Frage: Missbrauch von Gestaltungsmöglichkeiten durch Kombination von § 3 Nr. 3 GrEStG und § 3 Nr. 6 GrEStG?

1 Antwort

Wenn es am gleichen Tag erfolgt, könnte ein Finanzbeamter auf die Idee kommen.

Grundsätzlich ist das aber ein ganz normaler, gangbarer Weg.

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War auch so mein Gedanke.

Ich bin nur nicht sicher, ob ein Tag Schamfrist ausreicht.

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@EnnoWarMal

Ich dachte an ca. 6 Monate. Die wird ja nichts treiben, wenn sie sich einig sind.

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@wfwbinder

Vielen Dank für die Antworten!

Man ist sich einig, aber 6 Monate Wartezeit sind nicht machbar. 2-3 Wochen sind geplant. Kann man im Notfall wie folgt argumentieren?

I] die Schwester wollte ausbezahlt werden (hat tatsächlich schon einen "Vorschuss" erhalten)

II] Es war aber zum Zeitpunkt des 1. Vertrages unklar ob im zweiten Schritt:

a) die eigene Tochter und Schwiegersohn kaufen, weil Darlehen noch nicht bewilligt bzw. fraglich und Belastung evtl. zu hoch

b) an extern verkauft wird

c) der Sohn die Immobilie selber behält

Vielen Dank für Ihre Meinung.

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Eintragung Grundbuch nach Erbfall?

Folgender Fall ist eingetreten:

Eine Immobilie wurde in Erbengemeinschaft verwaltet (Vater 1/2, zwei Töchter jeweils 1/4). Nun ist der Vater gestorben, laut Erbschein sind die beiden Töchter zu jeweils 1/2 Erbe. Was die Immobilie betrifft ,wären die beiden Töchter insgesamt zu je 1/2 Erbe der Immobilie. Die eine Tochter will die Immobilie nun komplett übernehmen und ins Grundbuch eintragen lassen. Es gibt bereits eine schriftliche Vereinbarung mit der anderen Tochter über eine Ausgleichszahlung in Höhe des 1/2 Verkehrswertes – diese wurde auch bereits geleistet, so dass nur noch die Eintragung erfolgen muss.

Frage nun: wie ist das weitere Vorgehen? Ist hierfür ein Notar notwendig oder kann eine Eintragung ohne Zahlung von Grunderwerbssteuer zu 1/1 für die eine Tochter erfolgen, die die Immobilie insgesamt übernehmen möchte? Welche Schritte sind hierzu nötig?

Vielen Dank im voraus.

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Schenkungssteuer Kind zu Eltern?

Meine Ehefrau ist Eigentümerin eines Dreifamilienhauses. Alle Wohnungen sind gleich groß. Zwei Wohnungen beinhalten ein lebenslanges mietfreies Wohnrecht für die Mutter und die Schwester meiner Ehefrau. In der 3. Wohnung wohnt der Sohn meiner Ehefrau. Es gibt nun folgende Überlegungen: 1. Das Haus wird durch meine Frau an ihren Sohn verschenkt (Wert des Hauses ca. 300.000 € abzüglich 43.000 € Restschulden). Im Gegenzug schenkt ihr Sohn ihr 80.000 €. Angedachte Kosten: Notargebühr bzgl. Schenkung, Kosten Grundbucheintragung, Schenkungssteuer 2. Das Haus wird für 80.000 € durch meine Frau an ihren Sohn verkauft. Die Restschulden werden vom Sohn übernommen. Alternativ wird das Haus für 123.000 € verkauft. Angedachte Kosten: Notargebühr Kaufvertrag, Kosten Grundbucheintragung, Grunderwerbsteuer

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Verkauf des Hauses an leiblichen Sohn mit Wohnrecht für Stiefvater - wie ist das mit Schenkungssteuer?

Guten Tag,

ich besitze ein Haus in dem ich für meinen jetzigen Ehemann ein Wohnrecht im Grundbuch eingetragen habe. Nun möchte ich meinem leiblichen Sohn das Haus für 160.000 EURO (tatsächlicher Wert ca. 300.000) verkaufen und dafür bekommen mein Ehemann und ich ein unentgeltliches Wohnrecht auf die Wohnräume im Erdgeschoß, ca. 75 qm.

Das Problem ist, dass mein jetziger Ehemann nicht der leibliche Vater meines Sohnes ist. Im Internet habe ich gelesen, dass Wohnrecht Schenkungssteuer auslösen kann. Da mein Mann und mein Sohn im steuerlichen Sinne nicht miteinander verwandt sind käme hier vielleicht nur ein Steuerfreibetrag von 20.000 EURO zum tragen.

Meine Frage:

1. Müßte mein Mann Schenkungssteuer für das im Grundbuch eingetragene Wohnrecht zahlen ?

2. Müßte mein Sohn evtl. Schenkungssteuer zahlen ?

3. Oder wie müsste man es im Kaufvertrag formulieren, damit keine Steuerpflicht entsteht ?

Lieben Dank für Ihre Antworten.

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