Frage bzgl. Besteuerung - Freiberufliche Nebentätigkeit?

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2 Antworten

1. Als Selbständiger hast Du keine Abzüge, Du musst Dich selbst kümmern udn zahlen.

2. Bist Du sicher, dass die Kleinunternehmerregelung für Dich optimal ist? Die Kunden müssten Studios, Verlage, Unternehmen sein. Die haben alle Vorsteuerabzug. Also dürfte Regelbesteuerung für Dich besser sein.

3. Besteuert wird Dein Einkommen über die Einkommensteuererklärung. Die musst Du um eine "Einnahmen-Ausgaben-Überschussrechnugn" ergänzen, damit den Gewinn ermitteln, das dann über die Anlage "G" in die Einkommensteuererklärung bringen. Dann kommt der Steuerbescheid und Du wirst zahlen. Wieviel, richtet sich vorallem auch danach, was Du in der Haupttätigkeit verdienst. Du solltest schon mal ein Drittel der Einkünfte zurück legen.

Als Selbständiger hast Du keine Abzüge, Du musst Dich selbst kümmern und zahlen.

Genauer: "keine Steuerabzüge".

Die Einnahmen aus der freiberuflichen Tätigkeit vermindern sich zwecks Gewinnermittlung natürlich um die Betriebsausgaben, z. B. für Fahrten, Unterkunft, Telefon etc., so wie Du das unter Punkt 3. erklärt hast.

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@LittleArrow

Gut, wenn Du das Abzüge nennst, dann ja. Für mich sind das Kosten udn Abzüge sind Dinge, die mir vom Arbeitgeber abgezogen werden, bevor ich mein Geld bekomme.

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Zu 2. Ich habe gerade erst damit begonnen und noch nicht so viel Erfahrung - quasi Hobby zum Beruf (Nebentätigkeit). Für mich klang es logisch, dass ich erstmal bis 17.500€ auf Kleinunternehmer Basis arbeite. Wie macht sich das denn monetär bemerkbar? Bin leider totaler Leihe in diesem Bereich.

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@nimeras

Leihe

Interessant. Was mich als Laie interessiert: Wo kann man dich denn leihen?

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@nimeras

Auch ein Laie sollte alle Möglichkeiten nutzen und das beste ist immer einem Steuerberater mal einen Infobesuch abstatten.

Wenn Du selbständig für einen anderen Unternehmer tätig bist, hat der für seine Ausgaben den Vorsteuerabzug. Es ist für ihn als völlig egal, ob ihm ein Kleinunternehmer 200,- Euro berechnet, oder ein "Regelbesteuerer" 200,- Euro + 19 % Umsatzsteuer = 238,- euro. die 38,- Euro zieht er sich von der eigenen Umsatzsteuerschuld wieder ab.

Aber der Regelbesteuerer, hat nun den gleichen Vorteil. Aus allen Kosten die er für seine Tätigkeit hat, also Telefon, Internet, eventuell mal ein neues Notebook, Reisekosten usw. hat er auch das Recht die enthaltene Umsatzsteuer als Vorsteuer abzuziehen. Also hat er über Rechnungen von 1.190,- Euro im Monat 190,- Euro Umsatzsteuer eingenommen, muss er dann nicht die 190,- Euro abführen, sondern nur die 190,- Euro gekürzt um die Vorsteuer aus den erhaltenen Rechnungen udn Quittungen. Es bleibt also bares Geld übrig.

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Egal, ob Du nun ein Gewerbe anmeldest oder die Tätigkeit als freiberuflich beim Finanzamt anmeldest - Du bekommst einen Fragebogen - darin sind auch die künftigen Einkünfte gefragt. Danach wird ein Vorauszahlungsbescheid für Einkommensteuer erlassen. 

Aber ich kann zu den künftigen Einkünften noch gar nichts abschätzen, was gebe ich dann dort an?

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@nimeras

Null wird es nicht sein - hunderttausend auch nicht - such Dir was aus. 

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