Frage zur Grundsicherung und Rente - darf das Jobcenter meine kranke Mutter trotz Attesten zur Arbeit schicken?

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4 Antworten

Hallo,

da passt m.E. etwas nicht.

Wenn sie eine Rente wegen voller Erwerbsminderung bekommt, hat sie mit dem Jobcenter nichts zu tun. Bei geringen Einnahmen kann sie dann beim Sozialamt der Stadt Grundsicherung beantragen.

Die Rente wird zeitlich befristet bewilligt. Vor Ablauf der Befristung wird eine Verlängerung geprüft. Wenn nach der Entscheidung der Deutschen Rentenversicherung zukünftig eine Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung ansteht, ist die zukünftige Grundsicherung beim Jobcenter zu beantragen. Dann gelten auch die Regeln des Jobcenters für Arbeitssuche und -aufnahme.

Gruß

RHW

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Es ist der normale Vorgang, dass bei Menschen, deren Erwerbsunfähigkeit vor dem 60. Lebensjahr eintritt, im Abstand von drei Jahren überprüft wird, ob sich der Gesundheitszustand verändert hat.

Diese Überprüfung führt der Rentenversichererungsträger - und nicht das Jobcenter durch.

Deine Mutter würde auch ohne Jobcenter  automatisch einen neuen Antrag auf Weiterzahlung der Rente ausfüllen müssen.

Wichtig ist einfach nur, dass sie sich in ständiger ärztlicher Behandlung befindet und nicht erst einen Arzt aufsucht, wenn der Antrag des Rentenversicherers vorliegt. Dann wird sie auf der sicheren Seite sein.

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Ich nehme mal an, dass Deine Mutter die volle Erwerbsunfähigkeitrente bekommt.

Das ist wohl auch richtig, dass die alle paar Jahre überprüft wird, aber nach den geschilderten Verhältnissen (keine Besserung) wird die dann weiter in voller Höhe gewährt werden.

Aus meiner Sicht brauchst Du Dir da keine Sorgen um Deine Mutter machen.

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Hallo,

das JC kann der Mutti nur dann wieder eine Berufstätigkeit zumuten, wenn ärztlicherseits für mindestens  3 Std. /Tag arbeitsfähig, das ok dazu gegeben wird. 

Bei dieser von dir aufgezählten multiplen Krankenanamnese, erscheint selbst eine Tätigkeit 3Std./Tag, auch zukünftig als Utopie. Die Mutter sollte ihren Hausarzt dazu befragen " inwieweit zukünftig arbeitsfähig ", er hat die Krankenakte. 

Es würde sie sicher beruhigen, denn sich ständig über dieses Thema zusätzlich Gedanken zu machen, ist Gift für den Rest Lebensqualität.  

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