Frage: Missbrauch von Gestaltungsmöglichkeiten durch Kombination von § 3 Nr. 3 GrEStG und § 3 Nr. 6 GrEStG?

1 Antwort

Wenn es am gleichen Tag erfolgt, könnte ein Finanzbeamter auf die Idee kommen.

Grundsätzlich ist das aber ein ganz normaler, gangbarer Weg.

War auch so mein Gedanke.

Ich bin nur nicht sicher, ob ein Tag Schamfrist ausreicht.

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@EnnoWarMal

Ich dachte an ca. 6 Monate. Die wird ja nichts treiben, wenn sie sich einig sind.

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@wfwbinder

Vielen Dank für die Antworten!

Man ist sich einig, aber 6 Monate Wartezeit sind nicht machbar. 2-3 Wochen sind geplant. Kann man im Notfall wie folgt argumentieren?

I] die Schwester wollte ausbezahlt werden (hat tatsächlich schon einen "Vorschuss" erhalten)

II] Es war aber zum Zeitpunkt des 1. Vertrages unklar ob im zweiten Schritt:

a) die eigene Tochter und Schwiegersohn kaufen, weil Darlehen noch nicht bewilligt bzw. fraglich und Belastung evtl. zu hoch

b) an extern verkauft wird

c) der Sohn die Immobilie selber behält

Vielen Dank für Ihre Meinung.

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Wie hoch wird die GreErwSt sein?

Im Jahre 2010 ist der Großvater verstorben. Er lebte in Gütergemeinschaft mit seiner Ehefrau (Großmutter). Erben waren Söhne 1 bis 5 – S – zur einen Hälfte und die Großmutter zur anderen. Es wurde fortgesetzte Gütergemeinschaft vereinbart.

Im Jahr 2017 verstrarb nun S5, der 2 (Enkel)-Töchter – ET – als Erben zu gleichen Teilen hinterließ. Auch diese erbten je hälftig.

Kurz nach dem Tod von S5 verstarb auch die Großmutter. Nun besteht eine Erbengemeinschaft nach der Großmutter aus S1, S2, S3, S4, ET1, ET2, wobei S1 bis S4 zu je 20 % und ET1 und ET 2 zu je 10% beteiligt sind.

Im Vermögen der Erbengemeinschft steht nun ein Wohngebäude im Wert von 250.000 €. Im Grundbuch ist zur Zeit als Eigentümer die Erbengemeinschaft als Eigentümer eingetragen. Alle Erben sind damit einverstanden, dass das Gebäude von S1 zu 50% und S2 und seiner Ehefrau zu je 25% fortgeführt wird, wenn diese an die übrigen Erben einen Betrag von insgesamt 150.000 € bezahlen.

Mit diesem Sachverhalt sind wir zum Notar gegangen. Er hat dann einen "Kaufvertrag"aufgesetzt: Im Entwurf steht, dass die Erbengemeinschaft den Erwerbern das Gebäude zu einem Kaufpreis von 250.000 € verkauft. Dadurch flössen 100.000 € mehr in die Erbmasse, die dann wieder S1 und S2 und seiner Frau zuflössen, wodurch das gewünschte Ergebnis erreicht sei. Es genüge eine Zahlung von 150.000 €, die restlichen 100.000 könnnten ja im Hinblick auf den nicht ausgekehrten Erbteil gestundet werden, hieß es.

Jetzt meine Frage: nach diesem Entwurf wird doch das komplette Gebäude verkauft, damit würde man doch auf 250.000 € GrErwSt zahlen? Aber 40% des Gebäudes "gehört" doch bereits S1 und S2 duchr Erbanfall, also müssten sie auf etwas, das ihnen bereits gehört auch GrErwSt zahlen? Kann man das nicht besser gestalten? Ich blick hier nicht ganz durch. Der Notartermin ist in einer Woche, sollte ich ihn absagen und einen anderen Entwurf schreiben lassen?

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Wenn Haus übertragen wird, aber Nießbrauch beim Schenker bleibt - ist es dann weniger Wert?

Es geht konkret um die Frage der Besteuerung. Wenn eine Immobilie mit einem Verkehrswert von 300.000 Euro an die tochter übertragen wird, das Nießbrauch aber bei der Mutter bleibt, wird dann der Betrag von 300.000 auf den Schenkungsfreibetrag in voller Höhe angerechnet oder kann zusätzlich ein Geldbetrag von 300.000 steuerfrei übertragen werden?

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Wer erbt den Erbanteil am Haus, wenn mein Vater gestorben ist - Ehefrau oder Tochter?

Mein Vater hat 1987 einen Erbanteil am Haus einer Erbengemeinschaft mit dem Tode seiner Mutter (meiner Oma) geerbt. Kurz vor oder kurz nach dem Tod seiner Mutter hat mein Vater noch einmal geheiratet. Nun ist mein Vater leider gestorben.

Es gibt ein Berliner Testament in dem seine Ehefrau alles erbt, danach dann je zur Häfte ich (Tochter) und der Sohn der Ehefrau.

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Grunderwerbsteuer Vater-Tochter-Schwiegersohn

Hallo zusammen, Vater und Tochter besitzen als Erbengemeinschaft eine Immobilie je zur Hälfte. Im ersten Schritt wird durch eine Erbauseinandersetzung die Hälfte des Vaters von der Tochter 'gekauft', indem der Vater eine Ablösesumme erhält und die Tochter die Restschuld der Hypothek übernimmt. Im zweiten Schritt soll anschließend 40% der Immobilie, dann voll im Besitz der Tochter, ihrem Ehemann übertragen werden. Wie sieht es nun steuerlich aus? Die Tochter zahlt m.E. nach keine Grunderwerbsteuer. Muss denn der Ehemann später Abgaben zahlen? Und wovon ist die Höhe abhängig? Vom Gesamtwert des Hauses oder vom übertragenen Anteil? Danke vorab für Eure Antworten! :)

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wie ist das bei einer Immobilie, die erst als Eigenheim genutzt wird für einige Zeit, dann vermietet werden soll? Wie hoch ist der Referenzwert? Wie lang ist Abschreibung möglich?

Beispiel:

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Wo liegt der Wert für die AfA, wenn pro Jahr 2% angesetzt werden können? ist die Bemessungsgrundlage

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  • bei 2% von 240.000 Euro für die folgenden 40 Jahre?
  • bei 2% von 240.000 Euro für die folgenden 50 Jahre?
  • bei????
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Die Mutter meiner Lebensgefährtin möchte mir im Testament einen Geldbetrag von 25000 Euro vererben. Die Immobilie (Wert 250000 €) soll hälftig an Tochter und Sohn vererbt werden. Das Barvermögen (Wert 100000 abzgl. "meiner" 25000 €) soll ausschließlich an die Tochter (meine LG) gehen. Ist es möglich, dies im Testament so zu schreiben bzw. auf welche Formulierungen ist ggf. zu achten? Hat der Sohn zu akzeptieren, wenn er lediglich 50 % der Immobilie erhält und das Barvermögen an seine Schwester und mich geht (solange sein Betrag über dem Pflichtteil liegt)?

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