Frage zu Schenkung einer Immobilie plus Nießbrauchrecht-Freibetrag?

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2 Antworten

Also, der Nießbrauch bei Übertragung einer Immobilie mindert ja den Wert der Immobilie, weil sie belastet ist. Somit wird ja der Freibetrag besser reichen, als ohne Nießbrauch.

Nächste Frage wäre aber, ist Ihr Sohn nicht der Sohn Ihrer Frau? oder warum soll so ein Umweg gemacht werden?

Man könnte ja in der Familie diese Dinge direkt regeln. Wenn wirklich erhbeliche Wert zu übertragen sind, könnte ja die Frau 400.000,- direkt an den Sohn geben und 500.000,- im Umweg über Sie.

Die Frage ist unklar gestellt: Wer ist denn jetzt Eigentümer der Immobilie? Der Fragesteller? Die Frau? Beide zusammen? Um was für eine Immobilie handelt es sich denn? Um ein Mietobjekt oder um eine eigengenutzte Immobilie? Die Folgen sind nämlich im weiteren Verlauf ganz unterschiedlich: Wenn es sich um ein gemeinsames Kind handelt und die Frau entweder Alleineigentümerin oder Miteigentümerin der Immobilie ist, hat der Sohn immer einen Pflichtteilsanspruch. Der muß entweder ausbezahlt oder aber mit der Immobilienzuwendung verrechnet werden. Dann wäre das auch nur noch eine teilweise Schenkung. Bei selbstgenutzten Immobilien vereinbart man auch keinen Nießbrauch, sondern ein Wohnrecht. Zudem stellt sich beim Nießbrauch an vermieteten Immobilien ja auch noch die Frage, wem der laufende Ertrag zustehen soll. Das ist dann nämlich nicht mehr der Eigentümer, sondern der Nießbrauchsberechtigte.

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