Frage zur Krankenversicherungspflicht?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo,

wenn die Ehefrau Ihr Berufsleben (1. Tag der Berufstätigkeit, z.B. als Azubi, bis zum Tag der Rentenantragstellung) halbiert und sie in der 2. Hälfte des Berufslebens nicht mindestens 90% in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert war, bleibt sie als Rentnerin weiterhin in der privaten Krankenversicherung.

Ob dann ein Anspruch auf Beihilfe durch den Dienstherrn des Ehemannes besteht hängt dann von der Höhe aller Einkünfte der Ehefrau ab.

Am besten zwei Punkte prüfen:

- Auskunft bei der Rentenversicherung über die Höhe der voraussichjtlichen Altersrente einholen

- bei der Beihilfestelle informieren, wie hoch die aktuelle Grenze für die Einkünfte von beihilfeberechtigten Angehörigen (oder im Intranet der Dienststelle nachlesen)! Ggf. auch über voraussichtliche bzw. mögliche Änderungen der Grenze beraten lassen.

- Wenn sich Situationen ergeben, die zu einer Steigerung der Rente führen (können), genau überlegen, was man tut: z.B. Aufnahme eines Minijobs (Befreiung von der Rentenversicherung oder nicht), Pflege eines Angehörigen (und die Pflegekasse zahlt Rentenversicherungsbeiträge)

- Ggf. bei der privaten Krankenversicherung beraten lassen, was ein Wechsel von einem Tarif mit Beihilfe in einen ohne Beihilfe monatlich aktuell für die Ehefrau kosten würde.

Gruß

RHW

22

Danke, dann wird sie wohl weiter gesetzlich bleiben.

Die Einkunftsgrenze ist bekannt, die wird bei weitem nicht überschritten.

Danke nochmal !

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Wenn Die Ehefrau, was zu erwarten sein dürfte, nicht zu 09/10 in  einer gesetzlichen KV war wird Sie in deinem Beispiel eine PKV im Alter mit Vollbeitrag nutzen müssen.
Aber: Da die  gesetzliche rente bei einem Durchschnittsverdiener nach 45 Jahren Beitragszahlung gerade mal 1300-1400 Euro liegt wird sie wohl nicht über die Höchstgrenzen im Sinn der Beihilfe kommen.

Also keine Panik!

22

Danke für die Antwort !

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Hallo, da die Ehefrau nicht gesetzlich versichert war, wird sie auch bei Rentenbeginn weder pflicht- noch freiwillig versichert in der GKV.

Vermutlich wird alles so bleiben, wie es ist, es sei denn, die Rente ist zu hoch für die Beihilfe. Das wäre verhängnisvoll: es wäre eine private Vollversicherung nötig.

Viel Glück

Barmer

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sorry, barmer, es sollte natürlich ein Pfeil nach oben sein. Hab mich vertippt.

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Danke, dann wird sie weiter privat versichert bleiben.

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