Frage zum vererben wenn ein gemeinsames Kind plus Stiefkind vorhanden sind:

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Da mit der 3/4 Regelung normalerweise der Pflichtteilsanspruch des Stiefkindes noch erfüllt werden kann, sollte es keine Probleme geben. Bei einer erneuten Heirat wird ja das Haus mit in die Ehe gebracht; damit wäre dann nur noch festzuschreiben, dass das Haus nicht vom neuen Ehepartner verwertet werden darf. Das könnte beispielsweise in Form eines Vermächtnisses erfolgen. Bei einem notariell erstellten Testament wird der Notar hier auch ausreichend informieren und geeignete Lösungen vorschlagen.

33

Da mit der 3/4 Regelung normalerweise der Pflichtteilsanspruch des Stiefkindes noch erfüllt werden kann

Nicht nur "normalerweise", sondern immer. Selbst wenn der leibliche Elternteil des Stiefkindes die Immobilie vollständig aus dem Vermögen gezahlt hätte, also alles Vermögen ihm zuzurechnen wäre, würde dem Ehepartner die Hälfte als gesetzlichem Erbteil zustehen und den Kindern jeweils ein Viertel. Der Pflichtteilsanspruch wäre davon nochmals die Hälfte.

Mit dem Viertel steht das Stiefkind also recht gut da.

0
41
@Mikkey

Es könnte neben der Immobilie ja auch noch anderes Vermögen vorhanden sein - daher meine vorsichtige Formulierung.

0

Machbar ist alles, was einen Pflichtteilsanspruch nicht verletzt.

Man könnte alle möglichen Punkte durchgehen.

Die beiden können ein Berliner Testament errichten und das so festlegen.

Nachteil, wenn der Erbfall eintritt, könnte eines der Kinder seinen Pflichtteil geltend machen udn die Regelung aus dem Berliner Testament so unterlaufen.

Es gibt auch die Möglichkeit einer Wiederverheiratungsklausel.

Also alles ist machbar.

Es bedarf aber in der Formulierung der Hilfe eines Notars, oder Anwalts udn sollte auf jeden Fall beurkundet werden.

Vorschlag, Erbvertrag unter Einbeziehung der Kinder. Damit wäre das Ding absolut Wasserdicht, weil alle Beteiligten ihren Willen beurkunden lassen würden.

Solange ein Testament zu Lebzeiten beider Ehepartner verfasst wird, ist dass was beide möchten immer machbar.

Entweder unter Einbeziehung der Kinder - wie schon geschrieben - oder notariell beglaubigt und alles ist in trockenen Tüchern.

Vaterschaftsfeststellung zum Erben

Seit 5 Jahren ist dem gesetzlichen Vater und den Kindern bekannt, dass dieser evtl. nicht der leibliche Vater ist. Trotzdem wurde dem evtl. leiblichen Vater die Vaterschaftsfeststellung von der Mutter, dem gesetzl. Vater und den Kindern verweigert. Nun ist dieser verstorben und sofort wurde von einem der Kinder (zwischenzeitlich 18 Jahre alt) gerichtlich die tatsächliche Vaterschafts-feststellung erwirkt, um an das Erbe des Putativvaters zu kommen. Zwischenzeitlich wurde der gesetzliche Vater als Vater ausgeschlossen und die Exhumierung des Putativvaters durchgeführt, was bei rechtzeitiger Feststellung vermieden worden wäre. 1. Hat ein Kind sein Leben lang das Recht - auch über eine Exhumierung, die tatsächliche Vaterschaft feststellen zu lassen, obwohl ihm dies zu Lebzeiten des evtl. leiblichen Vaters bereits bekannt war und es dieses bisher verweigert hat? 2. Kommt ein Kind sein Leben lang dadurch an das Erbe? 3. Der evtl. Putativvater war ledig und hat kein Testament erstellt, da ihm die gesamte Familie böswillig die Vaterschaftsfeststellung verweigert hat.

...zur Frage

Warum Testament, wenn Kind sowieso alles erbt?

Macht es eigentlich Sinn, dass ich ein Testament mache, um dabei mein Kind einzusetzen, wenn es mein einziges nur ist und es so wie so alles von mir erbt? Dies fragte mir vor kurzem eine Bekannte. Habt ihr eine Antwort?

...zur Frage

Wohnrecht rechtens bei gemeinsam verfassten Berliner Testament? Hätte Anfechtung durch einen Prozess Aussicht auf Erfolg?

Meine Eltern hinterlegten beim Amtsgericht ein gemeinsames Berliner Testament.

Als mein Vater starb, forderte Mutter eine Unterschrift beim Notar von mir, wodurch sie Alleinerbin meines Vaters wurde.Sie meinte damals, ich hätte keinerlei Nachteile dadurch, das Testament würde nicht beeinträchtigt.

Auch derNotar sagte, das gemeinsame Testament könne auch durch meine Unterschrift nie mehr geändert werden. Es sei so, daß ich nach dem Tod des Längstlebenden Alleinerbin des gesamten, noch vorhandenen Vermögens werdenw würde und darüber frei verfügen könne, so steht's im Testament, habe Abschrift bekommen.

Meine Eltern wollten immer, daß ich im Alter miet .- und sorgenfrei leben kann. Deshalb wurde sogar mein Sohn, dem beide erst 1/4 des Vermögens zukommen lassen wollten, nachträglich gestrichen, damit ich ihn nicht evtl. im Erbfall auszahlen muß.

Nun ist Mutter letzten Monat verstorben und ich musste erfahren, daß sie ihrem Lebensgefährten ein lebenslanges Wohnrecht im Grundbuch eintragen ließ!

Ich bin fassungslos und kann es mir nur erklären, daß ihre beginnende Demenz ihr den Verstand vernebelte! Der Typ arbeitete voll darauf hin, trieb alle Freunde meiner Mutter weg und verbot sogar meinem Sohn, daß er seine Oma besuchen kann.

Mutter ließ das alles zu.....aber daß ich nun ein beschwertes Erbe haben soll,ist die Krönung!! Konten, Lebensversicherung hat er sich schon einverleibt.....ich kann nicht in mein Elternhaus......wer weiß, was schon alles weggeschafft würde.

Ist es nicht so, daß sie hätte zwar alles verprassen können, aber falls ich Erbe, daß ich darüber auch, wie im gemeinsamen Testament verfasst, FREI verfügen kann.....??

Ist dieses Vermächtnis denn überhaupt rechtsgültig, stellt es doch eine erhebliche Minderung meines Erbes dar, was im Testament absolut GARNICHT gewollt ist.

Ich selbst bin 90 schwerbehindert, schwere Lungenerkrankung..... wäre schön gewesen im Alter mietfrei wohnen zu können.....so war das gemeinsame Testament auch angedacht!!!! Nun hab ich ein Haus und doch nichts, ausser Unkosten!

Der Typ lässt uns auch nicht ins Haus! Könnte ich ihm eigentlich das Inventar, Heimtextilien, Bilder, Traktor zum Rasen mähen.....ausräumen?

Darf ich den größten Teil des Grundstücks verkaufen??? Damit könnte ich Anwalt bezahlen!??

Habe auch Angst vor den Kosten eines evtl. Prozesses!

Bitte helft mir!! Ich hoffe, ihr habt Antworten für mich!

Der Notar sagte, das gemeinsame Testament könne auch durch meine Unterschrift nie mehr geändert werden. Es sei so, daß ich nach dem Tod des Längstlebenden Alleinerbin des gesamten noch vorhandenen Vermögens werde.

Meine Eltern wollten immer, daß ich im Alter miet .- und sorgenfrei leben kann. Deshalb wurde sogar mein Sohn, dem beide erst 1/4 des Vermögens zukommen lassen wollten, nachträglich gestrichen, damit ich ihn nicht evtl. im Erbfall auszahlen muß!

Und dann vermacht mir die Mutter ein Haus mit Wohnrecht !!!!

...zur Frage

Kann ein Berliner Testament vom überlebenden Ehegatten noch geändert werden?

Kann man in ein Berliner Testament reinschreiben, dass der überlebende Ehegatte das Testament noch ändern kann. Ist dies möglich?

...zur Frage

Tod Ehegatte - kein Testament - kann Haus behalten werden?

Was ist wenn ein Elternteil verstirbt, als Vermögen nur ein Haus da ist und ein Kind seinen Pflichtteil fordert. Kann es sein, dass überlebende Ehegatte dann das Haus verkaufen muss? Schützt Berliner Testament?

...zur Frage

Berliner Test.: Kann nach dem Tod des ersten Elternteils der Andere das Erbe ausgeben/ verschenken?

Angenommen 2 Eheleute vereinbaren ein Berliner Testament. Was passiert, wenn nach dem Tod eines der Eheleute der andere das Erbe vollständig ausgibt oder verschenkt, so daß für die Nacherben, obwohl im Testament namentlich benannt, nichts mehr übrig bleibt? Ist das überhaupt möglich oder gibt es Regelungen im Berliner Testament, die das verhindern?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?