Frage zu Schenkung einer Immobilie plus Nießbrauchrecht-Freibetrag?

2 Antworten

Die Frage ist unklar gestellt: Wer ist denn jetzt Eigentümer der Immobilie? Der Fragesteller? Die Frau? Beide zusammen? Um was für eine Immobilie handelt es sich denn? Um ein Mietobjekt oder um eine eigengenutzte Immobilie? Die Folgen sind nämlich im weiteren Verlauf ganz unterschiedlich: Wenn es sich um ein gemeinsames Kind handelt und die Frau entweder Alleineigentümerin oder Miteigentümerin der Immobilie ist, hat der Sohn immer einen Pflichtteilsanspruch. Der muß entweder ausbezahlt oder aber mit der Immobilienzuwendung verrechnet werden. Dann wäre das auch nur noch eine teilweise Schenkung. Bei selbstgenutzten Immobilien vereinbart man auch keinen Nießbrauch, sondern ein Wohnrecht. Zudem stellt sich beim Nießbrauch an vermieteten Immobilien ja auch noch die Frage, wem der laufende Ertrag zustehen soll. Das ist dann nämlich nicht mehr der Eigentümer, sondern der Nießbrauchsberechtigte.

Also, der Nießbrauch bei Übertragung einer Immobilie mindert ja den Wert der Immobilie, weil sie belastet ist. Somit wird ja der Freibetrag besser reichen, als ohne Nießbrauch.

Nächste Frage wäre aber, ist Ihr Sohn nicht der Sohn Ihrer Frau? oder warum soll so ein Umweg gemacht werden?

Man könnte ja in der Familie diese Dinge direkt regeln. Wenn wirklich erhbeliche Wert zu übertragen sind, könnte ja die Frau 400.000,- direkt an den Sohn geben und 500.000,- im Umweg über Sie.

Wann kann es Sinn machen, ein Nießbrauchrecht zu Lebzeiten zu löschen?

Es geht um eine Immobilie,die zu Lebzeiten an die beiden Kinder verschenkt wurde, damit diese später nicht so viel Steuerbelastung haben. Ein Nießbrauchsrecht besteht - angenommen man zieht trotzdem in eine kleinere Wohnung und lässt sich dafür von den im Haus lebenden Kindern eine kleine Miete zahlen, macht es dann Sinn, den Nießbrauch löschen zu lassen? Oder hat man dann als Nießbrauchsnutzer evtl. doch noch nicht absehbare Nachteile?

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Schenkung Teil des Nachlasses/ Erbes?

Mein Vater ist gestorben und hat mir mehr als 10 Jahre vor seinem Tod eine Immobilie geschenkt. Meine Mutter und ich schlagen das Erbe nun wg. Überschuldung aus. Andere Pflichtteilsberechtigte gibt es nicht, die nächste Verwandschaft ist der Cousin meines Vaters. Gehört die Immobilie überhaupt zum Nachlass? Hat der Cousin (teilweise) Anspruch auf die geschenkte Immobilie?

Zusatz: Ich hatte vergessen zu erwähnen, dass die geschenkte Immobilie mit einem lebenslangem Nießbrauchrecht für meinen Vater und meine Mutter versehen wurde (im Grundbuch). Soweit ich mich eingelesen habe bedeutet dies, dass die gesamte Schenkung nicht vollzogen wurde und die Immobilie doch Teil des Erbes ist. Daher auch meine Frage nach dem Cousin.

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Wenn Haus übertragen wird, aber Nießbrauch beim Schenker bleibt - ist es dann weniger Wert?

Es geht konkret um die Frage der Besteuerung. Wenn eine Immobilie mit einem Verkehrswert von 300.000 Euro an die tochter übertragen wird, das Nießbrauch aber bei der Mutter bleibt, wird dann der Betrag von 300.000 auf den Schenkungsfreibetrag in voller Höhe angerechnet oder kann zusätzlich ein Geldbetrag von 300.000 steuerfrei übertragen werden?

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Schenkung Immobilie mit Nießbrauch Mutter und anschließendem Wohnrecht Schwester

Die Mutter hat eine Immobilie mit einer selbst bewohnten Wohnung und 2 kleine Ferienwohnungen an der Nordsee. Ihr Sohn hat 2 Kinder, die Tochter ist kinderlos und mit einem Man, der 2 Kinder aus erster Ehe hat verheiratet.

Nun will die Mutter verhindern, dass einen Teil des Hauses womöglich die Stiefkinder ihrer Tochter erben, falls diese nach der Erbschaft des halben Hauses aber vor ihrem Mann stirbt. Sondern am Ende sollen es die beiden leiblichen Enkelkinder bekommen.

Dazu gibt es nun folgende Idee. Die Mutter überschreibt zu Lebzeiten das Haus dem Sohn und bekommt einen lebenslangen Niessbrauch für das gesamte Haus eingetragen. Die Tochter soll nach ihrem Tod ein lebenslanges Wohnrecht für die untere Wohnung erhalten. Wer welche Kosten trägt soll zusätzlich vertraglich geregelt sein.

Worauf muss man da achten? Kann man das so machen? Kann man Niessbrauch und Wohnrecht so mit Reihenfolge schon jetzt ins Grundbuch eintragen? Was für Kosten fallen bei Schenkung und Eintragung an? Was kann es für Probleme geben einem Haus das einem gehört aber andere Nutzen dürfen?

Meine Sorge ist, dass am Ende alle (Mutter und Schwester) Spaß mit dieser Regelung haben aber der Besitzer der Dumme und Zahlemann für alles ist. Wenn z.B. Mutter/Schwester im Haus wohnt und die Heizung oder Dach gemacht werden muss erscheint es mir nicht gerecht, dass der Besitzer solche Kosten alleine trägt, da er ja auch auf Jahrzehnte hinaus (Mutter ist erst 70 und Schwester ist gleich alt) wahrscheinlich nichts von der Immobilie haben wird.

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Nießbrauch bei vorzeitiger Immobilienübertragung und Zehn-Jahres-Frist!

Vielleich kennt sich hier im Forum jemand besser aus.Ich habe folgende Frage: Wenn das Haus der Eltern vorzeitig an das gemeinsame Kind übertragen wird, die Eltern sich aber ei Nießbrauchrecht bis zum Lebensende behalten, so habe ich gehört, dass die 10-Jahresfrist für den Schenkungsfreibetrag nicht mit Hausübertragung anläuft. D.h. erst mit dem Tod der Eltern wird die Immobilie als übertragen angesehen. Weiteres vermögen würde also beim Tod addiert und man hat aus steuerlicher Sicht keine Vorteile. Stimmt das so? Danke. Ich hoffe ich habe mich klar ausgedrückt.

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Schenkung ausländischer Immobilie oder Übertragung oder Kauf - wie hält man die Kosten niedrig?

Mein Onkel besitzt seit den 70ern ein Apartment in einem Hotel in Gran Canaria, welches er mir jetzt gerne schenken möchte, quasi als vorgezogenes Erbe. Es gibt dort die Möglichkeit, drei Wochen im Jahr zu geringem Entgelt Urlaub im Hotel im eigenen Apartment zu machen, das möchte mir mein Onkel durch die Übertragung auf meinen Namen ermöglichen. Es ist also erst mal nicht geplant, das Apartment zu verkaufen.

Mein Onkel möchte logischerweise auch so wenig Geld wie möglich durch eventuelle Steuern oder notarielle Kosten "verschenken".

  1. Wäre es besser, sich die Immobilie schenken zu lassen? Und wenn ja, in welchem Land würde die Erbschafts(Schenkungssteuer gezahlt werden, bzw. welche Kosten fallen hier in Spanien und in Deutschland an?

  2. Oder gibt es die Möglichkeit einer einfachen Übertragung, bei der nur Notarkosten anfallen würden? Und müsste man es dann in Spanien oder in Deutschland übertragen lassen?

  3. Oder wäre es eine Option, dass ich die Immobilie "kaufe" (mein Onkel würde mir das Geld geben), und man nur die Provision oder was auch immer hier anfällt zahlen muss? Und wenn ja, wer würde hier Geld bekommen? Und wäre so ein Vorgang strafbar da es ja irgendwie Gemauschel ist?

Vielen Dank schon mal!

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