Frage zum Erbrecht zwecks Auto und Ablehnung des Erbes?

3 Antworten

Das übliche Mißverständnis:

Man kann keine Gegenstände aus dem Vermögen vererben. Wenn so etwas angeordnet wird nennt man das ein Vermächtnis.

Bei überschuldetem Erbe braucht man ein Vermächtnis nicht zu erfüllen:

https://dejure.org/gesetze/BGB/1992.html

Der Freund des Vaters guckt also in die Röhre.

Dich selber braucht das nicht zu berühren. Wenn Du das Erbe ausschlägst, bist Du aus allem raus.

Er kann das Auto jetzt schenken und ggf. ausleihen. 

Du wirst für die Bestattungskosten aufkommen müssen.

Übernahme der Abschleppkosten nach Todesfall?

Guten Tag zusammen,

angenommen es läge folgende Situation vor:
Fahrzeughalter verstirbt, dessen Auto steht auf einer öffentlichen Straße geparkt. Da der Verstorbene logischerweise keine Versicherungsbeiträge mehr zahlt, wird das Fahrzeug schließlich vom Straßenverkehrsamt entsiegelt. Ordnungsamt tritt in Aktion und lässt das Fahrzeug abschleppen.

Wenn es Erben gibt, hätten diese die entstandenen Kosten durch die Ersatzvornahme zu tragen?

Laut meinen Recherchen sind jedenfalls die Schulden zu tragen, die zu Lebzeiten des Erblassers entstanden sind. Im vorliegenden Fall ist dieser ja aber bereits verstorben gewesen.

 

Freue mich auf Antworten oder Anregungen.

Vielen Dank!

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Familiengericht will Minderjährigem, trotz Ausschlagung, Erbe zusprechen

Das Erbe ist gering. Der Verstorbene war "Kleinkrimminell" mit Inhaftierung in der geschlossenen Psychatrie. Es besteht die Gefahr privaten Schuldscheine im In- aber auch im Ausland, was aber leider nicht "belegt" werden kann, da kein Kontakt besteht. Auch hat er im Ausland (nicht EU) Land gekauft (dies wurde nach Gerichtsverhandlungen im östlichem Ausland der 2. Frau zugesprochen, da der Sohn aus 1. Ehe ablehnte). Es kann nicht nachvollzogen werden, ob noch mehr, evtl. beliehenes Land existiert.

Der Minderjährige Erbe ist bereits über 17 Jahre, das Verfahren läuft allerdings schon einige Jahre. Alle vorhergegangenen Erben haben abgelehnt. Aus Ansicht der Eltern ist die Annahme des Erbes eine hohe Belastung, da er das Geld immer "aufheben" müsste, falls ein Schuldschein auftaucht. Auch besteht die Angst, dass "dubiose" private Geschäftspartner aus dem Osten ihr Recht einfordern, was natürlich auch nicht belegt werden kann. Das Familiengericht setzt nun eine Frist von 3 Wochen, damit die Eltern die Ablehnung zurücknehmen, ansonsten kommen Gerichtskosten auf Sie zu. Der Minderjährige möchte das Erbe definitiv nicht antreten.

Kann er dazu gezwungen werden ? In dem Sinne ist er ja das schwächste Glied der Kette. Alle, auch die 2. Ehefrau die das ausländische Erbe anforderte, lehnte ab. Wie kann das "zum Wohle des Kindes" geschehen, das Erbe eines kriminellen Psychophaten antreten zu müssen? wie kann man sich dagegen noch wehren ?

Für jegliche Ratschläge wären wir sehr dankbar.

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Was passiert mit der zweiten Hälfte eines Grundstücks, wenn das Erbe ausgeschlagen wird es damit an den Staat geht?

Hallo,

meine Schwester und ich haben von unserem Vater eine Waldfläche (Wert etwa 2000€) zu je 1/4 Anteilen (zusammen 1/2) geerbt. Unserer Mutter gehört nach wie vor die andere Hälfte. Da unsere Mutter Alkoholikerin ist, zudem stark verschuldet und vermutlich immer noch im Insolvenzverfahren steckt, werden wir Ihr Erbe im Todesfall ablehnen. Zudem gehen wir davon aus, dass auch niemand anderes das Erbe annehmen wird.

Meines Wissens nach geht die Hälfte des Grundstücks damit an den Staat. Ist dies korrekt? Kann der Staat dann den Verkauf des Grundstücks fordern?

Meine Schwester und ich würden das Grundstück prinzipiell gerne verkaufen. Obwohl unsere Mutter bereit ist uns Ihren Anteil zu überlassen, denke ich dass dies schwierig wird. Ein Verkauf oder eine Schenkung Ihrer Anteile an uns ist aufgrund des Insolvenzverfahrens wohl problematisch (oder gibt es hier Ausnahmen / Freibeträge? Kann der Betrag frei gewählt werden?). Ob unserer Mutter das Grundstück bei ihrem Insolvenzverfahren angegeben hat ist uns nicht bekannt.

Zudem interessiert uns, ob wir durch den Teilbesitz irgendwelche Probleme beim Ablehnen des Erbes haben werden.

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Stiefbruder verstorben, Erbanspruch 2.Erbordnung da adoptiert?

Hallo, typisch Patchwork Famile. Mein Vater adoptierte mich als ich 10 war. So habe ich zwei ältere Geschwister bekommen. Nun nach 30 Jahren ist mein Stiefbruder verstorben. Er war Single und nie verheiratet auch keine Kinder. Also erbt mein Vater die Hälfte und nun wer den Rest? Steht dann nur meiner Stiefschwester (sie ist leibliche Schwester vom verstorbenen Stiefbruder) die andere Hälfte zu, oder auch mir als adoptierte Stiefschwester ein viertel mit Stiefschwester? Erst rief mich mein Adoptiv Vater an und sagte das Erbe soll ausgeschlagen werden, und ich soll ein Schreiben der Ausschlagung schicken, dann rief er erneut an und meinte ich solls vergessen, er würde doch das Erbe annehmen, und da ich nicht die richtige Schwester bin brauch ich nichts zu machen und bekomme dafür auch kein Erbe. Vater und Schwester haben das Erbe unter sich aufgeteilt..Auto ..Sparbücher.,Versicherungen.ect. Ich ging leer aus. Ist die so richtig gewesen?? Ich dachte als 2. Erbfolge Ordnung wäre ich erbberechtigt?, da als Kind adoptiert? Wäre dankbar für Antworten.

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