Frage zu meiner Kontoführung Giro und Sparkonten?

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3 Antworten

In Zeiten von Nullzinsen - und das trifft auf diese Konten ja sozusagen zu, werden andere Aspekte der Konten relevant. Da hast Du recht.

Ich handhabe das genauso.

Wenn es sich nicht gerade um 6-stellige Anlagesummen handelt, würde ich alles auf das Konto mit dem freien Zugriff übertragen. Eventuell aber einen Teil vom Gesamten in bar oder Gold.

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Im Prinzip hat @LittleArrow die Frage beantwortet.

Ich versuche es zusammen gefasst als konkreten Tipp:

1. Löse alle Sparkonten auf. Sparkonten sind Vergangenheit, völlig unpraktisch und nutzlos. Persönliches Erscheinen erforderlich, über € 2000 3 Monate Kündigungsfrist, null Zinsen etc.

2. Eröffne ein online-Tagesgeldkonto mit einer (an heutigen Maßstäben gemessenen) "guten" Verzinsung, z.B. bis € 10.000 PSD-Bank Niederbayern-Opf. 0,6%, für Beträge darüber moneyou 0,5%. Dort zahlst Du das gesamte Geld Deiner drei aufgelösten Konten ein.

3. Es gibt Banken, bei denen man für einige Monate einen noch höheren Zinssatz bekommen kann, dann müsste man aber nach Ablauf dieser Zeit einen niedrigeren Zinssatz in Kauf nehmen oder zu einer der erstgenannten Banken wechseln. Das, denke ich, wäre nichts für Dich, da Du Dich nicht ständig um Dein Geld kümmern möchtest.

4. Vorteile: Du hast nur noch ein Konto, das besser ist, als jedes der drei Konten, die Du jetzt hast. Du kannst jederzeit über den gesamten Betrag beliebig verfügen, indem Du diesen auf Dein Girokonto überweist. Das heißt, ohne dass Du aus dem Haus gehen musst, hast Du das Geld nach einem Tag verfügbar, länger darf es, gesetzlich vorgeschrieben, nicht dauern. Du brauchst also keine "Notfallreserve" auf Deinem Girokonto. Das Tagesgeldkonto ist Deine Notfallreserve. Und Du hast immerhin ein paar Zinsen, auf die es Dir zwar nicht primär ankommt, von denen Du aber als Nebeneffekt je nach Betrag vielleicht einmal im Jahr schön Essen gehen kannst.

Wenn Du Lust und Zeit hast, hier kannst Du Dich noch zusätzlich informieren, da ist alles noch etwas ausführlicher beschrieben:

http://www.finanztip.de/tagesgeld/

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Die Begrenzung auf € 2.000 monatlich (und ansonsten Vorschusszinsen) ist typisch für Sparbuchkonten, also kurz "Sparbücher". Angesichts dieser Betragsgrenze und der geringen momentanen Verzinsung sollte man nach Alternativen suchen.

Wie ich das handhabe, mag zwar interessant sein, ist aber für Dich uninteressant, weil ich noch nicht weiß, welche Varianten Dir Deine Bank anbietet. Du könntest z. B. nach einem Tagesgeldkonto und dessen Verzinsung fragen. Dieses Konto wird wahrscheinlich momentan auch keine höhere Verzinsung als das Sparbuch bringen, aber die Zinslandschaft ändert sich vielleicht in einigen Monaten. Derzeit kannst Du also das Geld bei dieser Bank genauso gut auf dem Girokonto liegen lassen. Deine dort verfügbare Reserve sollte bei max. 3 Nettomonatsgehältern liegen.

Nun zu meinen Varianten: Mehr Zinsen gibt es nur auf Tages- und Festgeldkonten bei anderen Banken. Dabei ist "Mehr" irgendwo zwischen 0,1 und 1 % p.a. (alles nicht berauschend, aber überlegenswert). Der Transfer geht nur zwischen diesen Konten und Deinem Girokonto. Die andere Bank hat evtl. eine Mindestanlagehöhe vorgeschrieben. Manche Banken locken mit anfänglich hohen Neukundenzinssätzen. Ob sich Kunden dadurch locken lassen und nach dem ersten Zeitablauf zu einer anderen Bank hoppen, wird gelegentlich diskutiert. Wenn Du bei einer anderen Bank Tagesgeldkonten anlegst, dann kannst Du Deine Reserve von 3 Nettomonatsgehältern bei Deiner bisherigen Bank auf - sagen wir - 1 Nettomonatsgehalt reduzieren, weil Du binnen 2 Tagen das Tagesgeld von den neuen Banken zurück überweisen kannst. 

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