Frage zur Krankenversicherungspflicht?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo,

wenn die Ehefrau Ihr Berufsleben (1. Tag der Berufstätigkeit, z.B. als Azubi, bis zum Tag der Rentenantragstellung) halbiert und sie in der 2. Hälfte des Berufslebens nicht mindestens 90% in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert war, bleibt sie als Rentnerin weiterhin in der privaten Krankenversicherung.

Ob dann ein Anspruch auf Beihilfe durch den Dienstherrn des Ehemannes besteht hängt dann von der Höhe aller Einkünfte der Ehefrau ab.

Am besten zwei Punkte prüfen:

- Auskunft bei der Rentenversicherung über die Höhe der voraussichjtlichen Altersrente einholen

- bei der Beihilfestelle informieren, wie hoch die aktuelle Grenze für die Einkünfte von beihilfeberechtigten Angehörigen (oder im Intranet der Dienststelle nachlesen)! Ggf. auch über voraussichtliche bzw. mögliche Änderungen der Grenze beraten lassen.

- Wenn sich Situationen ergeben, die zu einer Steigerung der Rente führen (können), genau überlegen, was man tut: z.B. Aufnahme eines Minijobs (Befreiung von der Rentenversicherung oder nicht), Pflege eines Angehörigen (und die Pflegekasse zahlt Rentenversicherungsbeiträge)

- Ggf. bei der privaten Krankenversicherung beraten lassen, was ein Wechsel von einem Tarif mit Beihilfe in einen ohne Beihilfe monatlich aktuell für die Ehefrau kosten würde.

Gruß

RHW

Danke, dann wird sie wohl weiter gesetzlich bleiben.

Die Einkunftsgrenze ist bekannt, die wird bei weitem nicht überschritten.

Danke nochmal !

0

Wenn Die Ehefrau, was zu erwarten sein dürfte, nicht zu 09/10 in  einer gesetzlichen KV war wird Sie in deinem Beispiel eine PKV im Alter mit Vollbeitrag nutzen müssen.
Aber: Da die  gesetzliche rente bei einem Durchschnittsverdiener nach 45 Jahren Beitragszahlung gerade mal 1300-1400 Euro liegt wird sie wohl nicht über die Höchstgrenzen im Sinn der Beihilfe kommen.

Also keine Panik!

Danke für die Antwort !

0

Hallo, da die Ehefrau nicht gesetzlich versichert war, wird sie auch bei Rentenbeginn weder pflicht- noch freiwillig versichert in der GKV.

Vermutlich wird alles so bleiben, wie es ist, es sei denn, die Rente ist zu hoch für die Beihilfe. Das wäre verhängnisvoll: es wäre eine private Vollversicherung nötig.

Viel Glück

Barmer

sorry, barmer, es sollte natürlich ein Pfeil nach oben sein. Hab mich vertippt.

0

Danke, dann wird sie weiter privat versichert bleiben.

0

Sind Ehegatten von Beamten beihilfeberechtigt?

Wie ist das mit der Krankenversicherung bei Beamten geregelt? Konkreter Fall: Ehepaar (ER-verbeamteter Lehrer / Sie: TZ-Beschäftigt) . Stimmt es, dass sich die Ehefrau kostenlos über den Ehemann versichern kann, obwohl sie selber Einkommen bezieht?

...zur Frage

Die Eltern meiner Freundin sind HartzIV- sie kann die Klassenfahrt nicht zahlen - wer kann helfen?

Unsere Klassenfahrt in der 12. Klasse nach Amsterdam kostet 572 Euro. Die Eltern meiner Freundin sind HartzIV und können sich das kaum leisten. Wenn sie sich Weihnachten nur Geld schenken lässt, wird es auch nicht reichen, sie bekommt max. 200 Euro zusammen. Wer kann in so einem Fall helfen?

...zur Frage

Wie berechnet sich die PKV-Prämie bei Wegfall der Beihilfe?

Hallo,

ich bin als "Beamtenkind" privat versicherter Student (Debeka), 80% werden von der Beihilfe getragen. Wenn nach Vollendung des 25. Lebensjahres meine Beihilfeberechtigung wegfällt, werde ich voraussichtlich nicht in den Studententarif (PSKV) meiner PKV wechseln, sondern im derzeitigen Tarif verbleiben. Grund hierfür ist, dass ich wegen einer chronischen Erkrankung nicht mehr ohne sehr hohe Zuschläge in den regulären Tarif zurückkehren könnte (siehe gestern gestellte Frage).

Die sich mir nun stellende Frage ist: wie ermittle ich, wie hoch die Prämie sein wird, wenn die Beihilfe wegfällt und die Kosten statt zu 20% zu 100% von der PKV getragen werden? Steigt dann die Prämie ganz simpel um den Faktor 5 (also z.B. 250€ statt 50€), oder liegt der 100%-Prämie eine kompliziertere Berechnung zugrunde (wenn ja, welche)?

Viele Grüße

...zur Frage

Ehemann mit Rürup-Rente verstirbt - erbt seine Ehefrau die Rentenzahlungen?

Wenn ein Selbständiger einen Rürupvertrag hat und dann stirbt, erbt seine Ehefrau dann die Rente und ist damit versorgt oder ist das Geld weg?

...zur Frage

Ehefrau ist berufstätig 1026€ netto Ehemann ist Rentner 1156€ Rente Müssen wir Steuer bezahlen ?

...zur Frage

Bin beim Ehemann angestellt, ist 15 Jahre älter, was aus Krankenversicherung, wenn er in Rente ist?

Ich bin bei meinem Mann angestellt, er ist 15 Jahre älter als ich. Nun mach ich mir Sorgen, was wird aus meiner Krankenversicherung, wenn er in Rente ist? Ich fürchte ich bin dann zu alt, was anderes zu machen, es ist noch eine Weile hin, aber ich mach mir schon Sorgen. Habt Ihr Rat?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?