Fortbildungskosten als Werbungskosten abrechnen?

1 Antwort

Wenn es Fortbildung in Deinem Beruf ist ja, wenn es Kosten in einem anderen Beruf wären, dann wären es Sonderausgaben "Ausbildungskosten in einem ncht ausgeübten Beruf."

Fortbildung ist alles was enem in dem gerade ausgeübten Beruf weiterringt, oder einem im Fortkommen eine Stufe höher bringen könnte Meisterkursus, Kursus zum Bilnazbuchhalter, Spezialisierung usw.

Steuererklärung 2012 - Studienkredit, Zinsen berücksichtigen

Hallo liebe Steuerexperten,

folgender Sachverhalt sei angenommen:

Person A hat folgenden schulischen/beruflichen Werdegang nachzuweisen:

  1. Realschulabschluss
  2. Berufsgrundbildungsjahr
  3. Zivildienst
  4. Fachoberschule
  5. Studium

Für die Finanzierung eines Auslandssemesters und des weiteren Studiums zu 5. hat A einen Studentenkredit bei einer Bank aufgenommen und die Zinsen nun in der Steuererklärung für das Jahr 2012 beim Finanzamt B als Werbungskosten geltend gemacht. Die Zinsen werden nicht berücksichtigt, da es sich nach Meinung des B um einen Privatkredit handelt. A legt Einspruch ein und wird aufgefordert, Belege einzureichen, die die Verwendung der Kreditsumme für Studienzwecke nachweisen. A reicht diese Belege ein, jedoch deckt die Summe der Nachweise nicht die komplette Kreditsumme.

B beabsichtigt nun die Zinsen anteilig als Fortbildungskosten zu berücksichtigen. Dabei wird der von A geltend gemachte Verpflegungmehrsaufwand (A hat zeitweise im Auslandssemester eine Wohnung im Heimatort, und eine im Ausland unterhalten) nur für 3 Monate mit einem Pauschbetrag berücksichtigt. Die Summe des nicht belegten Teils der Kreditsumme bleibt unberücksichtigt. B beabsichtigt daher, lediglich etwas mehr als die Hälfte der Darlehenssumme zu berücksichtigen und legt dies auf die Zinsen um. B fragt nun schriftlich an, ob A damit einverstanden ist und soll seine Entscheidung (Ja/Nein) bekanntgeben.

  1. Ist es korrekt, dass B die Kosten als Fortbildungskosten ansetzt?
  2. Muss A wirklich Belege für die komplette Kreditsumme beifügen, oder gibt es einen "Anscheinsbeweis", dass bei einer bestimmten Höhe der Belege, die komplette Summe berücksichtigt werden muss?
  3. Muss A hier nicht einen Bescheid erlassen, anstatt anzufragen, ob man zustimmen / nicht zustimmen möchte?

Herzlichen Dank für Eure Hilfe.

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Hallo,

in Artikeln wie http://www.lohnsteuer-kompakt.de/steuerwissen/computer-und-telefon-von-der-steuer-absetzen/

ist zu lesen, dass wenn privat angeschaffte Hardware sowie Telefon und Internet zuhause auch beruflich genutzt werden, diese dann auch teilweise als Werbungskosten abgesetzt werden können.

Stimmt es, dass bei einer beruflichen Nutzung “in erheblichem Umfang” von einer Internet-FLAT 50% der Grundgebühr, von den Telefonkosten (Mobil& Festnetz) 20%, maximal 20 Euro monatlich ohne Nachweise anerkannt werden?

Und bei Hardware (Handy, Laptop, Drucker, Monitor, DSL-Router, Handy-Reparaturen, Verbrauchsmaterial (Papier, Toner, ... ) u.ä. werden 50% der Anschaffungskosten ohne Nachweis bei beruflicher und privat als Werbungskosten anerkannt?

Wie viel ist “in erheblichem Umfang”? Wenn ich bspw.

  • Handy (+Handy-Reparaturen) 15%
  • Handygespräche 5%
  • Festnetztelefon 10%
  • Laptop, Monitor 30%
  • Drucker (+Toner) 50%
  • Internet + DSL-Router 20%

beruflich nutze, kann ich dann trotzdem die o.g. 20% bzw. 50% der Kosten für Anschaffung und Nutzung als Werbungskosten ansetzen?

Wenn ja, welche Nachweise muss ich liefern?

Klar, Anschaffungen > 410 € müssen abgeschrieben werden. Was, wenn ich durch die 50%-Halbierung des Anschaffungspreises z.B. eines Computers erst unter die 410 € komme. Kann ich die 50% des Computers dann auf einmal ansetzen?

Wie sieht es mit einem Schreibtisch oder Bürostuhl aus, die ich zu Hause ebenfalls 30% beruflich, 70% privat nutze?

Ich habe da mal was von "gemischt genutzten Gegenständen" gelesen, deren privater Nutzungsanteil nicht höher als 10% sein darf, damit sie nicht die Absetzbarkeit verlieren. Hierzu wurden Schreibtisch, Bürostuhl aber auch Druckerpatronen genannt.

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