Frage zum notariellen Vorkaufsrecht?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

adrian

Steht fest, ob das für den Veräusserer vorgesehenen dingliche Vorkaufsrecht

1) zeitlich befristet,

2) für den ersten Verkaufsfall oder

3) für alle Verkäufsfälle gelten soll?

4) Hast du daran gedacht, einen Rangvorbehalt (für Hypotheken und Grundschulden) einzutragen bejahendenfalls in welcher Höhe des Marktwert?

Der Notar ist nicht daran gehindert, später den Kaufvertrag zu beurkunden.

Vorkaufsrechte bewirken in Kaufverträgen regelmässig keine Hinzurechnungen. Es gibt allerdings Ausnahmen.

Näheres erfährst du vom Notar.

Habe ich mir noch garkeine Gedanken zu gemacht. Aber mit dem Rangvorbehalt scheint wichtig zu sein.

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@adrian1980

adrian:

Vermutlich steht irgendwann die Beleihung der ETW an.

Immobilien-Darlehensgeber beanspruchen für ihre Grundschuld den Rang v o r dem Vorkaufsrecht.

Ohne Rangvorbehalt in ausreichender Höhe müsstest du jedesmal den Vorkaufsberechtigten um die Genehmigung des Rangrücktritts ersuchen und auch die enstehenden Kosten tragen.

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Warum fragst du denn nicht einfach den Notar ?!?!?

Gegnerischer Anwalt will innerhalt einer Woche seine Kostenaufstellung beglichen haben?

Hallo,

ich habe mit mehren Personen eine kleine Webdesign Agentur. In den letzten Wochen gab es ein Kommunikationsproblem mit einem Kunden. Dieser hatte uns, laut seiner Aussage, mehrmals geben Änderungen an seiner Webseite durchzuführen (damals von uns erstellt und die Änderungen fallen auch in die Kategorie Kleinigkeiten). Leider wurden die Änderungen nicht durchgeführt (keine Absicht). Nun hat der Kunden seinen Anwalt eingeschaltet und dieser hat uns ein Schreiben zugesangt mit Androhung einer Klage, falls sich hier nichts tun sollte. Ok, die Änderungen durchzuführen ist das kleinere Problem. Der Anwalt hat uns allerdings zudem eine Kostenaufstellung inkl Geschäftsgebühr mit einem (sehr hohen) Schadenswert ausgestellt. Diese Kosten sollten wir an ihm innerhalb einer Woche zahlen, sonst würde hier die nächste Klage drohen.

Frage: Da ich, aufgrund des Kommunikationsproblems, das erste mal seit langem von dem Kunde höre (und dann noch über den Anwalt), hier jetzt erst mal prüfen muss warum die Aktualisierung nicht durchgeführt werden konnte, ob die Emails vom Kunden auch hier bei uns tatsächlich angekommen sind und ob der Kunde nicht evtl eine Mitschuld trägt, werde ich nicht einfach diese Kostenaufstellung des Anwaltes zahlen ohne einen Überblick über diese Angelegenheit zu haben. Bringt es etwas dem Anwalt mitzuteilen das man nicht zu dem genannten Termin zahlen wird, da man sich in die Situation und die Fehler die gemacht wurden erst hineindenken muss und erst prüfen muss ob die Anschuldigungen aus dem Schreiben auch den Tatsachen entsprechen Oder geht das jetzt nur noch mit juristischer Hilfe? Wie geht man hier am besten vor?

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