Frage zu Gleitzone-gilt die bei jeder Lohnsteuerklasse -und für beide Ehepartner?

1 Antwort

Die Gleitzone ist von der Lohnsteuer vollkommen unabghängig. Sie ist die Zone zwischen 450 und 850 €, wo nur geringere Abzüge für Sozialversicherungen geltend gemacht werden. Genau berechnen kann man das mit einem Gleitzonenrechner. Voraussetzung ist auf jeden Fall, dass der Verdienst zwischen 450 und 850 Euro liegt. Einen Gleitzonenrechner findet man z. B. auf http://www.gleitzonenrechner.com/

Welcher Freibetrag gilt für Kinder, wenn Ihre Eltern sich selbst auf den Längstlebenden vererben, aber innerhalb kurzer Zeit beide sterben?

Beispiel: Ein Ehepaar mit zwei Kindern hat sich gegenseitig als Alleinerbe eingesetzt. Sie besitzen ein Anlagevermögen von 2.000.000€. Als ein Ehepartner stirbt, erbt der Überlebende dessen hälftigen Anteil in Höhe von 1.000.000€ und die Kinder verzichten auf ihren Pflichtteil. Nach Abzug des Freibetrages von 500.000€ leistet der Überlebende auf sein Erbe die fällige Erbschafsteuer. Ein Jahr später stirbt auch der zweite Ehepartner, dessen Vermögen nun 2.000.000€ beträgt, und jedes Kind erbt 1.000.000€.

a) Werden die beiden Erbfälle unabhängig voneinander bewertet und somit jedem Kind nur einmal der Freibetrag 400.000€ für das zuletzt verstorbenes Elternteil angerechnet? (In diesem Fall ginge der Freibetrag des zweiten Elternteils verloren, außer dem würde ein Erbteil nach einem Jahr erneut besteuert)

b) Würde auch der Freibetrag für das zweite Elternteil angerechnet, weil es vor Ablauf der 10-Jahresfrist verstarb?

c) Würde ein Ausgleich für die Doppelbesteuerung erfolgen?

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Zwei Minijobs oder Gleitzone, was für Änderungen ergibt das für den Arbeitgeber?

Hallo,

Nach einer kürzlich abgewickelten Kündigung bewarb ich mich bei einem Betrieb, der erst ab Dezember eine Stelle frei hätte und mehr oder minder sicher zusagte. Währenddessen sah ich mich etwas um und fand einen anderen Minijob, den ich mittlerweile ausübe.

Nun trat der Fall ein, dass ich beide Minijobs gerne ausüben würde, jedoch bei beiden etwa auf (je) 450€ käme.

Nach etwas Internetrecherche kam ich auf den schönen Begriff der Gleitzone, bei dem ich bis 850€ arbeiten dürfte und geringe Abgaben leisten müsste. Teilweise las ich, der Arbeitgeber müsste geringere Kosten tragen, teilweise war die Rede von einer Lohnsteuerkarte (für beide Jobs?), usw. Dabei wurde mir jedoch nicht klar, welcher Job nun als Midi-Job angesehen wird und ob ich die Abgaben für beide Jobs zahlen müsste, oder gesamt. Auch war irgendwo die Rede von einem Job in der ersten Lohnsteuerklasse und der zweite in der sechsten, was aber angeblich egal wäre, weil ich das Geld zurück erhielte. (?)

Was davon ist nun richtig?

Auch stelle ich mir die Frage, ob ich einen Job als Teilzeit annehmen könnte und den anderen auf Minijob-Basis, was mir eine höhere Lohngrenze erlauben würde und wodurch ich im Endeffekt den Minijob wieder steuerfrei machen könnte. Wie sähen hier die Arbeitgeberkosten genau aus?

Und zuletzt frage ich mich, ob ich bei allen genannten Beschäftigungsmodellen lediglich Sozialabgaben leisten muss, oder auch Steuer zahle? Falls zweiteres der Fall ist, könnte ich beispielsweise Fahrkosten (die Arbeitsstellen liegen je 30km vom Wohnort entfernt) abziehen könnte?

So ganz richtig blicke ich leider noch nicht durch. Gerne lasse ich mich auch auf Informationsseiten verweisen, aber leider bleiben auch hier einige Fragen unklar.

Ich hoffe, meine Fragen sind daher nicht zu blöd und freue mich auf Eure Antworten.

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