Frage zur Berechnung des Zugewinnausgleiches?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Das eine Erbschaft nicht zum Zugewinn gehört, hat @Andri123 schon klargestellt.

Was noch dazu kommt ist, dass der Zugewinnausgleich und der Versorgungsausgleich nicht absolut zwingend sind.

Man könnte in Deinem Beispiel z. B. prüfen, ob der Versorgungsausgleich und der entsprechende Teil vom Lottogewinn nciht einen vergleichbaren Wert haben und gegenseitig verzichtet wird.

Dem Beamten könnte es z. B. lieber sein seine Pension in ungekürzter Höhe zu bekommen und lieber auf einen Barbetrag zu verzichten und der Andere könnte sich mit dem Barbetrag in ungeschmälerter Form eine Existenz begründen, hätte aber von Versorgungsansprüchen, die ab dem Rentenalter kommen weniger.

Ok, also sind Zugewinnausgleich und Versorgungsausgleich Verhandlungssache und werden nicht zwingend vom Gesetzgeber(Scheidungsrichter) nach Schema F durchgeführt?!

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@adrian1980

Nein, bei den Vereinbarungen wird vom Gericht nur darauf geachtet, dass die Interessen gewahrt bleiben. Also dass nicht Jemand fast, odervöllig leer ausgeht.

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Meines Wissens werden die jeweiligen Zugewinne beider Ehepartner aufgeteilt. Also B gibt Rentenpunkte ab und A gibt den halben Lottogewinn ab.

Wobei eine Erbschaft zum Anfangsvermögen gezählt wird und somit nicht aufgeteilt wird. Ein Lottogewinn aber schon.

Exmann fordert Geld zurück vom Hausbau

Hallo Schwierige Situation. Vor 4 Jahren haben Frau A und Herr B zusammen Haus gebaut. Die Kreditsumme wurde auf 2 Kredite geteilt und jeder zahlte die Hälfte. Herr B brachte noch etwas Bargeld ein. Er hat zum Beispiel sein Auto verkauft und einen Bausparer auszahlen lassen. Mit dem Geld wurden Handwerker bezahlt. Außerdem wurden die Kreditraten monatlich vom Gemeinschaftskonto abgebucht, auf das aber nur der Lohn von Herrn B einging. Frau A hatte ein anderes Lohnkonto und von diesem Geld wurde das Leben von Herrn B und Frau A finanziert. Das Haus steht auf dem Grundstück von Frau A. 2012 wurde geheiratet (Zugewinngemeinschaft). Das Haus war zu dem Zeitpunkt schon größtenteils fertig und wurde seit Dezember 2010 bewohnt. Nun läuft das Trennungsjahr und nächstes Jahr ist die Scheidung. Herr B möchte eine Summe X die er sich errechnet hat, die er in den Hausbau gesteckt hat. Den Kredit von Herrn B hat Frau A bereits übernommen und wohnt nun alleine in dem Haus und versucht das Haus alleine zu finanzieren. Frau A und Herr B haben zum Scheidungstermin einen Zugewinn von jeweils 0, da es keinen negativen Zugewinn gibt. Kann Herr B das Geld zurückfordern? Es gibt keine Schuldscheine. Mit der Scheidung an sich hat es nichts zu tun. Hier geht es eher um Zivilrecht. Frau A ist im moment nicht in der Lage so viel Geld aufzubringen. Das Haus ist bei der Bank finanziert und ein Verkauf würde nur die Bankschuld decken. Kann sowas verjähren? Es existieren Emails und SMS in denen Frau A der Summe X zustimmt, damit Herr B Ruhe gibt. Kann dies gegen Frau A verwendet werden?

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vorweggenomenes erbe/ zugewinn

hallo alle,

während unserer ehe wurde meinem mann das haus der großeltern, welches nach dem versterben dieser vor jahren, im besitz der eltern war, überschrieben, also nicht explizit vererbt laut notariellem vertrag.. bevor dieser übertragungsvertrag gemacht wurde, hatten wir schon viele jahre darin gewohnt + auch sehr viel geld + arbeit hinein gesteckt, besonders durch mich.

diese ganzen investitionen geschahen allerdings bevor mein mann die scheidung eingereicht hat, einen übertragungsvertrag gab es deshalb, weil .mein mann auf verwendungsersatzansprüche verzichtet hat, ohne mein wissen, wie gesagt, wir lebten da noch zusammen.

im übrigen ist dieser übertragungsvertrag an einige andere bedingungen geknüpft + jetzt da wir in scheidung leben heißt es plötzlich das sei ein vorweggenommenes erbe + gehöre nicht zum zugewinn.

ich habe dazu mehrfach gelesen, das ein erbe nicht an bedingungen geknüpft sein darf, aber laut vertrag heißt es bsplw., sollte mein mann vor seinen eltern versterben, so geht es automatisch an die eltern/oder elternteil zurück, nicht an die kinder, oder an mich als ehefrau, außerdem war u.a. auch festgehalten das er mich nie mit hätte ins grundbuch eintragen lassen können, oder eine hypothek drauf aufnehmen können, oder gar vekaufen können, etc., im prinzip kann man sagen, eigentlich ist es gar nicht sein haus auch wenn er im grundbuch steht.

also m. E. . hat das nichts mehr mit erbe zu tun.

bitte nicht falsch verstehen, ich habe viel geld + noch mehr arbeit da hinein gesteckt + ich möchte einfach nur das zurück was ich investiert habe für unsere vermeintl. "gemeinsame" zukunft , weil ich steh vor dem absoluten nichts, alles was ich hatte ist weg, berufl. habe ich dafür ebenfalls imens verzichtet.....

vielen dank für antworten welche mich hoffentlich weiter bringen...

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