Frage als Testamentsvollstrecker?

1 Antwort

Die Verjährungsfrist für ein Pflichtteil ist 3 Jahre.

Deine Aufstellung und die damit festgestellte Summe sin ja kein Gerichtsurteil mit einer Rechtsmittelfrist.

Die hat das in Ruhe geprüft und überlegt und nun möchte sie Korrekturen. Ob mit Recht, oder nicht können wir nicht wissen, aber rechtzeitig ist es.

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Vielen Dank! Das bedeutet, ich muss jetzt zu den Punkten Stellung beziehen!!

Ich hatte gehofft, meine Aufstellung sei eindeutig!

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Wenn sie Korrekturen will, dann kann sie nicht nur sagen "das passt nicht", sondern sie muss das natürlich auch begründen können, warum sie hier andere Werte haben will bzw. ein anderes Verfahren für diese Wertermittlungen vorschlagen.

Und es liegt dann an Dir in Deiner Eigenschaft als Testamentsverwalter, ob Du ihre Änderungswünsche als sachlich gerechtfertigt anerkennst oder die bestehenden Werte lässt und deren Wertansatz sachlich begründen kannst. Denn nach Par. 2216 BGB bist Du zur "ordnungsgemässen Verwaltung" berufen und hast damit auch einen Ermessensspielraum für Deine Entscheidungen.

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