Frage bzgl. Kurs drücken bei Coba-Aktien

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3 Antworten

Nachkaufen, um den Einstandskurs zu drücken, ist nur optische Aufbesserung. Zwar läßt sich so ein Verlust von 10% auf einen von 2% durch entsprechend heftiges Nachkaufen reduzieren, aber der absolute Verlustbetrag in EUR wird nicht dadurch kleiner. Dieser wird nur kleiner, wenn der Kurs nachhaltig steigt.

Daher: Nachkaufen wird man nur bei Werten, die einen Boden erreicht haben und für die Zukunft nachhaltig sinnvoll sind. Hoffnung ist fehl am Platze.

Nachkaufen ist gleich wie ein Erstkauf. Es lohnt sich nicht, wenn die Position zu teuer eingekauft wird. Man sollte schlechtem Geld kein gutes hinterherwerfen.

Ich persönlich halte den gesamten Bankensektor noch für höchst riskant, denn was mit Griechenland passiert, mag zwar erst mal in trockenen Tüchern sein, aber es gibt auch noch Spanien... und die USA! Banken und Versicherungen würde ich meiden. Für ein antizyklisches Investment ist es noch zu früh.

Nachkaufen und verbilligen macht immer nur dann Sinn, wenn man an die Aktie glaubt, genügend freies Geld hat und nicht meint anderenorts bessere Chancen zu sehen!

Da dein Bekannter an die Coba glaubt, ist sein Verhalten nur so zu verstehen, dass er wohl eine Klumpenbildung in seinem Depot vermeiden will oder nicht mehr ganz so flüssig ist!

Ich meine, es wird für die Coba noch ein gewaltiges Stück Arbeit bedeuten, wenn sie dermaleinst die 6,00 erreichen will!

nur nachzukaufen, um bei einem geringeren Kurs als 5,9e pari zu sein, halte ich für wenig zielführend, denn in Summe ändert sich wenig.

Man sollte nur nachkaufen, wenn man an die Firma glaubt und davon ausgeht, dass es sich langfristig lohnt, in der Aktie investiert zu sein.

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