Frage zur Eintragung einer Grundschuld?

2 Antworten

adrian:

Es ist zweckmässig und branchenüblich, den Grundschuldzins so hoch zu wählen, dass er auch mögliche künftige Zinserhöhungen für das Darlehen deckt.

Solange die Darlehenszinsen unter den Grundschuldzinsen bleiben, steht dem Gläubiger zugleich ein gewisser Sicherheitsspielraum zur Verfügung.

Maßgend sind jedoch die Vereinbarungen im Darlehensvertrag. Da steht z.B.auch geschrieben, dass die Zinsen von z.B. zwei 2 v.H. (statt 12 v. H.) unterjährig fällig sind, und zwar monatlich nachträglich, statt jährlich nachträglich.

Eine nachträgliche Zinserhöhung und dingliche Sicherung (Eintrag ins Grundbuch) würde erhebliche Notar- und Grundbuchkosten verursachen und die Genehmigung von Gleichrang- oder Nachrangläubigern erforderlich machen.

Dies wird dir auch der Notar erläutern.

Was möchtest Du wissen?