotzdem über Kommentare freuen was hier angebracht ist. :) Hat das eigentlich Melderecht hiermit was zu tun? Meines Wissens hat das Melderecht erstmal nichts mit dem Einkommenssteuerrecht zu tun, kann allerdings als Indiz herangezogen werden.

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